Ticker zum Winter in NRW: minus 22,6 Grad in Lippstadt

Schneebedeckte Bäume

Ticker zum Winter in NRW: minus 22,6 Grad in Lippstadt

Der Winter hat viele Regionen weiter im Griff. Die Temperaturen sinken in der Nacht mancherorts auf unter minus 20 Grad. Wir berichten hier im Live-Ticker.

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Was gibt es Neues in Sachen Unwetter und Eissturm Tristan? Hier im Live-Ticker halten wir Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden.

17.29 Uhr: Verkehrs-Chaos bei Amazon-Logistikzentrum Oelde

In einem Gewerbegebiet bei Oelde hat heute Morgen ein Verkehrs-Chaos geherrscht. Etliche Lkw hatten sich auf ihrem Weg zum Amazon-Logistikzentrum im Schnee festgefahren. Nach Angaben der Polizei stauten sich zeitweise bis zu 100 Lkw im Gewerbegebiet und in den umliegenden Straßen, was zu zu massiven Verkehrsbehinderungen führte.

15.38 Uhr: Weiter Probleme auf den Straßen

Deutschland kämpft weiter mit massiven Schneefällen und klirrend kalten Temperaturen. Wegen des anhaltenden Wintereinbruchs gab es nach Angaben der Polizei vom Mittwoch bundesweit weiterhin erhebliche Probleme auf den Straßen, auch wenn sich die Lage im Vergleich zu den vergangenen Tagen allmählich entspannte. So lösten sich die extremen Staus auf den Autobahnen 2 und 30 in Ostwestfalen bis zum Mittwoch langsam wieder auf. An vielen Autobahnen sind Raststätten wegen Schnees unbenutzbar oder voll.

14.48 Uhr: Polizei befreit frierenden Hund aus Auto

Ein Polizist hat am Mittwoch in der Gelsenkirchener Altstadt einen frierenden Hund aus einem ausgekühlten Auto befreit. Auf die Hundehalterin kommt jetzt ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu. Eine Zeugin hatte die Polizei angerufen, weil der Hund in dem abgestellten Auto seit einer Stunde durchgehend bellte. Der Polizist schlug eine Scheibe des Wagens ein, befreite den Hund und brachte ihn zum Aufwärmen in den Streifenwagen. Kurz danach kam auch die 49-jährige Hundebesitzerin.

14.45 Uhr: Es bleibt kalt in NRW

Es bleibt winterlich in NRW. Allerdings werde die kommende Nacht mit Temperaturen zwischen minus 8 und bis zu minus 16 Grad nicht mehr ganz so frostig sein wie die Nacht davor, teilte die WDR-Wetterexperten am Mittwoch mit. Am Donnerstag könne es stellenweise nebelig werden - bei kaum noch Schneegriesel. Die Temperaturen liegen tagsüber bei rund minus fünf Grad an der Weser und bis um null Grad in der Kölner Bucht.

11.32 Uhr: Anwohner retten Jungen aus eingebrochenem Teich

In Bergkamen musste ein zehnjähriger Junge mithilfe einer Leiter aus einem zugefrorenen Teich gerettet werden. Das Kind war bis zur Brust ins Eiswasser eingestürzt, wie die Polizei im Kreis Unna berichtete.

Besonders heikel: Der Junge befand sich recht weit - fünf Meter - vom Ufer entfernt. Ein Anwohner legte eine Leiter auf die Eisfläche, näherte sich vorsichtig und zog das Kind aus dem Wasser. Der Zehnjährige kam nur leicht unterkühlt in eine Klinik.

10.22 Uhr: Minus 22,6 Grad in Lippstadt

Es ist kalt in NRW - und am kältesten in Lippstadt, zumindest vergangene Nacht. Minus 22,6 Grad wurden dort laut ARD-Wetterkompetenzzentrum gemessen.

9.46 Uhr: Zugverkehr in NRW teilweise gestört

Der Wintereinbruch sorgt auf regionalen Zugverbindungen in Nordrhein-Westfalen teilweise weiter für Einschränkungen. Wie das Bahnunternehmen Nordwestbahn bekannt gab, fallen sowohl Züge im Bereich Ostwestfalen als auch in der Region Niederrhein-Ruhr-Münsterland aus.

Demnach soll es bis mindestens Mittwochmittag unter anderem auf der Regionalbahn-Linie 74 zwischen Paderborn und Bielefeld keine Fahrten geben. Auch die Linie RE 14 auf der Strecke zwischen Borken und Essen ist den Angaben zufolge von den Ausfällen betroffen. Das Unternehmen rät Fahrgästen, die Verbindungen vor Fahrtantritt zu prüfen.

8.07 Uhr: Lange Staus im Berufsverkehr

Autofahrer müssen im Berufsverkehr auf Autobahnen mit Wartezeiten rechnen. Besonders im Ruhrgebiet und in Ostwestfalen sorgen Schnee und Eis weiterhin für Probleme.

Auf der A2 stehen zwischen Bielefeld und Bad Oeynhausen immer noch viele Lkw auf dem Seitenstreifen oder dem rechten Fahrstreifen. Dort stockt der Verkehr immer wieder. Auf der A40 zwischen Bochum-West und Dreieck Essen-Ost steht ein defekter Lkw, es ist nur ein Fahrstreifen frei. Relativ ruhig bleibt es dagegen im Rheinland.

7.50 Uhr: Kaum noch Schneefall - aber wann setzt Tauwetter ein?

Der Westen muss in den kommenden Tagen mit eisigen Temperaturen rechnen - zusätzlicher Schnee sollte allerdings kaum noch fallen. Laut WDR-Wetterexperte Donald Bäcker ist es allerdings schwer abschätzbar, ab wann Tauwetter einsetzen wird. Die derzeitigen Schneemassen könnten uns noch einige Tage erhalten bleiben.

Heute ist es bewölkt, ab dem Nachmittag kann es Schneegriesel geben. Die Temperaturen liegen tagsüber bei -5 bis -3 Grad. Es besteht weiterhin Glättegefahr.

In der Nacht zu Donnerstag wird es mit -8 bis -12 Grad wieder sehr kalt. Tagsüber erreichen die Höchstwerte -5 bis -3 Grad.

6.13 Uhr: Nächster Stau auf der A2?

Einsetzender Schneefall bremste am Morgen den Verkehr auf der Autobahn 2 bei Bad Eilsen aus. Wie ein Sprecher der zuständigen Polizei in Bielefeld sagte, staute sich der Verkehr an der Landesgrenze zu Niedersachsen.

In Fahrtrichtung Hannover sind demnach zwei von drei Fahrstreifen befahrbar, in der Gegenrichtung Richtung Dortmund einer. "Da braut sich wieder was zusammen", sagte der Sprecher.

5.00 Uhr: Drei Schwerverletzte nach Glätteunfall in Remscheid

Bei einem Glätteunfall in Remscheid sind drei Menschen schwer verletzt worden. Ein 25-jähriger Autofahrer war gestern Abend beim Einfahren in die Unterführung am Willy-Brandt-Platz ins Schleudern geraten, wie die Polizei mitteilte.

Er prallte zunächst gegen eine Betonwand, schleuderte über die Straße und kam an einer Wand auf der anderen Straßenseite zum Stehen. Durch den Aufprall wurden der Fahrer und seine beiden Mitfahrer schwer verletzt.

3.20 Uhr: DLRG warnt davor, jetzt schon Eis zu betreten

Über das Eis des gefrorenen Sees gehen, auf dem Stadtweiher Schlittschuh laufen oder gar Eishockey spielen - seit es richtig kalt ist, freuen sich viele Menschen darauf. Doch die DLRG Nordrhein hält das für keine gute Idee: "Die Situation ist ganz tückisch. Man kann nicht genau sehen, ob der See zugefroren ist und wie dick die Eisschicht ist, ob ein oder vier Zentimeter. Das ist ganz gefährlich im Moment, am besten sollte man ganz weit vom Gewässer wegbleiben", sagt Frank Zantis von der DLRG.

Erst bei vier Zentimeter Dicke könne Eis einen Menschen tragen, für eine kleine Gruppe brauche es bereits acht Zentimeter. Davon seien die Gewässer in NRW trotz der Minustemperaturen aktuell noch weit entfernt.

Stand: 10.02.2021, 21:37

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