Verdi macht Druck vor zweiter Tarifrunde

Hinweis auf einen Streik steht in Düsseldorf auf einer Anzeigetafel

Verdi macht Druck vor zweiter Tarifrunde

  • Verdi erhöht Druck vor zweiter Tarifrunde
  • Flugblattaktionen und Warnstreiks
  • Gewerkschaften fordern Verbesserung im Gesamtvolumen von sechs Prozent

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen macht die Gewerkschaft Verdi in Nordrhein-Westfalen Druck vor der zweiten Verhandlungsrunde. Unter anderem verteilten Gewerkschafter am Donnerstag (08.03.2018) Flugblätter bei der Rheinbahn in Düsseldorf oder der Stadtverwaltung in Aachen.

Am Freitag sind unter anderem in Duisburg kleine Warnstreiks in mehreren Kitas geplant. Eltern seien laut Stadt aber informiert, Notgruppen eingerichtet. Alle Maßnahmen wirken sich laut Verdi-Sprecher Günter Isemeyer nicht auf das öffentliche Leben aus.

 Die "Stars des öffentlichen Dienstes"

 Auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs bietet Verdi am Freitag zudem eine "Roadshow", wie Isemeyer sagte. Präsentiert würden die "Stars des öffentlichen Dienstes". Neben Feuerwehrleuten oder Krankenschwestern und -pflegern werden auf dieser Art Veranstaltung auch seltene Berufsgruppen wie Industrietaucher vorgestellt.

Zweite Runde am Montag und Dienstag in Berlin

Die Gewerkschaft sitzt mit den Arbeitgebern am kommenden Montag und Dienstag in Berlin zur bundesweit zweiten Verhandlungsrunde zusammen. Die Gewerkschaften fordern in der laufenden Tarif- und Besoldungsrunde im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen eine Verbesserung im Gesamtvolumen von sechs Prozent.

Stand: 08.03.2018, 15:00

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