NRW-Wälder leiden trotz Regens unter Trockenstress

Blick auf einen winterlichen Wald

NRW-Wälder leiden trotz Regens unter Trockenstress

  • Waldböden sind zu trocken
  • Bäume leiden immer noch unter Trockenheit des letzten Sommers
  • Schmuddelwetter kann Borkenkäfer nichts anhaben

Der Wald in NRW leidet trotz großer Regenmengen im März noch immer unter "Trockenstress". Nach Untersuchungen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung sind die Böden immer noch ziemlich trocken und die Wasserspeicher noch nicht aufgefüllt, teilte der Landesbetrieb Wald und Holz am Sonntag (17.03.2019) mit. Die Bäume konnten sich den Angaben nach noch nicht von dem Stress des vergangenen Sommers erholen.

Der März war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ungewöhnlich nass. Dagegen sei der Februar aber viel zu trocken gewesen.

Welche Bäume trotzen dem Klimawandel?

WDR 5 Quarks - Topthemen aus der Wissenschaft 12.12.2018 05:33 Min. WDR 5

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Borkenkäfer-Gefahr noch nicht gebannt

Der regnerische Monat März hat nach Angaben des Landesbetriebs Wald und Holz den Borkenkäfern wider Erwarten nicht wesentlich geschadet. Forstleute hatten erwartet, dass mit dem Einsetzen des "Schmuddelwetters" die Käfer verpilzen und absterben.

Auf ein vermehrtes Absterben gebe es aber keine Hinweise, sagte Sprecher Friedrich Louen. Zum einen hätten Temperaturschwankungen für diesen Effekt gefehlt, zum anderen seien die Käfer offensichtlich in einem guten Allgemeinzustand: "Die sind fit und vital in den Winter gegangen, so dass sie möglicherweise weniger anfällig für eine Verpilzung sind", sagte Louen.

Stand: 17.03.2019, 13:50

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