Corona-Live-Ticker: Ältere Kinder sollen bald wieder in die Kita

Corona-Live-Ticker: Ältere Kinder sollen bald wieder in die Kita

  • Stamp: Ältere Kinder bald wieder in die Kita
  • Ministerin will Schulen nach Osterferien schrittweise öffnen
  • Corona-Soforthilfe soll Freitag wieder starten
  • Müll von Corona-Patienten trennen
  • Alle aktuellen Entwicklungen hier im Live-Ticker

Aktualisieren

Was gibt es Neues in Sachen Coronavirus? Hier im Live-Ticker halten wir Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden.

Ab 21 Uhr Live-Talk: Masken gegen die Corona-Isolation Folge 9 | #wirreden

Das Corona-Virus hält uns weiter in Atem - im wahrsten Sinne des Wortes. In Österreich gibt’s Lockerungen nur mit Maskenpflicht. #wirreden heute über diese Masken und über Gavins wirre Träume in der Isolation. Was geht euch nachts durch den Kopf?

Stamp: Ältere Kinder bald wieder in die Kita

Die Kitas in NRW sollen bald wieder für ältere Kinder geöffnet werden. Das sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Dienstag dem WDR. Konkret soll es um Mädchen und Jungen gehen, die kurz vor der Einschulung stehen. In der kommenden Woche werde die Notfallbetreuung vorerst fortgesetzt. Dann könne er sich vorstellen, die Kitas schrittweise wieder zu öffnen. Für die kleineren Kinder werde es länger dauern, bis sie wieder in ihren gewohnten Kita-Alltag zurückkehren könnten. Sie müssten spielerisch lernen, dass man wegen der Corona-Pandemie anderen Kindern etwa nicht ins Gesicht fasst, nicht aus ihrem Becher trinkt und sich regelmäßig die Hände waschen muss.

Ministerin will Schulen in NRW nach Osterferien schrittweise öffnen

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hält daran fest, die Schulen im Land nach den Osterferien schrittweise wieder zu öffnen. Ihr gehe es vor allem darum, Prüfungen und Abschlüsse zu ermöglichen, sagte die Ministerin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Verbände: Schulen nicht vorschnell öffnen und keine Abiprüfungen

Zahlreiche Verbände haben vor einer vorschnellen Öffnung der Schulen in NRW gewarnt und eine Absage der Abitur-Prüfungen gefordert. In einer gemeinsamen Erklärung verlangten Eltern- und Lehrerverbände sowie Gewerkschaften, die Schulen müssten mit einem Vorlauf von "mindestens sieben Tagen" erfahren, wie und wann der Betrieb wiederbeginnen solle. Für das Schuljahr 2019/20 sollten keine Prüfungen mehr stattfinden. Das gelte ausdrücklich auch für das Abitur, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft auf Anfrage. Bevor Hygiene- und Infektionsschutz für alle Beteiligten nicht hergestellt sei, dürften Schulen nicht öffnen, appellierten die Unterzeichner der "Covid-Erklärung".

Kinder- und Jugendärzte: Kinderschutz in Corona-Krise nicht vergessen

Kinder- und Jugendärzte fordern in der Diskussion um eine Lockerung der Corona-Maßnahmen eine starke Beachtung der Situation von Kinder und Jugendlichen. "Sie brauchen schnell wieder Zugang zu Betreuungs- und Bildungsangeboten, gerade auch die sozial schwächeren unter ihnen", teilte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) am Dienstag in Köln mit. Er verwies auf die Probleme, die es in Familien mit Vernachlässigung und Misshandlungen gebe. Lehrer und Erzieherinnen würden - neben vielen anderen - einen Beitrag leisten, diese zu erkennen und vorzubeugen.

Von der Leyen mit EU-Strategie für Lockerung der Corona-Auflagen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratschef Charles Michel äußern sich am Mittwoch (11.00 Uhr) gemeinsam zur Corona-Krise. Im Mittelpunkt soll die EU-Strategie für eine langsame und kontrollierte Lockerung der Corona-Beschränkungen stehen. Dabei sollen sich die EU-Staaten eng abstimmen. Der Zeitplan bleibt aber in der Hand der einzelnen Regierungen. Ursprünglich wollte von der Leyen die Strategie schon vergangene Woche präsentieren. Der Termin wurde auf Bitten einzelner EU-Staaten verschoben, die vor Ostern kein Signal der möglichen Lockerung der Beschränkungen setzen wollten. Jetzt ist die Debatte darüber aber in vollem Gange, auch in Deutschland.

Laschet will am Mittwoch über Wege aus der Krise informieren

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will die Öffentlichkeit am Mittwoch informieren, wie es mit den Einschränkungen in der Corona-Krise weitergeht. Das kündigte der Regierungschef am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Düsseldorf an. Von einem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch erwarte er einheitliche Maßstäbe zum weiteren Umgang mit den Einschränkungen, die aber flexible Lösungen für den spezifischen Bedarf eines jeden Landes zuließen, sagte Laschet.

Am Donnerstag solle das Landeskabinett in Düsseldorf dann über einen Vorschlag beschließen, wie es mit den Schulen weitergehe. Zahlreiche Verbände, Gewerkschaften und Expertengremien haben sich in den vergangenen Tagen für unterschiedliche Modelle ausgesprochen, schrittweise unter Einhaltung strikter Hygiene-Voraussetzungen zum Unterricht an den Schulen zurückzukehren.

Corona-Soforthilfe soll Freitag wieder starten

Nach der Aussetzung der Corona-Soforthilfe für Selbstständige und kleine Unternehmen wegen Betrugsfällen soll das Programm am Freitag wieder starten. "Neben der Sicherheit hat die Schnelligkeit weiter höchste Priorität, denn die Unternehmen brauchen diese Hilfen", sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Dienstag in Düsseldorf. Das Antragsformular solle im Laufe des Freitags wieder auf der offiziellen Seite des Ministeriums online gehen. Auch die ersten, in der vergangenen Woche gestoppten Überweisungen an bereits bewilligte Antragssteller sollten noch diese Woche wieder fließen.

Das Wirtschaftsministerium hatte das Soforthilfe-Programm für Selbstständige und kleine Unternehmen zunächst gestoppt, nachdem eine Betrugsmasche aufgeflogen war.

Bis kommenden Freitag mache es keinen Sinn, die Hilfen zu beantragen. Man solle auch nicht über Suchmaschinen nach dem Formular suchen, weil man so schnell auf falschen Seiten landen könne. Um weiterem Betrug vorzubeugen, sollen die Bezirksregierungen die angegebenen Kontoverbindungen mit jenen abgleichen, die bei den Finanzämtern hinterlegt sind.

Corona-Soforthilfe soll Freitag wieder starten 54:23 Min. Verfügbar bis 14.04.2021

Der Wirtschaftsminister dankte den Medien, die viele falsche Internetseiten aufspürten und den Behörden dies auch mitteilten. Noch habe es keinen Auszahlfall an Betrüger gegeben.

Reul: Sieben Fake-Seiten entdeckt - 372 Anzeigen wegen Betrugsmasche

Die Ermittlungen zu den betrügerischen Webseiten im Zusammenhang mit den Corona-Soforthilfen laufen auf Hochtouren. Das sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Dienstag (14.04.2020) in Düsseldorf. Sieben Fake-Seiten zu Corona-Soforthilfen seien den Ermittlern bekannt, fünf davon seien inzwischen abgeschaltet. Mindestens zwei dieser Seiten seien noch aktiv.

Es sei sehr schwer, die tatsächlichen Hintermänner dieser Betrugsseiten zu ermitteln, so Reul. "Alle gefälschten Seiten wurden im Ausland gehostet, ihre Server lagen also nicht in Deutschland. Viele Server standen in den USA, einer in der Slowakei", sagte Reul. Bundesweit seien sogar 104 gefälschte Seiten ermittelt worden. "Wir können nicht ausschließen, dass noch weitere Fake-Seiten existieren, oder neu ins Netz gestellt werden."

Die Täter konnten noch nicht ermittelt werden. "Die Ermittler glauben, dass es sich um absolute Profis handelt." Reul sagte, man müsse skeptisch werden, wenn die Seiten keine offiziellen Endungen hätten: "Die Seiten der Landesregierung enden immer auf .nrw oder .nrw.de."

Osterbilanz der Polizei: Mehr Verstöße gegen Corona-Auflagen

Am Oster-Wochenende hat die NRW-Polizei nach Angaben der Landesregierung deutlich mehr Verstöße gegen die im Zuge der Corona-Pandemie verhängten Kontaktsperren festgestellt. Im Vergleich zu den vorangegangenen Wochenenden habe es größere Probleme mit Jugendlichen und alkoholisierten Gruppen von Erwachsenen gegeben, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Dienstag. Fast 5.100 Menschen seien von Karfreitag bis Ostermontag bei Verstößen erwischt worden. Davon seien rund 3.600 Erwachsene, 1.200 Jugendliche und 300 Kinder gewesen. Es seien 1.800 Ordnungswidrigkeiten verfolgt und 68 Strafanzeigen erstattet worden. Der befürchtete Anstieg der häuslichen Gewalt sei weiterhin ausgeblieben. Nach wie vor liege der Rückgang der registrierten Gewalttaten bei 30 Prozent.

Autobahnverkehr über Ostern um etwa 70 Prozent zurückgegangen

Der Osterverkehr auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen ist im Zuge der Corona-Krise um etwa 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Das teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW am Dienstag mit. Viele Bürger folgten offenbar den Appellen, am langen Wochenende auf Familienbesuche und Ausflüge zu verzichten und stattdessen zu Hause zu bleiben.

Der Straßenverkehr in NRW hatte sich bereits in den vergangenen Wochen stark reduziert, auch weil viele Berufstätige und Pendler derzeit im Homeffice arbeiten. Sogenannte automatische Dauerzählstellen, die in die Straßen integriert sind, messen das Verkehrsaufkommen.

Müll von Corona-Patienten trennen

Vorsicht beim Umgang mit Müll von Corona-Patienten: Taschentücher, Atemmasken und ähnliche Wegwerfartikel sollten auch bei einer Behandlung zuhause getrennt gesammelt und in Mülltüten verschlossen werden. Diese Empfehlung gehört zu Leitlinien zur Entsorgung von Müll in der Corona-Krise, die die EU-Kommission am Dienstag veröffentlichte.

Zwar sehe die EU-Gesundheitsbehörde ECDC keinen Hinweis auf ein Infektionsrisiko bei üblicher Entsorgung, heißt es darin. Dennoch würden spezielle Vorkehrungen empfohlen. So sollte im Zimmer eines Corona-Patienten zuhause ein eigener Abfallbehälter stehen. Schutzkleidung oder Handschuhe von Betreuern sollten getrennt davon ebenfalls im Zimmer des Patienten gesammelt werden. Sind die Tüten erst verschlossen, müssten sie aber nicht getrennt entsorgt werden.

Ruf nach Lockerung von Gottesdienstverbot

Unmittelbar nach dem Osterfest gibt es den Runf nach einer Lockerung des Gottesdienstverbots. Für das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen deutete NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) in einem Interview der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstag) an, dass Gottesdienste unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln bald wieder möglich sein könnten. Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki twitterte, es gehe nicht um ein "kopfloses Zurück zur Normalität", sondern darum Gottesdienste wieder feiern zu können, "in denen wir uns genau an die Regeln halten, die wir in den letzten Wochen gelernt haben".

Podolski macht Kleinunternehmern Mut: "Werden das Virus besiegen"

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski hat den von der Corona-Krise betroffenen Kleinunternehmern Mut zugesprochen. "Ich wünsche allen viel Kraft in dieser Zeit, vor allem auch den Besitzern von Restaurants, Geschäften und Shops. Haltet durch, wir werden das Virus besiegen!", sagte der Weltmeister von 2014 dem "Express" (Dienstag).

NRW-Landtag nimmt Epidemiegesetz an

Das vieldiskutierte Epidemie-Gesetz ist im dritten Anlauf im NRW-Landtag durchgewunken worden. Es räumt der Landesregierung und ihren Behörden in Zeiten wie der Corona-Krise deutlich mehr Befugnisse als in normalen Zeiten ein. "Wir gehen mit diesen Befugnissen sehr sorgsam um", sagte NRW-Gesundheitsminister Laumann (CDU). "Es ist die größte Herausforderung unseres Gesundheitssystems. Mit diesem Gesetz können wir das Beste aus dieser Situation machen."

Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Zum Beispiel wären Behörden berechtigt, medizinisches, pflegerisches und sanitäres Material wie etwa Atemschutzmasken bei Firmen sicherzustellen und zu einem normalen Preis abzukaufen. Auch soll ein Freiwilligenregister aufgebaut werden, um im Notfall schnell viele Helfer rekrutieren zu können. Bis zum Dienstagvormittag (14.04.2020) hatte es nach Angaben des Gesundheitsministeriums etwas mehr als 27.200 bestätigte Coronavirus-Infektionen in NRW gegeben und 661 Todesfälle sowie knapp 14.000 Genesene.

Foto von Spahn in voll besetztem Fahrstuhl sorgt für Wirbel

Bundesgesundheitsminister Spahn in einem überfüllten Aufzug

Der Besuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag in Gießen hat in den sozialen Medien für Ärger und Spott gesorgt. Ein Foto vom Besuch, das im Netz kursiert, zeigt unter anderem Spahn, den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, Kanzleramtsminister Helge Braun (beide CDU) sowie den hessischen Sozialminister Kai Klose (Grüne), die sich - mit Mundschutzmasken - in der Gießener Uniklinik in einen Fahrstuhl drängen. Ein Twitter-Nutzer reagierte auf das Foto und wandte sich an das Polizeipräsidium Mittelhessen: "Hallo @Polizei_MH, ich möchte eine Straftat melden», schrieb der Nutzer und verwies auf das Abstandsgebot. «Danke für den Hinweis - der Sachverhalt wird derzeit überprüft", lautete die Reaktion des Polizeipräsidiums ebenfalls auf Twitter.

Polizeisprecher Jörg Reinemer bestätigte dem Evangelischen Pressedienst (epd) auf Anfrage, dass man dem Hinweis nachgehe. Möglicherweise gebe es Ausnahmen vom Abstandsgebot. Vielleicht "ging es in dem Moment" auch nur so», sagte Reinemer. Auch Spahn reagierte auf den Tweet: "Ganz klar: das geht besser. Auch mit Mundschutz Abstand halten. Und das nächste Mal einfach die Treppe nehmen", schrieb der Bundesgesundheitsminister.

Keine Klinik-Engpässe

In den Krankenhäusern in Deutschland sind laut dem Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, aktuell ausreichend Intensivbetten und Beatmungsgeräte vorhanden, um die Krise zu beherrschen. "Bei der derzeitigen Dynamik werden keine Engpässe prognostiziert", sagte Wieler. Trotz "einiger positiver Tendenzen" bei der Entwicklung der Infektionszahlen mahnte Wieler, die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin unvermindert einzuhalten.

DFL verschiebt Entscheidung über Bundesliga-Fortsetzung

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verschiebt ihre Entscheidung über eine Fortsetzung der Bundesliga-Saison in die nächste Woche. Die für Freitag geplante außerordentliche Mitgliederversammlung zu weiteren Maßnahmen in der Corona-Krise werde auf den 23. April verlegt, teilte die DFL am Dienstag mit.

Kurzarbeit bei der Rheinbahn

Die Rheinbahn führt in der Corona-Krise Kurzarbeit ein. Als Gründe nannte das Verkehrsunternehmen am Dienstag rückläufige Fahrgastzahlen und Einnahmen. "Die Entscheidung für Kurzarbeit trägt dazu bei, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu reduzieren und die Geschäftsfähigkeit des Verkehrsunternehmens zu sichern", teilte die Rheinbahn mit. Gemeinsam mit der Arbeitnehmerseite sei eine sozialverträgliche Lösung gefunden worden, hieß es. "Der Umfang und die Dauer der Kurzarbeit richten sich nach den an uns gestellten Anforderungen." Die Rheinbahn betonte, dass die Maßnahme keine Auswirkungen auf das derzeitige Fahrplanangebot habe. Werktags gelte weiter ein Samstagsfahrplan mit verstärkten Fahrten in den Spitzenzeiten am Morgen.

Uni Münster untersucht Auswirkungen von Corona auf Psyche

Psychologen der Universität Münster wollen die psychischen Auswirkungen der Corona-Pandemie in den Blick nehmen. Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit, Schließung von Bars und Restaurants sowie soziale Isolation bedeuteten massive Veränderungen für den Alltag, erklärte die Universität am Dienstag. Vor allem Menschen, die mit psychischen Störungen zu kämpfen haben, könnten durch die starken Einschränkungen zusätzlich belastet sein.

In einer Online-Studie wollen Wissenschaftler dazu Männer und Frauen mit und ohne psychischen Störungen befragen. Gefragt wird den Angaben zufolge unter anderem, wie beispielsweise depressive Menschen mit der Situation umgehen. Zudem solle es darum gehen, welche Folgen die Maßnahmen für Menschen haben, die bereits vor der Pandemie mit Kontroll- und Waschzwängen zu tun gehabt hätten.

Daniel Brühl teilt online Gedichte

Der Schauspieler Daniel Brühl (41) lädt dazu ein, während der Krise online Gedichte zu teilen. Bei Instagram las er zum Beispiel "Frühling" von Else Lasker-Schüler und "Morning at the Window" von T. S. Eliot. "Poesie und Lyrik haben etwas Tröstendes in diesen schweren Zeiten", ließ er am Dienstag über eine Filmagentur mitteilen. Die Idee sei ihm gekommen, als er bei seiner Lieblingsbuchhandlung zur Unterstützung Bücher bestellt habe. Auf dem Account @poetryforlocals und dem Hashtag #poetryforlocals könne jeder sein Lieblingsgedicht posten oder vortragen. Und damit auch dazu aufrufen, einen Shop, ein Café oder Restaurant in der Nachbarschaft zu unterstützen, oder einfach "Grüße an die Liebsten senden".

Apple gibt Zugang zu Mobilitätstrends in Corona-Krise

Apple veröffentlicht Mobilitätstrends aus seinem Kartendienst, um Anhaltspunkte zum Erfolg von Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Ausbreitung zu liefern. Grundlage ist die Anzahl der Anfragen nach Wegbeschreibungen in den Apple-Karten, wie der iPhone-Konzern am Dienstag mitteilte. Angegeben wird die Veränderung seit dem 13. Januar dieses Jahres. Auf dieser Basis errechnete Apple zum Beispiel, dass der Autoverkehr in Berlin um 54 Prozent gesunken ist und in München um 64 Prozent. Die Daten erfassen laut Apple größere Städte sowie 63 Länder und Regionen. Trends für den öffentlichen Nahverkehr gibt es entsprechend nur in den Städten, in denen die Routen in Apples Kartendienst eingebunden sind.

Europa-Büro der WHO: Alkohol schützt nicht gegen Corona

Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO räumt mit der mancherorts verbreiteten Annahme auf, alkoholische Getränke könnten gegen das neuartige Coronavirus schützen. "Angst und Fehlinformationen haben einen gefährlichen Mythos erzeugt, dass der Konsum von hochprozentigem Alkohol das Covid-19-Virus abtöten kann. Das tut er nicht", teilte das Regionalbüro am Dienstag in Kopenhagen mit.

Vielmehr solle der Zugang zu alkoholischen Getränken während der Zeit von strikten Corona-Maßnahmen wie Ausgehsperren und Selbstisolation beschränkt werden, mahnte die Organisation an. Es sei schließlich bekannt, dass Alkohol schlecht für die Gesundheit im Allgemeinen sei und das Risiko von Verletzungen und Gewalt erhöhe. Der Alkoholkonsum werde zudem mit einer Reihe von Erkrankungen in Verbindung gebracht, die eine Person anfälliger für Covid-19 machen könnten. "Deshalb sollten Menschen ihren Alkoholkonsum zu jeder Zeit und besonders während der Covid-19-Pandemie minimieren." Alkohol ist nach WHO-Angaben jährlich weltweit für drei Millionen Todesfälle verantwortlich, rund eine Million davon in der europäischen Region.

UN-Chef warnt vor "Epidemie der Falschnachrichten"

UN-Generalsekretär António Guterres hat Anbieter sozialer Medien zum stärkeren Kampf gegen Falschnachrichten in der Corona-Krise aufgefordert. Die Plattformen müssten mehr tun, um "Hass und schädliche Behauptungen über COVID-19" an der Wurzel zu packen, sagte Guterres in einer am Dienstag veröffentlichten Video-Botschaft. Wilde Verschwörungstheorien infizierten das Internet, die "Epidemie der Falschnachrichten" verbreite sich viral und stigmatisiere Menschen und Gruppen. Die Welt müsse auch gegen diese Krankheit gemeinsam vorgehen. "Die Impfung ist Vertrauen. Zuerst in die Wissenschaft."

IWF erwartet wegen Coronavirus schwere globale Rezession

Wegen der Coronavirus-Pandemie wird die Wirtschaft in diesem Jahr weltweit dramatisch schrumpfen: Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit der schwersten globalen Rezession seit fast hundert Jahren. Die weltweite Wirtschaftsleistung könnte 2020 um 3 Prozent zurückgehen, jene der Eurozone sogar um 7,5 Prozent, wie der IWF am Dienstag in seiner jüngsten Prognose zur globalen Konjunktur erklärte.

Im Januar hatte der IWF für 2020 noch ein globales Wachstum von 3,3 Prozent prognostiziert, die Eurozone sollte um 1,3 Prozent zulegen. "Es ist eine wirklich globale Krise, weil kein Land verschont bleibt", sagte IWF-Chefvolkswirtin Gita Gopinath vor Journalisten. Es müsse mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet werden. Der IWF bezeichnet die Corona-Krise in Anlehnung an die Weltwirtschaftskrise der 1920er und 1930er Jahre, die sogenannte Große Depression, als "die Große Ausgangssperre" (Englisch: The Great Lockdown). Gopinath erklärte, der prognostizierte Wirtschaftseinbruch werde "die schlimmste Rezession seit der Großen Depression sein und wesentlich schlimmer als die globale Finanzkrise" von 2008 bis 2009.

Erster Solidaritätsflug der Vereinten Nationen für Afrika

In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba soll am heutigen Dienstag der erste sogenannte Solidaritätsflug der Vereinten Nationen starten. An Bord sind unter anderem Beatmungsgeräte, Schutzbrillen, Handschuhe und Masken, die in die 54 afrikanischen Staaten gebracht werden sollen. Damit will die UN die Länder im Kampf gegen die Corona-Pandemie unterstützen, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Welternährungsprogramm (WFP) und die Afrikanische Union (AU) im Vorfeld bekanntgaben.

Büdenbender telefoniert mit Melania Trump über Corona-Lage

Elke Büdenbender, die Frau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, hat mit der First Lady der USA, Melania Trump, über die Lage in der Corona-Pandemie gesprochen. Melania Trump habe am Dienstag bei Büdenbender angerufen, um sich nach der Situation in Deutschland zu erkundigen, teilte das Bundespräsidialamt der Deutschen Presse-Agentur mit. Elke Büdenbender bedankte sich bei Melania Trump für diese besondere Geste transatlantischer Freundschaft und übermittelte ihre besten Wünsche: "Ich hoffe sehr, dass sich die Situation in Ihrem Land bald bessert und zum Guten wendet."

Die beiden Präsidentengattinnen hätten sich über die aktuelle Lage und weitere geplante Maßnahmen ausgetauscht und "ihre besondere Solidarität und ihr Mitgefühl mit den Menschen in den USA und Deutschland" erklärt. Das Weiße Haus teilte mit, die Frau von US-Präsident Donald Trump habe bekräftigt, dass die Vereinigten Staaten Deutschland und dem übrigen Europa im Kampf gegen die Pandemie zur Seite stünden.

New Yorks Gouverneur stellt sich gegen Trump

Im Streit über die Autorität zur Lockerung der Corona-Maßnahmen hat sich der Gouverneur von New York offen gegen Präsident Donald Trump gestellt. Er würde einer Anordnung des Republikaners nicht Folge leisten, wenn sie die Bürger seines Bundesstaates gefährden würde, sagte der Demokrat Andrew Cuomo am Dienstag dem Sender CNN.

Im besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffenen US-Bundesstaat New York ist die Zahl der nach einer Infektion mit dem Virus gestorbenen Menschen weiter auf sehr hohem Niveau stabil. Seit Montag seien 778 weitere Todesopfer dazugekommen, sagte Cuoma bei seiner täglichen Pressekonferenz. "Das ist die schmerzhafteste Zahl, sie ist praktisch stabil, aber auf einem erschütternden Level." Insgesamt seien in dem Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern, in dem auch die Stadt New York liegt, nun 10.834 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Die Zahl der neuen Patienten in Krankenhäusern sei aber weiter rückläufig.

Covid-19 in New York: "Die Lage stabilisiert sich"

WDR 5 Morgenecho - Interview 15.04.2020 05:36 Min. Verfügbar bis 14.04.2021 WDR 5


Download

Boeing büßt immer mehr Flugzeugbestellungen ein

Der angeschlagene US-Luftfahrtriese Boeing verliert in der Corona-Krise immer mehr 737-Max-Bestellungen. Im ersten Quartal wurden unterm Strich 314 Aufträge für den nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegten Problemflieger storniert, wie der Airbus-Rivale am Dienstag in Chicago mitteilte. Insgesamt büßte Boeing bis Ende März 307 Flugzeugbestellungen ein, da immerhin einige neue Aufräge für andere Modelle reinkamen. Boeing ist wegen des 737-Max-Debakels bereits stark angeschlagen, die Coronavirus-Pandemie erschwert die Lage nun noch zusätzlich. An der Börse geriet die Aktie am Dienstag zunächst weiter unter Druck.

Österreich lockert Corona-Maßnahmen

Österreich hat derweil mit der Lockerung der Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie begonnen. Kleinere Geschäfte und Baumärkte dürfen nach Regierungsangaben am Dienstag (14.04.2020) wieder öffnen. Ab Anfang Mai sollen sämtliche Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure wieder aufmachen. Voraussetzung ist, dass die Zahl der Neuinfektionen wie bisher unter Kontrolle bleibt. In Spanien durften Bau- und Fabrikarbeiter am Montag (13.04.2020) erstmals wieder zu ihren Arbeitsplätzen.

Cannes-Festival sucht wegen Corona neue Form

Das Filmfestival von Cannes nimmt dem Veranstalter zufolge wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr eine neue Form an. Angesichts der Gesundheitskrise könnten die Filmfestspiele nicht wie ursprünglich geplant stattfinden, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung. Es würden nun Optionen geprüft, das Festival auf "die eine oder andere Art" durchzuführen. Dazu gebe es Beratungen mit Filmschaffenden in Frankreich und im Ausland. Man hoffe, schnell Details zum Festival 2020 bekanntgeben zu können.

Eigentlich sollte das 73. Festival von Cannes vom 12. bis 23. Mai an der französischen Riviera laufen. Zunächst war eine Verschiebung auf Ende Juni oder Anfang Juli angedacht gewesen. In einer Fernsehansprache am Montagabend erklärte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron jedoch, dass Veranstaltungen mit großem Publikum frühestens Mitte Juli abgehalten werden könnten.

Ausgangssperre in Frankreich verlängert

Für Frankreich hingegen bleiben Maßnahmen zur Lockerung der Ausgangssperre vorerst tabu. So verkündete Präsident Manuel Macron eine Verlängerung der Ausgangssperre und kündigte "eine neue Etappe" ab 11. Mai an. Die strengen Regeln gelten bereits seit dem 17. März und wurden schon einmal verlängert. Französinnen und Franzosen dürfen nur das Haus verlassen, wenn es unbedingt nötig ist. Spaziergänge, Gassigehen oder Sport sind nur eine Stunde pro Tag im Radius von einem Kilometer zur Wohnung erlaubt.

Britische Altenheime schlagen Alarm wegen Corona-Krise

Seniorenvertreter und Betreiber haben sich alarmiert über die Lage in britischen Altenheimen in der Corona-Krise gezeigt. Alte Menschen würden in der Pandemie einfach ihrem Schicksal überlassen und tauchten in den Statistiken nicht auf, schrieb Ros Altmann, die sich seit Jahrzehnten für die Rechte alter Menschen einsetzt, in einem Meinungsbeitrag für die "Daily Mail" vom Dienstag. Angesichts der Tatsache, dass in der offiziellen Statistik zu Corona-Toten nur im Krankenhaus gestorbene Patienten aufgeführt werden, sprach Altmann von zahlreichen "stillen und versteckten Todesfällen" in den Altenheimen.

Zahl der Covid-19-Todesfälle in Großbritannien steigt auf über 12.000

Mit mehr als 770 neuen Todesfällen innerhalb eines Tages ist die Zahl der in Großbritannien an der Lungenkrankheit Covid-19 verstorbenen Menschen auf insgesamt mehr als 12.000 gestiegen. Die britische Regierung meldete am Dienstag 778 neue Todesopfer, womit die Zahl der täglich gemeldeten Todesfälle anstieg. Einen Tag zuvor hatten die Behörden noch 717 neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Corona-Toten beläuft sich den Angaben zufolge nun auf 12.107. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus stieg laut britischem Gesundheitsministerium auf mehr als 93.800, was einem Anstieg von 5252 Fällen im Vergleich zum Vortag entspricht.

Adidas bekommt mit KfW-Hilfe Drei-Milliarden-Kredit

Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller Adidas braucht in der Coronakrise Milliardenkredite vom Staat. Die Bundesregierung habe am Dienstag einen Konsortialkredit über drei Milliarden Euro genehmigt, von denen die Förderbank KfW allein 2,4 Milliarden trage, teilte Adidas in Herzogenaurach mit. Die verbleibenden 600 Millionen Euro teilen sich mehr als sieben Banken. Durch die weltweiten Ladenschließungen ist dem hochprofitablen Unternehmen der Umsatz weggebrochen. Allein in China fehlen Adidas bis zu eine Milliarde Euro. Im Gegenzug für den Staatskredit muss Adidas die Dividende streichen, so lange der Kredit läuft. Auch der Aktienrückkauf wird ausgesetzt, der Vorstand verzichtet in diesem Jahr auf alle Boni. Das seien in der Regel rund zwei Drittel des Gehalts.

Unis bereiten sich aufs digitale Semester vor

Das Sommersemester in NRW soll wegen der Corona-Krise ganz digital starten. Das erfordert kreative Ideen und pragmatische Lösungen der rund 70 Hochschulen und Universitäten in NRW.

An der Uni Münster werde eine Software eingeführt, um Videokonferenzen auch mit einer hohen Anzahl an Teilnehmern zu ermöglichen, sagte ein Sprecher. In Köln soll es eine spezielle Website mit allen wichtigen Fragen und Antworten für Studienanfänger geben. Außerdem sei ein Livestream für alle Studierenden zum Semesterstart geplant, bei dem in einem Chat auch Fragen gestellt werden können. Problematisch dürfte es vor allem bei Pflichtpraktika werden.

Corona-Tracking: Maas für europaweit einheitliche App

Außenminister Maas (SPD) hat sich für eine einheitliche Corona-App in der EU ausgesprochen. "Wichtig ist, dass wir nicht bei einem Flickenteppich aus 27 Corona-Apps und 27 Datenschutzregimen landen, sondern möglichst abgestimmt vorgehen", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Damit leisten wir auch einen Beitrag, Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen in der EU schnell und dauerhaft wieder abzubauen." Eine Corona-App auf freiwilliger Basis werde ein wichtiger Teil der Exit-Strategie sein, betonte Maas.

Corona kurz erklärt: Handy Tracking

WDR 5 Morgenecho - Beiträge 04.04.2020 01:36 Min. Verfügbar bis 03.04.2021 WDR 5 Von Martin Nusch


Download

Altmaier lobt Disziplin

Die Erfolge bei der Bekämpfung von Corona sind nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Altmaier (CDU) auch auf die große Disziplin in der Bevölkerung zurückzuführen. Diese Disziplin sei auch in der Zukunft noch nötig, sagte er der ARD. Wirtschaft und Alltagsleben in Deutschland sollten schrittweise wieder hochgefahren werden. Ein konkretes Datum für die Rückkehr zur Normalität könne er aber nicht nennen.

Türkei entlässt zigtausend Häftlinge - politische Gefangene ausgenommen

In der Türkei werden wegen der Corona-Pandemie rund 90.000 Insassen aus überfüllten Gefängnissen freigelassen. Das Parlament hat dazu in der Nacht einen umstrittenen Gesetzentwurf bewilligt. Ein Teil der Häftlinge soll vorzeitig aus der Haft entlassen werden, ein anderer Teil unter Hausarrest gestellt werden. Ausgenommen sind allerdings politische Gefangene, die nach den umstrittenen Antiterrorgesetzen der Türkei angeklagt sind. Deshalb gibt es Kritik von Menschenrechtsorganisationen.

Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

In der Türkei gibt es mehr als 61.000 Corona-Infizierte, etwa 1.300 Menschen sind bislang an der vom Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Wohlfahrtsverband fordert 100 Euro mehr für Hartz-IV-Bezieher

Der Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, fordert in der ARD für die von der Corona-Krise besonders betroffenen Hartz-IV-Bezieher 100 Euro mehr im Monat. Allein 600.000 Menschen müssten in Notwohnungen leben, und die rund 1,6 Millionen Stammkunden von den Tafeln seien erheblich betroffen, weil fast die Hälfte dieser Einrichtungen geschlossen sei.

Italien sagt Nein zu 39 Milliarden der EU

Italien will einen Teil des vereinbarten EU-Hilfspakets gegen die Folgen der Corona-Krise nicht nutzen. Die EU-Finanzminister hatten sich vergangene Woche auf gemeinsame Maßnahmen geeinigt. Sie sehen unter anderem milliardenschwere Hilfen über den Euro-Rettungsfonds ESM vor. Diesen Teil des Hilfspakets lehnt Italien für sich ab.

Schuldenerlass für ärmste Länder

Der Internationale Währungsfonds (IWF) erlässt 25 der weltweit ärmsten Länder (u.a. Afghanistan und Mosambik) wegen der Corona-Krise einen Teil ihrer Schulden. In den kommenden sechs Monaten müssten die betroffenen Länder ihre Schulden beim IWF nicht zurückzahlen, sagte IWF-Chefin Georgieva nach einer Sitzung des Exekutivrats am Montag (13.04.2020). 500 Millionen Dollar aus dem neuen Katastrophenfonds des IWF seien bereitgestellt worden, um die Zahlungen für diese Länder abzudecken.

Stand: 14.04.2020, 20:54