13 Bewohner bei Corona-Ausbruch in Leverkusener Altenheim gestorben

Nordrhein-Westfalen, Leverkusen: Das Gebäude des "AWO-Seniorenzentrum "Rheindorf" gGmbH"

13 Bewohner bei Corona-Ausbruch in Leverkusener Altenheim gestorben

Von Erik Butterbrodt

In einem Seniorenheim in Leverkusen Rheindorf sind 13 Bewohner gestorben, die mit der mutierten Variante des Coronavirus infiziert waren. Insgesamt 47 Bewohner und 25 Mitarbeiter haben sich angesteckt.

In dem Seniorenheim sei die als besonders ansteckend geltende Mutation B 1.1.7 des Corona-Erregers nachgewiesen worden, teilte die Stadt Leverkusen mit. Laut Stadt gab es am 28. Dezember den ersten positiven Coronatest in dem Altenheim. Vor zwei Wochen stellte sich heraus, dass es sich um die aus Großbritannien bekannte Mutante des Coronavirus handelt. Zunächst war die Rede von 15 Toten gewesen, an der Corona-Infektion sind nachweislich 13 Bewohner gestorben.

13 verstorbene Bewohner erhielten bereits erste Impfdosis

Am 30. Dezember wurden die ersten 150 Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheims geimpft. 110 von ihnen erhielten am 20. Januar die zweite Impfung. 40 waren mit dem Coronavirus infiziert und wurden kein zweites Mal geimpft. Darunter sind die 13 verstorbenen Bewohner. Laut Gesundheitsamt Leverkusen tritt der volle Schutz der Impfung erst rund zwei Wochen nach erhaltener zweiter Impfdosis ein.

Besucher erhalten keinen Zutritt mehr

Da diese zwei Wochen Mitte kommender Woche vorüber sind, rechnet das Gesundheitsamt dann mit einer Beruhigung der Infektionslage. Die Geschäftsführung reagierte auf den massiven Coronaausbruch und hat das Seniorenzentrum für alle Besucher gesperrt.

Stand: 31.01.2021, 18:41

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