Lohnfortzahlung - Wer zahlt bei Quarantäne, Schließungen oder verlängerten Ferien?

Lohnfortzahlung - Wer zahlt bei Quarantäne, Schließungen oder verlängerten Ferien?

Wir beantworten Ihre Fragen zum Alltag mit dem Coronavirus. Hier: Lohnfortzahlung - Wer zahlt, wenn das Kind in Quarantäne muss, Schulen oder Kitas geschlossen sind oder bei verlängerten Ferien?

In vielen Fällen haben Angestellte in der Corona-Pandemie Anspruch auf Kinderkrankengeld - wenn nicht, haben sie unter Umständen Anspruch auf Entgeltfortzahlung, sprich Lohnfortzahlung. Die Auszahlung übernimmt für höchstens sechs Wochen der Arbeitgeber - bei den Behörden kann er einen Erstattungsantrag stellen.

Anspruch auf Lohnfortzahlung hat man zum Beispiel, wenn eine Schule oder Kita aus Gründen des Infektionsschutz geschlossen ist - das gilt auch dann, wenn das Kind Distanzunterricht hat, so das Bundesarbeitsministerium.

Wie viel Geld gibt es bei Lohnfortzahlung und wie lange?

Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls und höchstens 2.016 Euro für einen vollen Monat.

Bei gemeinsamer Betreuung erhalten Eltern eine Entschädigung für bis zu zehn Wochen Verdienstausfall, bei alleiniger Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege bis zu 20 Wochen.

(Zurück) zur Übersicht:

Stand: 17.02.2021, 18:57