#US-Diaries, Tag 4

#US-Diaries, Tag 4 03:17 Min. Verfügbar bis 30.10.2021

#US-Diaries, Tag 4

Trump oder Biden? Die Diaries gucken heute in die Zukunft. Dabei ist auch die Gegenwart spannend: Chris zeigt seine Vorräte, Ivana Loveless geht shoppen. Und das ohne Maske!

Diese Menschen berichten für die #US-Diaries aus den USA

US-Karte mit Bildern der Protagonisten und Schriftzug #US-Diaries

Zwischen Washington und Köln liegen ungefähr 6.300 Kilomter. Trotzem erleben wir den Countdwon bis zur US-Präsidentschaftswahl aus allernächster Nähe - mit unseren US-Diaries. Die Menschen, die diese Wahl entscheiden, filmen sich mit dem Handy und erzählen uns aus ihrem Leben

Zwischen Washington und Köln liegen ungefähr 6.300 Kilomter. Trotzem erleben wir den Countdwon bis zur US-Präsidentschaftswahl aus allernächster Nähe - mit unseren US-Diaries. Die Menschen, die diese Wahl entscheiden, filmen sich mit dem Handy und erzählen uns aus ihrem Leben

Carolyn Higgins (53): Carolyn lebt autark im Wohnmobil, 365 Tage im Jahr. Sie ist auf dem Weg von Idaho nach Nevada, wo sie gemeldet ist, um dort ihre Wahlunterlagen abzurufen und einzuwerfen. Für sie ist klar: "Das ist die wichtigste Wahl meines Lebens, wenn nicht in der gesamten Geschichte der Vereinigten Staaten."

Chris Louis (56) aus Detroit, Michigan: Chris arbeitet bei dem Autozulieferer Bosch. Er kommentiert für die US-Diaries die Nachrichten und Schlagzeilen in den Zeitungen.

Dillon Cathro (27) Sozialarbeiter in Ann Arbor, Michigan: Dillon arbeitet mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Detroit, politische Erziehung spielt dabei eine Rolle. "Das Land ist so gespalten, dass die Stimmung kaum noch auszuhalten ist."

Donna Kowalczyk (62), Friseurin in Wilkes-Barre, Pennsylvania: Donna glaubt: "Nur Trump kann das Land wieder zu dem prosperierenden Staat machen, das es vor der Pandemie war." Sie betreibt einen Friseursalon und findet, dass es in ihrem Umfeld sichtbar ist, dass es dem Land wirtschaftlich besser geht, seit Trump Präsident ist.

Emili Prado (21) aus Staten Island, New York City (NYC): Emili ist als Einjährige mit ihren Eltern aus Mexiko nach Staten Island gekommen - einen Pass hat sie bis heute nicht. Sie ist geduldet und darf arbeiten. Rechte hat sie keine.

Jim G. Brock jr. (62) Professor aus Utica, New York (NY): Jim wählt Trump, weil er meint, dass dieser seine Versprechen zu den Themen Steuern, Immigration und Frieden hält. Die Demokraten driften seiner Meinung nach immer mehr nach links und das gefällt ihm nicht.

Jon Tigges aus Hamilton, Virginia: Jon betreibt eine große Hochzeitsfarm. Er hat den demokratischen Gouverneur schon drei Mal wegen der Corona-Lockdowns verklagt. Jede Woche geht Jon dagegen demonstrieren. "Trump hat uns wirtschaftlich nach vorne gebracht."

Keith Richardson (30), Student aus Copperas Cove, Texas: Keith ist Halbdeutscher, US-Veteran, der sich beim Militär schwer verletzt hat. Er studiert "criminal justice" und arbeitet in einem Pfandleihhaus. "Das ist die wichtigste Wahl meines Lebens. Amerika hat nur mit Biden die Chance, wieder vereinigt zu sein, ein Land für alle."

Marie Fischer (51) aus Brunswick, Maryland: Marie ist Jüdin und bei den "republican women" aktiv. "We are fighting for freedom", sagt sie.

William Hogg (18), Student aus Henderson, Nevada: William ist einer der 15 Millionen Erstwähler, die in diesem Jahr den Präsidenten wählen dürfen. Ihm sind besonders Umweltthemen wichtig, deshalb wird er für Biden stimmen.

Rande Aronson (60) aus Boca Raton, Florida: Rande lebt in einem gut situierten Umfeld. "Sobald ich das verlasse, habe ich Angst!" sagt sie. "Die Trump-Unterstützer werden immer aggressiver." Rande ist Wechselwählerin, seit einem Jahr aber Demokratin. "Wenn Trump gewinnt, werde ich das Land vielleicht verlassen."

Wilmot Collins (57), Bürgermeister von Helena, Montana: Wilmot war Flüchtling und ist heute der erste "african-american" Bürgermeister in Montana.

Cameron Decker (19), Student aus Avondale, Arizona: Cameron gehört als junger Republikaner in Arizona zur Minderheit. Deshalb macht sich der Erstwähler stark für Trump. "Der kann die Wirtschaft am besten nach vorne bringen." Cameron wirbt für Wähler, telefoniert mit Leuten etc. Und Cameron arbeitet in einem Corona-Testcenter.

Ivana Loveless (18) aus Moscow, Idaho: Ivana ist eingefleischte Republikanerin. Sie kommt aus Michigan, einem der wichtigen Swingstates, aber sie lebt in Idaho. Sie will in Michigan wählen. "Da ist meine Stimme wichtiger", sagt sie. Ivana traut dem ganzen Wahlsystem nicht, deshalb werden ihre Eltern am Wochenende zu Besuch kommen, um ihre ausgefüllten Wahlunterlagen abzuholen.

Stand: 30.10.2020, 17:00