Dienstleistungen - Was gilt in NRW für körpernahe und andere Dienstleistungen?

Dienstleistungen - Was gilt in NRW für körpernahe und andere Dienstleistungen?

Wir beantworten Ihre Fragen zum Alltag mit dem Coronavirus. Hier: Dienstleistungen - Was gilt in NRW für körpernahe und andere Dienstleistungen?

Was gilt für Dienstleistungen wie etwa von Banken, Werkstätten und Reinigungen?

Reinigungen, Waschsalons, Auto-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Autovermietungen, Telefongeschäfte, Poststellen, Banken und Ähnliches dürfen für Dienstleistungen öffnen - auch ohne Terminbuchung und unabhängig davon, ob an einem Ort die "Notbremse" greift. Will man in diesen Einrichtungen allerdings Waren kaufen, die nicht im Zusammenhang mit Dienstleistungen wie Reparaturen stehen, gelten dort dieselben Regeln wie für andere Geschäfte des nicht täglichen Bedarfs.

Was gilt für körpernahe Dienstleistungen?

Welche Corona-Regeln für körpernahe Dienstleistungen und Handwerksleistungen wie Kosmetik, Gesichtsbehandlung, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen gelten, hängt davon ab, ob in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt die Notbremse in Kraft ist.

In Kreisen und Städten ohne "Notbremse gilt: Körpernahe Dienstleistungen sind erlaubt. Wenn keine Maske getragen werden kann (z.B. Gesichtskosmetik), ist ein tagesaktuelles negatives Testergebnis erforderlich oder ein Nachweis, dass man Geimpfter oder Genesener ist.

In Kreisen und Städten mit "Notbremse" gilt: Körpernahe Dienstleistungen sind grundsätzlich untersagt. Erlaubt sind aber Friseurdienstleistungen und nicht-medizinische Fußpflege. Kundinnen und Kunden müssen dann allerdings ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorweisen oder einen Nachweis erbringen, dass sie Geimpfte oder Genesene sind. Erlaubt sind außerdem Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen.

(Zurück) zur Übersicht:

Stand: 03.05.2021, 15:43

Weitere Themen