Ticker von Freitag (28.02.2020) und Samstag (29.02.2020) zum Nachlesen

Ein Mensch in Schutzkleidung testet im Labor eine Probe

Ticker von Freitag (28.02.2020) und Samstag (29.02.2020) zum Nachlesen

  • Zahl der Infizierten in NRW steigt weiter
  • Vier Kita-Kinder im Kreis Heinsberg infiziert
  • Hier gibt's die wichtigsten Infos

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Das Coronavirus breitet sich in NRW weiter aus. In unserem Live-Ticker halten wir Sie über den aktuellen Stand der Entwicklungen auf dem Laufenden.

21.40 Uhr: Auch in Duisburg sind zwei junge Frauen mit nur geringen Symptomen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Stadt am späten Samstagabend mitteilte, hatten sie bei einer Karnevalsfeier in Geilenkirchen im Kreis Heinsberg direkten Kontakt zu einem Infizierten. Die Betroffenen sind in häuslicher Quarantäne. Eine der Frauen wohnt in Geilenkirchen und ist zu Besuch in Duisburg, die andere wohnt in der Ruhrgebietsstadt, beide arbeiten in Viersen am Niederrhein.

Virusverdacht - Zug in Hagen gestoppt

21.05 Uhr: Wegen des Verdachts auf das Coronavirus bei einem Mitarbeiter ist ein Zug in Hagen von der Bundespolizei gestoppt worden - für etwa eineinhalb Stunden. Das Ganze habe sich aber als Fehlalarm entpuppt, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei am Samstagabend. Die Beamten seien alarmiert worden, weil Mitarbeitern Erkältungssymptome bei ihrem Kollegen aufgefallen waren.

Mönchengladbach meldet infizierte Lehrkraft

20.57 Uhr: Auch eine Lehrkraft an einer Grundschule in Mönchengladbach hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte die Stadt am späten Samstagabend mit. Die Schule und ein dazugehöriger Standort sollen bis zum 15. März geschlossen bleiben. Die Lehrkraft befindet sich seit Donnerstag in häuslicher Quarantäne. Weil sie entsprechende Kontakte hatte, sollen auch die rund 70 Schüler der dritten Klassen, alle 30 Lehrer des Kollegiums und das übrige Schulpersonal in häuslicher Quarantäne bleiben. Auch in diesem Fall gibt es eine Verbindung nach Heinsberg.

Videobotschaft von Düsseldorfs Oberbürgermeister

19.44 Uhr: Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel hat sich mit einer Videobotschaft an die Bevölkerung gewandt. Darin erläutert er das weitere Vorgehen der Landeshauptstadt in Sachen Coronavirus. Gleichzeitig appelliert er an die niedergelassenen Ärzte, sich an dem von ihm vorgeschlagenen Diagnostikzentrum zu beteiligen.

Erster Coronavirus-Todesfall in den USA

19.23 Uhr: In den USA ist erstmals eine mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Person gestorben. Die Gesundheitsbehörde im US-Bundesstaat Washington bestätigte den Todesfall am Samstag.

Gesundheitsministerium meldet 69 Fälle in NRW

18.30 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium teilt mit, die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus habe sich in NRW auf 69 erhöht. Die infizierten Personen haben alle Bezug zum Kreis Heinsberg.

Kölner Infizierte - Verbindungen nach Heinsberg

18.24 Uhr: Die beiden in Köln mit dem Coronavirus Infizierten hatten Verbindungen nach Heinsberg. Die 28-jährige Frau hat laut Stadt Köln im Kreis Heinsberg dieselbe Karnevalsveranstaltung besucht wie der 47-Jährige, der als Erstinfizierter in NRW gilt. Ein erkrankter 30-Jähriger habe ebenfalls Kontakt zu einer Person aus dem Kreis Heinsberg gehabt.

18.12 Uhr: Nun steht es fest: Die Messe Düsseldorf verschiebt die Messen ProWein, wire, Tube, Beauty, Top Hair sowie die Energy Storage Europe. In Abstimmung mit allen beteiligten Partnern wird das Unternehmen nach eigenen Angaben zeitnah über alternative Messetermine beraten. Damit folge die Messe der Empfehlung des Krisenstabs der Bundesregierung, bei der Risikobewertung von Großveranstaltungen die Prinzipien des Robert-Koch-Instituts zu berücksichtigen.

Zweiter bestätigter Fall in Hamburg

18.08 Uhr: In Hamburg gibt es einen zweiten bestätigten Fall einer Coronavirus-Erkrankung. Bei der betroffenen Person handelt es sich um eine Frau. Die Feuerwehr brachte sie in der Nacht zum Samstag mit leichten Symptomen unter entsprechenden Schutzmaßnahmen in eine Klinik, wo sie isoliert und medizinisch betreut wurde. Das teilte die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz mit. Die Frau befinde sich mittlerweile in häuslicher Isolation.

Weiterer bestätigter Fall in Baden-Württemberg

18.05 Uhr: Auch in Baden-Württemberg wurde ein weiterer bestätigter Corona-Fall bekannt. Damit steigt die Zahl dort auf 15. Das Gesundheitsamt Freiburg teilte mit, dass es sich dabei um eine 42-jährige weibliche Kontaktperson zu einem bereits bestätigten Fall aus Freiburg handele. Sie befindet sich seit dem 27. Februar in häuslicher Isolation im Landkreis Emmendingen.

Halbmarathon in Paris abgesagt

18.02 Uhr: Wegen des Coronavirus fällt in Frankreich ein weiteres Sportgroßereignis aus. Die Organisatoren des Halbmarathons in Paris sagten das Rennen am Samstag rund 24 Stunden vor dem geplanten Start ab. Die Absage erfolgte unmittelbar nach dem Erlass neuer Vorschriften für Großereignisse durch die französische Regierung. Demnach dürfen in Frankreich vorerst keine Hallenveranstaltungen mit über 5.000 Besuchern und bestimmte Freiluftveranstaltungen mehr stattfinden.

Fünfte Infektion in Hotel auf Teneriffa

17.55 Uhr: In dem abgeriegelten Hotel auf Teneriffa ist eine fünfte Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden. Nach Auskunft der örtlichen Gesundheitsbehörden handelt es sich um eine Person mit italienischer Staatsangehörigkeit.

Iran meldet 43 Tote

17.53 Uhr: Im Iran sind inzwischen 43 Menschen am Coronavirus gestorben. Sie gehörten zu den mittlerweile 593 im Land registrierten Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Kianusch Dschahanpur, am Samstag. Die Zahl der Ansteckungen stieg gegenüber dem Vortag um 205. Dschahanpur führte das darauf zurück, dass mittlerweile 15 Labors im Land auf das Virus testen.

23 Infektionen in Großbritannien bekannt

17.50 Uhr: In Großbritannien ist die Zahl der bekannten Infektionen um drei auf 23 gestiegen. Das hat das Gesundheitsministerium bekanntgegeben.

Coronavirus beschäftigt Bundestag

17.48 Uhr: Der Gesundheitsausschuss des Bundestags wird am Montag (02.03.2020) in einer Sondersitzung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) über die neueste Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus informiert. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Ecuador meldet ersten Fall

17.37 Uhr: Nun hat auch Ecuador den ersten Erkrankungsfall. Das Gesundheitsministerium teilt mit, es handele sich um eine ältere Frau, die am 14. Februar per Direktflug aus Madrid eingereist sei.

Auch vier Kinder in Heinsberg infiziert

17.30 Uhr: Der Heinsberger Landrat Stephan Pusch sagte dem WDR am Samstag auch, dass vier der 114 Kinder aus der Kita in Gangelt mit dem Coronavirus infiziert sind. Ihnen gehe es aber gut: "Sie haben allenfalls leichte Erkältungssymptome - und das freut uns natürlich besonders."

Quarantäne endet in Heinsberg

17.18 Uhr: Im Kreis Heinsberg mit rund 252.000 Einwohnern nahe der niederländischen Grenze sind geschätzt rund 1.000 Personen in häuslicher Quarantäne. Für zwei Drittel der Betroffenen endet diese am Sonntag (01.03.2020). Die Länge der Quarantäne bemesse sich nach dem letztmöglichen Zeitpunkt, zu dem eine Person noch ansteckend ist - in diesem Fall 14 Tage. Das sagte Landrat Stephan Pusch am Samstag dem WDR.

Der Kreis wird künftig auf Versuche verzichten, Ansteckungsketten nachzuvollziehen. Pusch: "Wir haben jetzt 61 Fälle. Da ist es eigentlich gar nicht mehr möglich, bei allen festzustellen, ob die womöglich mit irgendjemandem Kontakt hatten, der infiziert ist."

Köln meldet zweite Corona-Infektion

16.52 Uhr: Kurz nach der Meldung der ersten Corona-Patientin in Köln hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Samstagnachmittag bei einer Pressekonferenz über einen zweiten Fall informiert: Ebenso wie die erste Patientin hatte der Mann eine Karnevalsveranstaltung im Kreis Heinsberg besucht.

Schule in Herzogenrath muss schließen

15.54 Uhr: Die heute bestätigte Infektion einer Frau und ihres Sohns in Würselen hat Folgen für viele Schüler in Herzogenrath. Weil der junge Mann bis zuletzt am Unterricht in der Maria-Sybille-Merian-Gesamtschule in Herzogenrath teilgenommen hat, soll die Schule für eine Woche geschlossen werden.

Frankreich verbietet Events mit mehr als 5.000 Menschen

15.37 Uhr: In Frankreich werden Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Besuchern vorübergehend untersagt. Das gab am Samstag Gesundheitsminister Olivier Veran bekannt. Die Zahl der bekannten Corona-Erkrankungen in Frankreich liegt aktuell bei 73.

Weinmesse auf der Kippe

15.07 Uhr: Ob die internationale Fachmesse "Pro Wein" ab 15. März in Düsseldorf stattfinden kann, wird laut Messe-Leitung derzeit noch geprüft. Es treffe nicht zu, dass eine Absage als Folge auf die Ausbreitung von Corona beschlossene Sache sei, sagte eine Sprecherin am Samstag.

Köln meldet Corona-Fall

14.55 Uhr: Auch in Köln gibt es nun eine erste bestätigte Corona-Infektion. Die Frau soll sich nach Angaben der städtischen Pressestelle wie viele andere Betroffene auf einer Karnevalssitzung im Kreis Heinsberg angesteckt haben. Sie befindet sich zur Behandlung im Krankenhaus. Um 16 Uhr will Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Öffentlichkeit informieren.

Gesundheitsamt Aachen warnt vor Panik

14.40 Uhr: "Die aktuellen Fälle aus unserer Region zeigen, dass die Krankheit in der Regel einen solch moderaten Verlauf nimmt und die Patienten in Absprache mit dem Gesundheitsamt sich zuhause auskurieren können", erklärte die Leiterin des Aachener Gesundheitsamtes, Monika Gube. In der Städteregion Aachen waren am Samstag drei neue Corona-Fälle bekannt geworden.

Desinfektionsmittel im Dortmunder Stadion

14.35 Uhr: Borussia Dortmund hat auf Corona reagiert. Für die Partie an diesem Samstag gegen den SC Freiburg wurden im gesamten Stadionbereich Desinfektionsstationen installiert. Den Spielern wurde der Fan-Kontakt, zum Beispiel beim Schreiben von Autogrammen und bei Selfies, verboten.

Italienische Fußball-Liga streicht Spiele

14.17 Uhr: Die Corona-Epidemie wirbelt den internationalen Sportkalender immer stärker durcheinander. In der italienischen Fußball-Meisterschaft sind am Samstagmittag zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Virus gleich fünf Begegnungen des Wochenendes abgesagt worden. Zu den gestrichenen Partien gehört auch das Topspiel zwischen Meister Juventus Turin und Inter Mailand. Die Spiele hatten ursprünglich unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden sollen.

Corona-Brauerei dementiert Umsatzeinbußen

13.57 Uhr: Der US-Eigentümer von Corona-Bier hat Berichte zurückgewiesen, wonach 38 Prozent der US-Bürger aktuell vor einem Kauf der Marke zurückschrecken. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen, die von dem schrecklichen Virus betroffen sind", doch das Geschäft mit Corona-Bier sei davon nicht betroffen, erklärte der Chef von Constellation Brands.

Landrat in Heinsberg erklärt neue Strategie

13.40 Uhr: Landrat Stephan Pusch hat am Samstag in einer Videobotschaft die neue Strategie der Gesundheitsbehörden im Kreis Heinsberg erklärt: Angesichts der vielen Corona-Fälle sei es sinnlos, alle Kontaktpersonen von Infizierten ausnahmslos in Quarantäne zu schicken. In diesem Fall müsste der gesamte Krisenstab nach Hause gehen, sagte Pusch - einschließlich ihm selbst.

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Immer mehr Infektionen im Kreis Heinsberg

13.35 Uhr: Die Zahl der Erkrankten im besonders von Corona betroffenen Kreis Heinsberg ist erneut sprunghaft angestiegen: Insgesamt seien rund 60 Menschen infiziert, darunter auch vier Kinder aus einer Kindertagesstätte. Das teilte der Kreis mit.

Vier Kita-Kinder infiziert

13.30 Uhr: Bei vier kleinen Kindern im Kreis Heinsberg ist eine Infektion mit Corona nachgewiesen worden. Sie gehen in die Kita, in der eine erkrankte Erzieherin arbeitet. Das teilte der Kreis Heinsberg mit. Allen vier Betroffenen gehe es gut.

Güterverkehr wegen Verdachtsfall eingeschränkt

12.49 Uhr: Corona wirkt sich am Wochenende auch auf den Güterverkehr in NRW aus. Im Umfeld eines Mitarbeiters des Stellwerks in Köln-Kalk ist laut Angaben der Deutschen Bahn ein Verdachtsfall aufgetreten. Das Stellwerk war am Samstag deshalb nicht besetzt. Güterzüge wurden umgeleitet.

Infizierter sollte zunächst für Test zahlen

12.43 Uhr: Der infizierte Mitarbeiter der Bonner OGS ist offenbar erst bei seinem zweiten Besuch in der Uniklinik Bonn auf den Coronavirus getestet worden. Den Klinik-Mitarbeitern sei beim ersten Besuch nicht bekannt gewesen, dass der Student zuvor Karneval im Kreis Heinsberg gefeiert hatte, hieß es bei einer Pressekonferenz der Stadt. Deshalb hätte das Klinik-Personal ihn zunächst aufgefordert, den Test zu bezahlen.

Als er sich am Freitag auf Anraten seiner Chefin dann erneut zur Uniklinik begeben habe, sei der Test gemacht worden - und positiv ausgefallen.

Bonner Grundschule muss schließen

12.22 Uhr: Wegen eines gestern positiv auf den Corona-Virus getesteten Mitarbeiters der Offenen Ganztagsbetreuung, bleibt eine Grundschule in Bonn für zwei Wochen geschlossen. Das teilte die Stadt mit. Alle 185 Schüler sollen auf das Virus getestet werden. Die Kinder und Lehrer müssen in die häusliche Quarantäne.

Alle Kontaktpersonen von Lüdenscheider Lehrer in Quarantäne

12.13 Uhr: Nachdem gestern bei einem Lehrer aus Lüdenscheid das Corona-Virus festgestellt hat, hat das Kreisgesundheitsamt alle 31 Kontaktpersonen ausfindig gemacht. Sie alle stehen unter häuslicher Quarantäne, teilte der Krisenstab des Märkischen Kreises mit.

Die Förderschule in Lüdenscheid, wo der Mann unterrichtet, bleibt mindestens eine Woche lang geschlossen. Vorsorglich fällt auch in einer benachbarten Grundschule der Unterricht aus.

Keine Engpässe im Handel

11.57 Uhr: Trotz vereinzelter Hamsterkäufe sieht die Handelsbranche zurzeit keine Lieferengpässe bei Lebensmitteln oder Hygieneartikeln. Nachlieferungen seien ohne Probleme möglich, hieß es bei Handelsverbänden.

Neuer Fall im Kreis Wesel

11.41 Uhr: Auch die Behörden im Kreis Wesel melden einen Erkrankten: Ein Mann aus Kamp-Lintfort wurde positiv getestet.

Drei bestätigte Fälle in der Städteregion Aachen

11.23 Uhr: Die Städteregion Aachen meldet insgesamt drei weitere bestätigte Fälle einer Corona-Infektion: Dabei handelt es einmal um eine Frau aus Gangelt (Kreis Heinsberg), die derzeit aus anderen Gründen in einem Aachener Krankenhaus behandelt wird. Bei einer Frau und ihrem Sohn aus Würselen wurde ebenfalls das Corona-Virus nachgewiesen - ihnen geht es soweit gut. Sie müssen nicht stationär behandelt werden.

Bundesregierung informiert Gesundheitspolitiker der Fraktionen

11.06 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am Samstag mit den Gesundheitspolitikern aller Bundestagsfraktionen über die aktuelle Corona-Lage beraten. Für kommenden Freitag sei zudem ein Sondertreffen der europäischen Gesundheitsminister in Brüssel geplant, hieß es.

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NRW bei Corona-Fällen an erster Stelle

11.00 Uhr: Neben NRW sind auch weitere Bundesländer vom Coronavirus betroffen - wenn auch mit weit weniger Erkrankten: Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Hamburg und Schleswig-Holstein.

Viel Unterstützung für Menschen in Quarantäne

10.44 Uhr: Für die rund 1.000 Menschen, die im Kreis Heinsberg unter häuslicher Quarantäne stehen, gebe es viel Unterstützung aus der Gemeinschaft - zum Beispiel bei der Versorgung mit Lebensmitteln. Das sagt eine Betroffene, die mit ihrer Familie derzeit zwei Wochen zuhause ausharren muss. "Die Kinder gehen auch schon mal in den Garten, das ist ja das Gute an einer ländlichen Gegend."

Land will mehr Tests ermöglichen

10.27 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium plant, die Kapazitäten für Tests auf Corona hochzufahren. Derzeit würden Proben in NRW dezentral von rund 20 zertifizierten privaten Laboren und universitären Laboren durchgeführt, hieß es am Samstag.

Dringende Warnung an die südkoreanische Bevölkerung

10.19 Uhr: Südkorea hat seine Bürger dazu aufgerufen, am Wochenende zu Hause zu bleiben. Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen und der Kontakt zu anderen Menschen solle vermieden werden. In Südkorea sind aktuell 3.000 Menschen nachweislich mit Corona infiziert.

Bürgertelefon in Wuppertal erreichbar

10.11 Uhr: In Wuppertal wird das Bürgertelefon der Stadt unter 0202-563-2000 auch am Wochenende erreichbar sein. Das teilte die Stadt mit. Hintergrund ist der Fall einer Studentin der Bergischen Universität, die am Freitag positiv auf Corona getestet wurde. Derzeit werden die Kontaktpersonen der Frau identifiziert.

Schulen im Kreis Heinberg bleiben länger geschlossen

10.02 Uhr: Im besonders von Corona betroffenen Kreis Heinsberg bleiben Schulen und Kindergärten länger geschlossen als ursprünglich geplant. Wie der Kreis mitteilte, mindestens bis Freitag nächster Woche.

Bonner Schulmitarbeiter infiziert

09.45 Uhr: Der Mitarbeiter einer Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) in einer Bonner Grundschule ist mit Corona infiziert. Das meldete die Stadt Bonn am Samstagmorgen. Der Mann habe sich wohl bei einer Karnevalssitzung im Kreis Heinsberg angesteckt - so wie die meisten bekannten Corona-Fälle. Damit erhöht sich die Zahl der Fälle in NRW auf 39. Die Grundschule bleibt vorerst geschlossen.

Mehr Corona-Fälle im Kreis Heinsberg

09.42 Uhr: Im Kreis Heinsberg ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten auf 38 gestiegen. Am späten Freitagabend sei eine weitere Person gemeldet worden, sagte eine Sprecherin des Kreises am Samstagmorgen. Der Krisenstab werde angesichts der raschen Ausbreitung des Erregers am Vormittag erneut zusammenkommen.

Live-Ticker zum Nachlesen vom Freitag (28.02.2020)

19:35 Uhr: 10.000 Aussteller, 160.000 Besucher: Die ausgebuchte Reisemesse ITB Berlin ist wegen des neuartigen Coronavirus abgesagt worden.

19.25 Uhr: Die Lufthansa plant wegen Corona eine deutliche Verringerung ihres Flugangebots. Danach könne das Angebot von Kurz- und Mittelstreckenflügen in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung in den kommenden Wochen um bis zu ein Viertel reduziert werden. Auch in der Langstrecke könne es Einschränkungen geben.

19.10 Uhr: Die Kölner Fitnessmesse Fibo wird wegen der  Ausbreitung des Coronavirus verschoben. Statt Anfang April solle sie  in der zweiten Jahreshälfte 2020 über die Bühne gehen, teilten die Veranstalter am Abend mit. Die  Fibo bringt nach Veranstalterangaben jedes Jahr über 1.000 Aussteller  und rund 145.000 Besucher aus 135 Ländern in Köln zusammen

19.01 Uhr: Veranstalter wie der Präsident der Deutschen Billard Union, Helmut Biermann, fühlen sich von den Behörden allein gelassen. Inzwischen hat sein Verband die vom 5. bis 8. März geplante Billard-WM in Viersen in eigener Verantwortung abgesagt. Die Verantwortung sei zu groß gewesen, sagte Biermann der Aktuellen Stunde. Er hätte sich eine klare Ansage des Landes zu Großveranstaltungen gewünscht - wie in der Schweiz.

18.53 Uhr: Das Coronavirus könnte ein immer wiederkehrendes Phänomen in Deutschland werden, erklärt Ruth Schulz, WDR-Wissenschaftsredakteurin in der Aktuellen Stunde - wie die Grippe. Problematisch sei zurzeit, dass so gut wie niemand Antikörper gegen den Erreger in sich trägt. "Die Immunzellen können nicht reagieren."

18.17 Uhr: Im Fall des infizierten Lehrers aus Lüdenscheid müssen insgesamt 31 Kontaktpersonen in häusliche Quarantäne, darunter 28 aus dem Schulumfeld. Der Gesundheitszustand des Mannes wird als gut bezeichnet, er hat nur leichte Symptome

18.07 Uhr: Nach WDR-Informationen ist in Lüdenscheid ein Mann mit dem Corona-Virus infiziert. Der Märkische Kreis hat einen Krisenstab eingerichtet.  Der Lehrer an einer Lüdenscheider Förderschule hatte eine Karnevalssitzung im Kreis Heinsberg besucht, deren Teilnehmer mittlerweile allesamt in häuslicher Quarantäne sein sollten. Die Schule mit insgesamt 31 Schülern bleibt wohl für zwei Wochen geschlossen. Auch die Kinder einer benachbarten Grundschule haben am kommenden Montag schulfrei - als Vorsichtsmaßnahme.

18.02 Uhr: Eine Studentin der Bergischen Universität Wuppertal hat sich mit Corona infiziert. Das teilte die Uni am Nachmittag mit. Die Frau lebe nicht in Wuppertal, habe sich aber wegen einer Klausur kürzlich in der Uni aufgehalten. Nach WDR-Informationen lebt die Studentin im Kreis Heinsberg. Nun sollen die möglichen Kontaktpersonen der Frau ermittelt werden.

17.19 Uhr: Obwohl die Zahl der Infizierten in NRW bisher noch sehr gering ist, sind die Folgen für viele Unternehmen deutlich spürbar. Betroffen sind vor allem die Maschinen- und Autobauer sowie deren Zulieferer. Denn viele Betriebe lassen Komponenten, Bauteile oder Vorprodukte in China produzieren. Außerdem ist China gewöhnlich ein großer Absatzmarkt, der aber infolge von Corona eingebrochen ist. Matthias Mainz von der Industrie- und Handelskammer NRW schätzt, dass etwa ein Drittel der Unternehmen unter Lieferengpässen und Umsatzeinbußen leiden.

17.06 Uhr: Alle Haustiere von Corona-Infizierten in Hongkong sollen unter Quarantäne gestellt werden. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, wird der Hund einer 60-jährigen Erkrankten bereits auf einer Isolierstation behandelt, weil er sich möglicherweise angesteckt hat. Gesichert ist die Infektion aber noch nicht - möglicherweise handelt es sich auch um eine Fehldiagnose.

Auswirkungen des Corona-Virus auf die Wirtschaft 01:51 Min. Verfügbar bis 28.02.2021

17.02 Uhr: Die Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität hat ihren Mitarbeitern angeboten, von zu Hause zu arbeiten. Wer sich ernsthafte Sorgen wegen Corona mache, solle auf jeden Fall daheim bleiben. Die Universität hat rund 4.000 Mitarbeiter in Wissenschaft und Verwaltung.

16.42 Uhr: Eine Absperrung ganzer Ortschaften wäre als Maßnahme gegen das neue Coronavirus nach Auffassung des Heinsberger Landrates Stephan Pusch (CDU) zwecklos. "Ich halte das sowohl für den Staat als auch für unsere Menschen für eine Maßnahme, die sie nicht akzeptieren werden", sagte Pusch. Auch sei es fraglich, ob damit die Ausbreitung des Virus zum jetzigen Zeitpunkt noch aufgehalten werden könne.

16.31 Uhr: Eine Förderschule in Lüdenscheid bleibt am Montag vorsorglich geschlossen. Ein Lehrer der Schule hat ebenfalls die Karnevalssitzung im Kreis Heinsberg besucht, deren Teilnehmer mittlerweile allesamt in häuslicher Quarantäne sein sollten. Ob sich der Lehrer wirklich angesteckt hat, ist noch nicht geklärt.

16.23 Uhr: Unter den mit Coronavirus infizierten Menschen im Kreis Heinsberg sind bisher keine Kinder. Am Freitagabend erwartet man aber noch die Testergebnisse von den Kindern eines Kindergartens, in der eine 46-jährige Infizierte als Erzieherin tätig ist.

16.22 Uhr: Die Behörden wissen noch immer nicht, wo sich der erste bekannte Patient in NRW mit Corona infiziert hat. Den sogenannten "Patient Null", bei dem sich der 47-Jährige angesteckt haben muss, werde vielleicht auch nie gefunden. Das sagte Landrat Pusch auf einer Pressekonferenz am Nachmittag.

16.18 Uhr: Die Landesregierung hat dem Kreis Heinsberg zugesagt, weiteres Pflegepersonal in die örtlichen Krankenhäuser zu entsenden.

16.14 Uhr: In der Pressekonferenz ging Landrat Pusch auch auf die zwischenzeitliche Meldung ein, im Kreis Heinsberg sollten Sperrbezirke eingerichtet werden. Das sei nicht der Fall. Grund für die Meldung sei ein "Kommunikationsproblem" zwischen ihm und einem WDR-Reporter gewesen.

16.11 Uhr: Gleichzeitig versuchen die Behörde im Kreis Heinsberg mittlerweile nicht mehr in jedem Fall, alle Kontaktperson eines Infizierten zu ermitteln. Laut Landrat Pusch sei die Zahl der "Querverbindungen" einfach zu hoch.

16.03 Uhr: Die Zahl der Infizierten mit Verbindung zum Kreis Heinsberg ist auf 35 gestiegen. Das teilte der Landrat des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch, auf einer Pressekonferenz mit. Den allermeisten Patienten gehe es sehr gut. Bis auf das Ehepaar, bei dem die Infektion zuerst festgestellt wurde, musste niemand ins Krankenhaus. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne.

15.44 Uhr: Nachdem ein Mitarbeiter eines großen Beratungsunternehmens in Düsseldorf am Coronavirus erkrankt ist, sollen alle Kollegen des Mannes erst einmal zuhause bleiben. Die Unternehmensberatung Ernst & Young teilte am Freitag mit, sie sei am Donnerstagabend über die Erkrankung ihres Angestellten informiert worden und habe daraus Konsequenzen gezogen. Betroffen sind rund 1.400 Mitarbeiter in Düsseldorf und weitere 110 Beschäftigte der Niederlassung in Essen, wo der Mann ebenfalls gelegentlich gearbeitet habe.

15.22 Uhr: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus stehen in Düsseldorf mehrere Messen auf dem Prüfstand. Die Internationale Messe für Technologien der Metallbearbeitung, die eigentlich ab dem 10. März stattfinden sollte, werde verschoben, teilten der Veranstalter und die Düsseldorfer Messe gemeinsam mit. Ein neuer Termin werde zeitnah gesucht. Die Düsseldorfer Messe kündigte außerdem an, neu bewerten zu wollen, ob die weiteren anstehenden Messen wie geplant stattfinden können. Das betrifft unter anderem die Beauty-Messen Beauty und Top Hair sowie die Weinmesse ProWein.

15.16 Uhr: Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Fälle hat das NRW-Innenministerium einen landesweiten Probealarm abgesagt. Die Bevölkerung solle nicht verunsichert werden, hieß es zur Begründung. Am 5. März hätten in allen Kommunen Warnmittel getestet werden sollen - wie etwa Sirenen, Lautsprecherfahrzeuge oder Warn-Apps.

15.06 Uhr: Update: Die Einrichtung eines Sperrbezirks wurde erwogen, aber zunächst auf Eis gelegt.

14.59 Uhr: Doch kein Sperrbezirk im Kreis Heinsberg. Weitere Informationen folgen in Kürze.

14.52 Uhr: Um das Infektionsrisiko zu minimieren, hat die Ruhr-Universität Bochum den sogenannten "Teacher's Day" abgesagt, zu der am Samstag Lehrer und Lehrerinnen aus ganz NRW hätten kommen sollen.

14.22 Uhr: Wegen des Coronavirus haben zwei Schulen in Bielefeld und Mönchengladbach den Unterricht abgesagt. Das teilten Sprecher beider Städte mit. Nachdem bei einer Mitarbeiterin der Verdacht auf eine Erkrankung bestand, hätten Schulleitung und Gesundheitsamt in Bielefeld entschieden, den Unterricht ausfallen zu lassen, sagte ein Sprecher des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe. Montag und Dienstag bleibt voraussichtlich eine Schule in Mönchengladbach geschlossen, weil der Bruder einer Lehrkraft positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

14.00 Uhr: Um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen, wird nach WDR-Informationen im Kreis Heinsberg ein Sperrbezirk eingerichtet. Welche Orte betroffen sein werden, wollen die Behörden ab 16 Uhr mitteilen.

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Im Kreis Heinsberg wurden bereits Schulen geschlossen.

13.53 Uhr: Die 14 Infizierten in NRW, bei denen zuletzt das Coronavirus festgestellt worden ist, kurieren die Krankheitssymptome nach Angaben des Kreises Heinsberg zu Hause aus. "Die neuen Fälle sind nicht dramatisch", sagte Behörden-Sprecher Ulrich Hollwitz. Jetzt sollen die engeren Kontakt-Personen dieser Leute ermittelt werden. Zusätzlich zu den ersten sechs bekannten Infektions-Fällen hatten das NRW-Gesundheitsministerium und der Kreis Heinsberg am Donnerstagabend 14 neue Fälle bestätigt.

13.47 Uhr: Trotz der Zunahme der Coronavirusfälle in Deutschland sieht das Robert Koch-Institut (RKI) nach wie vor kein erhöhtes Risiko. "Das Risiko ist als gering bis mäßig einzuschätzen", sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade. Die bestehende Risikoeinschätzung, wonach mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden müsse und auch weitere Übertragungen, Infektionsketten sowie örtliche Ausbrüche möglich seien, werde aufrecht erhalten. Seit Donnerstag wurden in Deutschland 27 neue Infektionsfälle gemeldet. Die bekannten Fälle beschränkten sich zumeist auf konkrete Ausbrüche, so dass es derzeit "kein breites Geschehen" zu geben scheine, sagte Schaade. Bislang sei nur in einem Fall ein schwerer Krankheitsverlauf bekannt.

13.45 Uhr: Die Bundesärztekammer hat dazu aufgerufen, unnötige Arztbesuche zu vermeiden, um Kapazitäten für mögliche Coronavirus-Patienten freizuhalten. Es sei wichtig, dass die Menschen jetzt besonnen blieben, sagte die stellvertretende Präsidentin der Organisation, Gitter, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wer Bagatellerkrankungen mit nur leichten Beschwerden habe, solle nicht die Notaufnahmen und Praxen verstopfen, sondern zuhause bleiben. Im Zweifel könne telefonischer Kontakt zum Arzt gesucht werden, erklärte Gitter.

13.40 Uhr: Wegen des Coronavirus hat die Verwaltung des Rhein-Erft-Kreises die Bewohner aufgefordert, ab sofort größere Menschenansammlungen zu meiden und an keinen Großveranstaltungen teilzunehmen. Städte und Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis wurden aufgefordert, Großveranstaltungen abzusagen. Das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises will so erreichen, dass sich das Coronavirus in der Bevölkerung nicht weiter ausbreitet.

13.30 Uhr: Nach Ablauf der Quarantänezeit sind die ersten Kontaktpersonen des schwer erkrankten Coronavirus-Patienten aus Gangelt an der Uniklinik Köln aus der Isolation entlassen worden. Dabei handelt es sich um vier Krankenhaus-Mitarbeiter und zwei Patienten, wie die Stadt mitteilte. Bei ihnen sei zuvor auch ein zweiter Test auf das Virus negativ ausgefallen. Insgesamt stehen den Angaben zufolge nun noch sechs Klinik-Mitarbeiter und 29 Patienten unter Isolation.

13.21 Uhr: Wegen des mit dem Coronavirus infizierten Arztes an einer Klinik in Mönchengladbach stehen nun etwa 35 Menschen unter Quarantäne. Der Mann habe Kontakt zu 15 Patienten und 20 Mitarbeitern der Maria Hilf-Kliniken in Mönchengladbach gehabt, sagte ein Sprecher der Stadt. Eine Patientin mit Symptomen sei negativ auf das Virus getestet worden.

13.18 Uhr: Aufgrund des neuartigen Coronavirus hat Fußball-Bundesligist RB Leipzig Reisestopps für Spieler, Scouts und weitere Mitarbeiter verhängt. Beim Spiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (15.30 Uhr) werden im Stadion zusätzliche Desinfektionsmittelspender aufgestellt.

12:58 Uhr: Der Zustand des mit dem Coronavirus infizierten Ehepaares, das in NRW zuerst als infiziert getestet worden war, ist stabil. Das teilte die Düsseldorfer Uniklinik mit. Der 47-jährige Selbstständige aus dem Kreis Heinsberg sei zwar weiterhin in kritischem Zustand, dieser habe sich seit Donnerstag aber etwas stabilisiert. Er leide unter einer schweren Lungenentzündung. Auch seine Ehefrau leide an einer Lungenentzündung, aber mit weniger schwerem Verlauf.

12:47 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist nach WDR-Informationen auf dem Weg zum Krisenstab in Heinsberg.

12.38 Uhr: Wegen eines Corona-Verdachtsfalls hat eine Schule in Bielefeld am Freitagmorgen den Unterricht abgesagt. Der Schulleiter habe die Entscheidung in Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt getroffen, sagte ein Sprecher der Stadt. Ob Schulen geschlossen werden, entscheiden grundsätzlich die Gesundheitsbehörden, teilte das Schulministerium in NRW mit.

12:29 Uhr: Das Unternehmen Ernst & Young hat bestätigt, dass ein Mitarbeiter aus dem Düsseldorfer Büro mit dem Coronavirus infiziert ist. Alle Mitarbeiter der Niederlassung seien aufgefordert worden, bis auf weiteres zu Hause zu bleiben. Bei dem Mann handelt es sich allerdings nicht um einen zusätzlich Infizierten aus NRW. Laut Gesundheitsministerium gehöre er zu bereits 20 bekannten Infizierten in NRW. Er habe Bezüge in den Kreis Heinsberg.

12.06 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus hat die Aktienkurse weiter nach unten gedrückt. Der Deutsche Aktien-Index (Dax) fiel heute zeitweise um mehr als fünf Prozent. Besonders betroffen waren Aktien von Fluggesellschaften und Autoherstellern.

12.05 Uhr: Die Schweiz hat wegen der steigenden Zahl von Coronavirus-Fällen alle Großveranstaltungen mit mehr als tausend Menschen abgesagt. Dazu gehören unter anderem der Genfer Autosalon und die Basler Fasnacht, die am kommenden Montag (02.03.2020) beginnen sollte. In der Schweiz sind bisher 15 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

11.44 Uhr: Die Stadt Jülich hat für heute die Katholische Grundschule geschlossen. Eine Lehrerin der Schule wurde wegen einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus unter Quarantäne gestellt. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Weder die Lehrerin noch ihre Kollegen und Kolleginnen seien bisher positiv getestet worden.

11.17 Uhr: Weil ein Mitarbeiter positiv auf den Coronavirus getestet wurde, bleibt die Geschäftsstelle der Knappschaft-Versicherung in Bergheim zwei Wochen geschlossen. Der Mann stammt aus Heinsberg, teilt ein Sprecher der Kreisverwaltung mit. Er war auf der Karnevalssitzung, auf der das infizierte Ehepaar aus dem Kreis Heinsberg war. Er hat sich dort wohl angesteckt.

Coronavirus in NRW: "Möglichst lokal halten"

WDR 5 Morgenecho - Interview 27.02.2020 07:24 Min. Verfügbar bis 26.02.2021 WDR 5

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10.21 Uhr: Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat wegen des Coronavirus eine Informationsveranstaltung für den Ausbau der A3 in Hünxe im Kreis Wesel abgesagt. Bei der Veranstaltung am kommenden Dienstag (03.03.2020) sollte es um den Neubau einer Brücke und die Erweiterung einer Raststätte gehen, teilte Straßen.NRW mit.

10.14 Uhr: Die Eisenwarenmesse in Köln, die ursprünglich für Sonntag (01.03.2020) geplant war, wurde verschoben - in den Februar kommenden Jahres. Zum Schutz von Besuchern und Teilnehmern wurde zudem die Weltmeisterschaft der Billard-Union in Viersen Anfang März abgesagt.

10.11 Uhr: Im besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Heinsberg müssen mittlerweile 1.000 Menschen in häuslicher Quarantäne ausharren. Aktuell gibt es in NRW 20 bestätigte Infizierte. Dies teilten der Kreis Heinsberg und das NRW-Gesundheitsministerium mit.

10.03 Uhr: Eine der 14 neuinfizierten Personen wohnt in Düsseldorf. Die Person habe auch in Heinsberg Karneval gefeiert und befinde sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Angesichts der schnellen Ausbreitung des Virus geraten nun auch geplante Großveranstaltungen in den Blick.

10.01 Uhr: Mittlerweile gibt es einen bestätigten Fall in den Niederlanden. Auch in Hamburg und Hessen sind erste Personen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Heute tagt auch wieder der Krisenstab der Bundesregierung.

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt regelmäßiges Händewaschen mit Seife. Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Die Wahrscheinlichkeit, an einer „normalen“ Grippe zu sterben, liege bei 0,1 bis 0,2 Prozent. Beim Coronavirus liege der Wert bei ein bis zwei Prozent. 80 Prozent der Infizierten hätten nur milde Symptome, wie Husten, Schnupfen oder Fieber. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. 

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt regelmäßiges Händewaschen mit Seife. Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Die Wahrscheinlichkeit, an einer „normalen“ Grippe zu sterben, liege bei 0,1 bis 0,2 Prozent. Beim Coronavirus liege der Wert bei ein bis zwei Prozent. 80 Prozent der Infizierten hätten nur milde Symptome, wie Husten, Schnupfen oder Fieber. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. 

Niesen, husten und Co. - wie kann ich mich eigentlich am besten vor einer Corona-Infizierung schützen?

Vor allem für ältere Menschen kann das Coronavirus besonders gefährlich sein.

Sie haben eine Reise gebucht oder geplant und wissen nicht, wie sich das Coronavirus auf ihren Urlaub auswirkt?

Im Kreis Heinsberg wurden bereits Schulen geschlossen.

Stand: 29.02.2020, 21:41