Frühlingsanfang: Winter vorbei, Corona im Griff?

Frühlingsanfang: Winter vorbei, Corona im Griff?

Heute ist Frühlingsanfang - aus meteorologischer Sicht. Haben wir den Winter wirklich schon hinter uns? Und hat das Einfluss auf die Corona-Zahlen? Fragen und Antworten.

Die Temperaturen steigen, die Laune auch: Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März zeigt sich das Wetter in NRW von seiner schönsten Seite. Bleibt es dabei? Und warum beginnt der kalendarische Frühling erst später? Fragen und Antworten.

Warum gibt es mehrere Termine für den Frühlingsanfang?

Im Kalender beginnt der Frühling erst am 20. März. Denn Astronomen berechnen den Termin nach dem Stand der Sonne. Am 20. März sind in diesem Jahr Tag und Nacht gleich lang. Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang liegen genau zwölf Stunden.

Ein Pärchen geht an den Rheinwiesen an Krokussen vorbei.

Krokusse sind erste Frühlingsboten

Anders als die Astronomen haben Meteorologen die Jahreszeiten jeweils in drei Monate eingeteilt. Der Frühling umfasst für sie den ganzen März, April und Mai. Am 1. Juni geht bei ihnen dann der Sommer los. So können die Experten die Wetterdaten aus verschiedenen Jahren besser miteinander vergleichen. Daher ist der 1. März meteorologischer Frühlingsanfang.

Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen?

Ziemlich gut. "Das sieht schon sehr nach Frühling aus", sagt WDR -Wetterexperte Jörg Brunsmann. Bis zur Wochenmitte bleibt es im ganzen Land sonnig und trocken - die Temperaturen steigen bis Mittwoch auf bis zu 19 Grad.

Einen kleinen Einbruch erwartet der Wetterexperte erst am Donnerstag: Dann ziehen überall im Land Wolken auf, im Süden von NRW kann es auch etwas regnen. Ab Freitag lässt sich die Sonne aber wieder öfter sehen. Allerdings kühlt es mit maximal 8 Grad wieder etwas ab.

Sinkt jetzt die Infektionsgefahr?

Wenn jetzt Menschen wieder mehr Zeit im Freien verbringen, kann das einen positiven Einfluss auf die Corona-Lage haben. Schon lange sind sich Experten einig: In Innenräumen ist die Gefahr einer Corona-Infektion wesentlich höher als an der frischen Luft.

Grund sind die so genannten Aerosole: kleinste Tröpfchen, die wir beim Atmen, Sprechen und vor allem beim Husten ausstoßen und die Viren enthalten können. Im Freien sorgt der Wind dafür, dass sich keine hohen Aerosol-Konzentrationen in der Luft bilden.

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Völlig sicher vor einer Ansteckung sei man aber auch im Freien nicht, warnt Aerosolforscher Christof Asbach in der "Aktuellen Stunde" am Sonntagabend: "Zum Beispiel wenn man sich in einer dichten Menschenmenge aufhält." Wer ganz sicher gehen will, sollte auch im Freien auf Abstand achten und im Zweifelsfall einen Mund-Nasen-Schutz anlegen.

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Stand: 01.03.2021, 11:15