Was muss ich rund um Köln zu Corona wissen?

Virenabbildung im Hintergrund, Kartenausschnitt von Köln im Vordergrund

Was muss ich rund um Köln zu Corona wissen?

  • Steigende Infektionszahlen in Köln und Leverkusen
  • Andrang in den Testzentren der Stadt
  • Coronavirus: Alle wichtigen Informationen aus Köln, Leverkusen, Rhein-Erft-Kreis und Bergisches Land gibt es hier.

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Köln, Leverkusen, Rhein-Erft-Kreis und Bergisches Land.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Auch Rhein-Erft-Kreis jetzt Risikogebiet

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt weiterhin: Auch der Rhein-Erft-Kreis hat die 50er-Marke bei den Corona-Neuinfektionen jetzt überschritten. Die so genannte Inzidenzzahl liegt hier am Montag (19.10.2020) bei 55. Damit gelten ab sofort auch dort wieder verschärfte Regeln.
In Leverkusen sind die Zahlen übers Wochenende ebenfalls weiter gestiegen: Am Freitag lag der Inzidenzwert dort noch bei 72,7, jetzt ist er bei 88,6.

Erhöhte Test-Nachfrage

Wer am Kölner Hauptbahnhof einen Corona-Test machen will, muss Geduld mitbringen. Denn die Nachfrage hat sich in der ersten Woche der Herbstferien sprunghaft erhöht. Laut Stadt gibt es mittlerweile bis zu 800 Corona-Tests am Tag und damit doppelt so viele wie vor den Herbstferien (Stand 16.10.2020). Die Mitarbeitenden seien am Limit. Für den Anstieg macht die Stadt das Beherbergungsverbot in mehreren Bundesländern verantwortlich. Oft wird zum Übernachten ein negativer Test benötigt.

Leverkusen jetzt auch Risikogebiet

In immer mehr Regionen im Rheinland steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen über 50 - jetzt auch in Leverkusen. Die so genannte Inzidenzzahl ist hier am Dienstag (13.10.2020) sprunghaft von knapp 45 auf über 62 Neuinfektionen gestiegen. Damit gelten ab sofort auch in Leverkusen wieder verschärfte Regeln.

Landesregierung beschließt einheitliche Regeln

Das Land NRW hat weitere Corona-Beschränkungen angeordnet. Danach müssen jetzt auch Leverkusen und Köln eine Sperrstunde für Kneipen und Gastronomie-Betriebe einführen. Oberbürgermeisterin Reker hatte sich zuletzt noch dagegen ausgesprochen. Die Details zu der Sperrstunde wird am Dienstag sehr wahrscheinlich der Krisenstab der Stadt Köln festlegen.

Ministerpräsident Armin Laschet will die Regeln am Freitag (16.10.2020) bei einem Gipfel mit allen Oberbürgermeistern und Landräten besprechen.

Infektionszahlen steigen weiter

Die neue Inzidenzzahl der Corona-Infektionen liegt bei 66,3 - und damit deutlich über dem kritischen Wert von 50. Köln ist seit Samstag, 10.10.2020, offiziell Risikogebiet, in dem weitere Einschränkungen für die Bevölkerung gelten. Der Krisenstab der Stadt Köln hat festgelegt:

- Im öffentlichen Raum dürfen sich nicht mehr zehn Personen gemeinsam treffen, sondern nur noch fünf.

- Ab 22 Uhr gilt ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum.

- An Wochenenden (Freitag 20 Uhr bis Montag 6 Uhr) gilt darüber hinaus ein Verkaufsverbot von Alkohol an HotSpots.

- Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum, dort, wo sich viele Menschen begegnen und der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Jeder, der zu Fuß in der Stadt, also in Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen unterwegs ist, muss eine Maske tragen.

- Im Einzelhandel gilt eine neue Quadratmeter-Regel: Sie wird auf zehn Quadratmeter pro Kunde erhöht.

- Private Feiern außerhalb der eigenen Wohnung werden auf maximal 25 Personen begrenzt.

- Von privaten Feiern in der eigenen Wohnung wird dringend abgeraten. Ein Abendessen mit wenigen Freunden ist möglich, aber keine Partys. Zehn Personen erscheinen hier als maximale Anzahl. sinnvoll. (Stand 10.10.2020)

Andrang in den Corona-Testzentren

Etwa 100 Menschen warten vor der Teststelle der Uniklinik Köln, um einen Coronatest machen zu lassen.

Das städtische Testzentrum am Flughafen Köln/Bonn ist täglich rund um die Uhr geöffnet, das städtische Testzentrum am Hauptbahnhof täglich von 7 bis 23 Uhr, das Infektionsschutzzentrum an der Uniklinik montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr (Terminabsprache nötig) und das Infektionsschutzzentrum im Gesundheitsamt am Neumarkt montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr.

Zahl der Infizierten deutlich gestiegen

Die Inzidenzzahl der Corona-Infektionen liegt in Köln bei 57,8. Da der chwellenwert von 50 deutliche überschritten ist, wird die Bewegungsfreiheit - etwa in den Herbstferien - spürbar eingeschränkt. Reisende benötigten für Übernachtungen in einigen Bundesländern einen negativen Coronatest. In Einrichtungen mit Publikumsverkehr gelten Maskenpflicht und Abstandsregeln. Auch außerhalb Kölns steigen die Zahlen. In Leverkusen ist beim aktuellen Wert von 37,2 die Teilnehmerzahl von Feiern begrenzt. Im Rhein-Erft-Kreis und in Bonn liegen die Inzidenzwerte bei 30. Dort bereit man sich auf Einschränkungen vor. Unterschiedlich sind die Altersstufen der Infizierten. In Köln sind sie meist zwischen 20 und 30 Jahre alt. In Leverkusen sind überwiegend 40 bis 60-jährige betroffen

Drei weitere Tote infolge des Corona-Virus in Köln

Drei weitere Menschen sind an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit ist die Zahl der Toten laut Stadt auf insgesamt 126 gestiegen.Zuhause sind nur 25 erlaubt. Weiterhin gilt die Maskenpflicht in Geschäften, an Bahnhöfen und Bahnsteigen.

Bundesligaspiel Leverkusen gegen Leipzig mit Zuschauern geplant

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen kann beim ersten Heimspiel der Saison mit 6000 Zuschauern planen. Darauf haben sich der Klub und die Stadt Leverkusen geeinigt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der kritische Wert von 35 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnen nicht überschritten wird. Andernfalls muss das Spiel gegen RB Leipzig am Samstagnachmittag ohne Zuschauer stattfinden. Das Leverkusener Gesundheitsamt behält sich vor, bei steigenden Infektionszahlen, auch kurzfristig zu reagieren und Zuschauer zu verbieten. (Stand 24.09.2020)

Zahl der Infektionen ist angestiegen

Trotz der steigenden Zahl von Infektionen mit dem Corona-Virus hat die Stadt Köln noch keine weiteren Einschränkungen beschlossen. Virologen empfehlen trotzdem schon jetzt das Tragen von Masken auf der Straße oder an anderen öffentlichen Orten. Auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte Mund-Nasen-Schutz empfohlen, zum Beispiel in engen Fußgängerzonen. Aktuell liegt die so genannte Inzidenzzahl knapp unter 35. Damit sind aktuell 34 Menschen pro 100 000 Einwohner mit dem Corona-Virus infiziert. Das sind aktuell 415 Kölner.

Kölner Krisenstab: Vorbereitung auf mehr Corona-Infektionen

In Abstimmung mit dem Land NRW soll es weitere Einschränkungen geben, wenn die Zahl der Infizierten die Vorwarnstufe übersteigt. Die Stadt Köln will die Zahl der Teilnehmer an privaten Feiern um die Hälfte auf 75 reduzieren und eine Maskenpflicht bei Kulturveranstaltungen einführen. Diese Regeln sollen dann gelten, wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Wert von 35 Infizierten pro hunderttausend Einwohner überschritten wird. Wird der Wert für die Vorwarnstufe an drei Tagen unterschritten, fallen die Einschränkungen weg. Schärfere Regelungegelten dann beim Erreichen des Wertes von 50 Infizierten pro hunderttausend Einwohner. Der Krisenstab will künftig Veranstalter großer Veranstaltungen mindestens 48 Stunden vor Beginn der Veranstaltung über Beschränkungen informieren. (Stand: 22.09.2020)

Veranstaltungen wegen Corona gefährdet

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen drohen in Köln weitere Absagen von Veranstaltungen. Denn aktuell ist laut Stadt eine kritische Marke überschritten. In der Lanxess-Arena wurde eine Show am Wochenende abgesagt. 1.FC Köln und Fortuna mussten ohne Zuschauer spielen. Am Wochenende waren in Köln 460 Menschen an Covid 19 erkrankt. Von den Neu-Infektionen seien vor allem Familien und junge Erwachsene betroffen. Außerdem ist ein weiterer Mensch nach einer Covid 19 Erkrankung gestorben. Insgesamt ist die Zahl der Toten damit in der Stadt auf 116 gestiegen. (Stand 21.09.2020)

Viel weniger Touristen in Köln

Der Tourismus in Köln ist wegen der Corona-Pandemie in der ersten Hälfte dieses Jahres massiv eingebrochen. Das sagt die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten. 790.000 Gäste haben bis Anfang Juli Köln besucht - 57 Prozent weniger als 2019. Auch die Zahl der Übernachtungen in Köln sei drastisch gesunken. (Stand 21.09.2020)

Karneval wegen Corona in Gefahr

Die Chefs der vier Karnevalshochburgen Köln, Bonn, Aachen und Düsseldorf treffen sich am Freitag (18.09.2020) in der Düsseldorfer Staatskanzlei. Mit Vertretern der Landesregierung wollen sie beraten, was aus der kommenden Karnevals-Session wird. Grund: die Karnevalisten brauchen Planungssicherheit. Und es ist eine breite flächendeckende Entscheidung nötig. Denn in den vergangenen Wochen haben scheibchenweise kleinere Vereine im Umland Züge oder Sitzungen einzeln abgesagt.

Polizei warnt vor Betrugsmasche

Die Kölner Polizei warnt vor Betrügern, die sich in der Corona-Krise am Telefon als Ärzte, Pflegekräfte oder Polizisten ausgeben. Sie behaupten, Verwandte der Angerufenen seien lebensgefährlich an COVID-19 erkrankt. Hilfe gäbe es mit einem neuen Medikament, das man kaufen müsse. Eine 88-jährige Rentnerin aus Köln-Poll hatte aus Sorge um ihre Tochter mehrere tausend Euro an einen vermeintlichen Kurier übergeben.

Weihnachtsmarkt geplant auf dem Kölner Chlodwigplatz

Der Weihnachstmarkt in der Kölner Südstadt soll in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie stattfinden. Die Betreiber wollen ihn am 23. November für insgesamt vier Wochen öffnen. Onlinetickets sollen dafür sorgen, dass alle Besucher zurückverfolgt werden können und es nicht zu voll wird. Das Gesundheitsamt muss das Hygienekonzept noch genehmigen. Die großen Weihnachtsmärkte am Dom, Heumarkt und Alter Markt wurden wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr abgesagt.

Weiterer Corona-Fall an Rösrather Gymnasium

Der Rheinsch Bergische Kreis meldet am Gymnasium in Rösrath einen weiteren Corona-Fall innerhalb der Schülerschaft. Einen Zusammenhang zum bereits bekannten Fall gebe es nicht. Ein Teil der Schüler und Schülerinnen sei am Montag (07.09.2020) vom Unterricht befreit, bis das Gesundheitsamt seine Ermittlungen beendet hat.

Coronatest für Reiserückkehrer sind jetzt am Hauptbahnhof möglich

Das Corona-Testzentrum, das die Stadt Köln am Hauptbahnhof errichtet hat, hat am Mittwoch seinen Betrieb aufgenommen. Es ist täglich von 7 bis 23 Uhr geöffnet und bietet allen Reiserückkehrern (nicht nur Bahnreisenden) aus Risikogebieten und Nicht-Risikogebieten die Möglichkeit, sich innerhalb von 72 Stunden nach ihrer Einreise nach Deutschland kostenlos auf Covid-19 testen zu lassen. Die Stadt plant, die Test-Kapazitäten auszuweiten, wenn sich viele Menschen in dem neuen Zentrum testen lassen.

Erste Leverkusener KiTa wieder geschlossen

Das Montessori-Kinderhaus der katholischen Kirchengemeinde St. Remigius in Leverkusen wurde nach einem positiven Testergebnis einer Mitarbeiterin jetzt komplett dicht gemacht, und zwar vorerst für rund zwei Wochen. Das Kindergartenpersonal und die Kinder müssen in Quarantäne. Der Leverkusener Stadtelternrat kritisitert, dass klare Regeln zum Umgang mit Personal mit Symptomen fehlen würden. Es sei zudem nur eine Frage der Zeit gewesen, bis bei offenen Betreuungskonzepten wieder eine gesamte Einrichtungen geschlossen werden muss.

Stadt Köln weitet Testkapazitäten aus

Voraussichtlich nächste Woche wird die Stadt Köln ein neues Testzentrum am Kölner Hauptbahnhof in Betrieb nehmen. Damit sollen die anderen Anlaufstellen in der Stadt entlastet werden.

Rheinsch-Bergischer Kreis entschuldigt sich nach Test-Panne

Nach einer Panne bei Corona-Test hat der Kreis mehr Sorgfalt versprochen - Etiketten sollen künftig genauer kontrolliert werden. Bei 44 Tests in Bergisch Gladbach waren die Röhrchen mit identischen Barcodes beklebt worden. Die Betroffenen mussten wegen der verspäteten Testergebnisse länger in Quarantäne bleiben.

Probleme mit Corona-Test-Daten

Beim Rheinisch-Bergischen Kreis hat es Probleme bei der Zuordnung von Corona-Tests gegeben. Das hat der Kreis dem WDR bestätigt. Demnach konnten Testergebnisse nicht zu getesteten Menschen zugeordnet werden. Der Drucker, der die Bar-Codes dafür druckt, sei einige Zeit defekt gewesen. Die Betroffenen mussten wegen des Fehlers länger in Quarantäne bleiben und ihren Corona-Test wiederholen. In wie vielen Fällen es die Probleme gab, ist laut Rheinisch-Bergischem Kreis noch nicht bekannt.

Schulschließung in Köln-Widdersdorf

Eine private Grundschule in Köln-Widdersdorf wurde am Donnerstag (13.08.2020) vorsorglich geschlossen. Eine Mitarbeiterin der Schule ist positiv auf Corona getestet worden. Darauf hin hatte die Schulleitung die Schließung selbst angeordnet, 166 Schüler mussten zu Hause bleiben. Das Gesundheitsamt sei informiert. Mindestens zwei Lehrer befinden sich vorsorglich in Quarantäne, da sie mit der infizierten Frau länger in Kontakt standen. Morgen will die Grundschule aber wieder öffnen, da alle Hygienmaßnahmen gegriffen hätten, so der Schulleiter.

Kölner Feuerwehr prüft Corona-Gurgeltest

Die Kölner Feuerwehr ist dabei, eine neue Testmethode für den Nachweis einer Corona-Infektion zu erproben. Die Tests sollen so angenehm wie möglich gemacht werden, sagt der Leiter der Kölner Berufsfeuerwehr Christian Miller dem WDR. Bei der neuen Testmethode wird das Gurgelwasser der Testpersonen auf das Virus untersucht. Dies könne die Bereitschaft zum Test von Personengruppen erhöhen, bei denen es wichtig ist, dass sie sich immer wieder untersuchen lassen. Zum Beispiel Kita-Betreuerinnen und Lehrpersonal. Sollte sich diese Untersuchungsmethode als genauso zuverlässig wie der Abstrich erweisen, könnte der Gurgelwassertest schon in Kürze eingeführt werden. (10.08.2020)

Coronafall in Bergisch Gladbacher Altenheim

In einem Altenheim in Bergisch-Gladbach ist ein Bewohner positiv auf Corona getestet worden. Der Kreis hat nach eigenen Angaben alle Kontaktpersonen ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Auch sie wurden getestet, die Ergebnisse liegen aber noch nicht vor. Ein Teil des Altenheims ist vorsorglich für Besucher geschlossen.

Stadt Köln baut Testzentrum am Köln/Bonner Flughafen aus

Seitdem die Corona--Tests am Flughafen kostenlos sind, ist die Zahl der Menschen, die sich testen lassen, stark angestiegen, so die Stadt Köln. Sie errichtet deshalb eine Teststation am Fernbusflughafen. Bisher wurden am Airport 51 Reiserückkehrer positiv auf Corona getestet (31.07.2020).

Kein Alkoholverbot - nur bei Verstößen gegen Abstandsregeln

Der Kölner Krisenstab hat über ein mögliches Alkoholverkaufsverbot diskutiert. Beigeordnete Andrea Blome, die die Krisenstabssitzung stellvertretend für Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Freitag (31.07.2020) geleitet hat, kündigt an: "Wie bisher werden Ordnungsdienst und Polizei die Situation an den bekannten Hotspots beobachten. Sollte übermäßiger Alkoholkonsum dazu führen, dass Feiernde die notwendigen Coronaschutzregeln nicht einhalten, wird der Ordnungsdienst ein Alkoholverkaufsverbot an einzelnen Verkaufsstellen aussprechen." Das gelte auch für die Räumung und Sperrung von Straßen und Plätzen. Sollte es zu großen Menschenansammlungen kommen, werde die Stadt Köln mit Unterstützung der Polizei eingreifen, damit der für den Infektionsschutz nötige Mindestabstand eingehalten werden kann.

Tritte verletzten 45-Jährigen schwer

Laut Kölner Polizei ist das Wochenende bislang verhältnismäßig ruhig verlaufen. Verstärkte Polizei-Präsenz habe Wirkung in Sachen Abstandregeln wegen Corona gezeigt. In zwei Fällen kam zu Auseinandersetzungen mit Verletzten. In der Nacht zu Samstag (25.07.2020) soll ein 18-Jähriger einem Rheinland-Pfälzer gegen den Kopf getreten und mit einem spitzen Gegenstand schwer verletzt haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen fest. Am Freitagabend (24.07.2020) war am Ebertplatz ein Mann mit einem spitzen Gegenstand schwer verletzt worden. Ein 25-jähriger Tatverdächtiger wurde wegen gefährlicher Körperverletzung festgenommen.

Kein Pop-Up-Biergarten auf Schaafenstraße

Ein geplanter Pop-Up-Biergarten auf der Kölner Schaafenstraße bekommt keine Genehmigung. Das hieß es aus dem Krisenstab der Stadt Köln am Freitag (24.07.2020). Eine offizielle Begründung gab es bisher nicht. Möglicherweise haben Probleme bei der Einhaltung der Abstandsregeln den Ausschlag gegeben.

Flughafen: Corona-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten kostenlos

Ab Samstag (25.07.2020) können sich Rückkehrer aus Risikogebieten auch am Flughafen Köln/Bonn kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Möglich macht das eine Einigung der Gesundheitsminister. Auch für Rückkehrer aus Nichtrisikogebieten sollen Corona-Tests künftig kostenlos sein. Sie sollen aber nicht direkt bei der Einreise angeboten werden.

Pop-Up-Biergarten schon bald wieder Geschichte

Der neue Pop-Up-Biergarten auf der Vogelsanger Straße wird nur noch am kommenden Wochenende (24.07. - 26.07.2020) öffnen. Die Interessengemeinschaft der Kölner Gastronomie will das Projekt nicht verlängern. Zum einen seien die anfallenden Kosten für Sicherheit, Hygiene, Infektionsschutz und Sauberkeit zu hoch. Zum anderen habe der Biergarten bei anderen Gastronomen zu Umsatzeinbußen geführt.

Währenddessen wird immer wahrscheinlicher, dass auf der Schaafenstraße in der Nähe des Rudolfplatzes demnächst ein ähnlicher Pop-Up-Biergarten entsteht. Entsprechende Verhandlungen laufen zwischen Gastronomen und der Stadt.

Testangebot am Kölner Flughafen ausgeweitet

Die neue Corona-Test-Station am Flughafen Köln Bonn wird von Kölner Bürgern und von Reisenden genutzt. In den ersten drei Tagen haben sich nach Angaben der Stadt bereits mehr als 160 Personen dort testen lassen. Ab Dienstag (21.07.2020) kann man sich dort rund um die Uhr testen lassen.

Wieder ein Wochenende voll illegaler Partys

Am Aachener Weiher und am Niehler Hafen hatten sich am Wochenende (17.07. - 19.07.2020) mehr als 100 meist junge Menschen getroffen, ohne die Abstandsregeln einzuhalten. Das Kölner Ordnungsamt löste die Partys auf und nahm von mehreren mutmaßlichen Verantwortlichen die Personalien auf.

Einschreiten musste das Ordnungsamt auch mehrmals im Zülpicher Viertel und am Stadtgarten. Dort verstieß ein Gastronom gegen die Sperrzeitverordnung.

Guter Start für Pop-up-Biergarten

Der für dieses und das kommende Wochenende eingerichtete Pop-up-Biergarten in der Innenstadt auf der Vogelsangerstrasse ist vom Publikum gut angenommen worden. Von 17 Uhr bis tief in die Nacht feierten jeweils maximal 500 Menschen in dem mitten auf der Vogelsangerstrasse aufgebauten Biergarten. Das Ordnungsamt verzeichnet keine gravierenden Verstöße gegen Abstands-und Hygieneregeln.

Infizierte in Kölner Unterkünften für Geflüchtete

In einer Flüchtlingsunterkunft in Köln-Godorf ist ein Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Das hat die Stadt am Freitag (17.07.2020 bestätigt. Sie hat eine zehntägige Quarantäne für die Unterkunft angeordnet. Inzwischen sind alle 53 Bewohner auf das Virus getestet worden. Die Ergebnisse stehen noch aus. Zuletzt waren elf Menschen in einer Flüchtlingsunterkunft in Porz-Lind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch diese Unterkunft steht unter Quarantäne.

Kita in Pulheim geschlossen

In Pulheim ist erneut eine Kita wegen eines Corona-Verdachtsfalls geschlossen worden. Der Vater eines Kindes wurde positiv getestet. Daraufhin wurde auch bei dem Kind ein Coronatest durchgeführt, hiersteht das Ergebnis noch aus. Deshalb hat das Gesundheitsamt vorsorglich die Pulheimer Kita für Freitag (17.07.2020) geschlossen. Erst in der vergangenen Woche war eine Kita in Wesseling zu. Aktuell sind im Rhein-Erft-Kreis 15 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, zwei mehr als am Vortag.

Biergarten auf Vogelsanger Straße öffnet

Der Pop-Up-Biergarten an der Vogelsanger Straße kann ab Freitagabend (17.07.2020) öffnen. Die Vogelsanger Straße wird dafür an diesem Wochenende von Freitagmorgen bis Montagmorgen gesperrt. Das Ordnungsamt der Stadt Köln teilte mit, dass die Erlaubnis zur Sondernutzung erteilt wurde. Ein durch das Gesundheitsamt genehmigtes Hygienekonzept liege vor. Der temporäre Biergarten im Grüngürtel soll an zwei Wochenenden den zuletzt so vollen Stadtgarten entlasten.

Verstöße gegen Coronaregeln am Fühlinger See: Stadt Köln verstärkt Kontrollen

Die Stadt Köln will das Verhalten der Menschen am Fühlinger See mehr kontrollieren. In den vergangenen Wochen waren viele Beschwerden bei der Stadt eingegangen. Dabei gehe es vor allem um mangelnde Rücksichtnahme und Verstöße gegen die Corona-Regeln, heißt es bei der Stadt (15.07.2020) . Die Stadt hat deshalb Banner am Fühlinger See aufgehängt, die auf die Verhaltensregeln hinweisen. So darf man nicht außerhalb des Freibadbereichs im See schwimmen, keine Einweggrills nutzen und man muss Abstand halten.

Anstieg der Infektionszahlen in Köln

Aktuell (31.07.2020) gibt es in Köln 2.967. bestätigte Corona-Virus-Fälle. 19 Personen befinden sich im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon acht auf der Intensivstation. 148 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.

Kölner Polizei löst Technoparty auf

Die Polizei musste in der Nacht auf Sonntag (12.07.2020) ein illegales Konzert im Kölner Stadtteil Vogelsang mit etwa 500 Teilnehmern auflösen. Ein DJ hatte über Instagram zu der Veranstaltung eingeladen. Wie die Polizei mitteilt, hatten die Partygäste weder Mund- und Nasenbedeckungen getragen, noch den Mindestabstand eingehalten. Die Ordnungskräfte erklärten die Veranstaltung für beendet, die Menschen gingen dann auch friedlich weg. Für den Veranstalter wird es laut Polizei ein Nachspiel haben. Er bekommt eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen die Corona- Schutzverordnung.

Urlauber in Quarantäne

Die Stadt Köln macht Urlauberinnen und Urlauber darauf aufmerksam, dass sie sich nach ihrer Rückkehr nach Köln in eine vierzehntägige Quarantäne begeben müssen, wenn sie sich zuvor in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht. Dazu gehören Schweden, die Türkei und einige Bundesstaaten in den USA.

Planungen zum CSD im Oktober

Die große Parade zum Christopher Street Day in Köln soll trotz Corona stattfinden. Das haben die Veranstalter am Dienstag (23.06.2020) angekündigt und Kritik geerntet. Denn mit rund einer Million Teilnehmern zählt der CSD zu den Groß-Veranstaltungen. Denkbar ist eine deutlich verkleinerte Parade Mitte Oktober. Das Straßenfest im Stadtzentrum bleibt abgesagt.

Soforthilfe für Kölner Zoo

Der Kölner Zoo bekommt 800.000 Euro Soforthilfe vom Land Nordrhein-Westfalen. Wegen der Corona-Pandemie war der Tierpark fast zwei Monate bis Anfang Mai geschlossen und hatte deshalb keine Einnahmen aus Eintrittsgeldern. Gleichzeitig hatte der Zoo pro Tag 54.000 Euro Kosten zum Beispiel für Futter, und Tierpfleger.

Stadt Köln begrüßt Einführung der Corona-App

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterstützt die Einführung der Corona-App. Sie sei eine gute Möglichkeit, die Ausbreitung des Virus schneller zu unterbrechen. Reker sagte, sie hoffe, dass viele Menschen die App herunterladen und nutzen. Es komme auf jeden einzelnen Nutzer an. Der Bundesgesundheitsminister hat die App am Dienstag (16.06.2020) vorgestellt.

Erster Testflug von Köln/Bonn nach Mallorca

Am Montagnachmittag (15.06.2020) startet nach wochenlanger Corona-Pause wieder der erste Ferienflieger vom Köln Bonner Flughafen nach Mallorca. Es ist ein Testlauf. Bis Ende des Monats dürfen maximal rund 11.000 Besucher aus Deutschland auf die Balearen fliegen. Das haben die spanische und deutsche Regierung vereinbart. Ab 01. Juli sind nach Angaben der Fluggesellschaft Eurowings dann wieder reguläre Buchungen von Köln/Bonn nach Mallorca möglich.

Kitas öffnen wieder ab 8. Juni 2020

Ab dem 8. Juni 2020 können in NRW wieder alle Kinder in Kitas gehen, damit auch in Köln. Allerdings unter Einhaltung von Regeln. Die bisherige Notbetreuung entfällt dann. Die Stadt stimmt die konkrete Umsetzung mit den Trägern ab.

Weitere Museen öffnen

Zwei Wochen später als viele andere Museen in der Stadt Köln, werden ab Dienstag (19.05.2020) auch das Museum Schnütgen und das Rautenstrauch-Joest-Museum am Neumarkt wieder geöffnet. Grund für die späte Öffnung ist ein Infektionsschutzzentrum, das sich bis Ende März im gemeinsamen Museumsfoyer befand und jetzt ins Gesundheitsamt umgezogen ist. Die Eingangshalle musste daraufhin erstmal gründlich desinfiziert werden. Wer die Museen besuchen möchte, muss einen Mundschutz tragen. In beiden Häusern sind nur die Dauerausstellungen zu sehen. Ab Juni gibt es dann im Museum Schnütgen eine Sonderausstellung mit Skulpturen des Künstlers Arndt von Kalkar.

Stadt Köln öffnet erste Sporthallen

Die Kölner können ab sofort wieder in Sporthallen trainieren. Hallen, die vom städtischen Sportamt verwaltet werden, stehen wieder für den Vereins- und Breitensport zur Verfügung (Abelbauten am RheinEnergie-Stadion, Sporthallen Südstadion, am Erdweg in Köln-Worringen sowie in Bocklemünd). Auch Hallen von Vereinen und Sportanbietern dürfen wieder für den Trainings- und Sportbetrieb öffnen.

Ausnahme Schulsporthallen

Weil viele Schulen aktuell einen Teil des Unterrichts wegen des Abstandsgebotes in ihre Sporthallen verlegt haben, stehen diese noch nicht wieder alle zur Verfügung.

Wohnungen für Opfer häuslicher Gewalt

Die Stadt Köln stellt ab sofort (12.05.2020) fünf Wohnungen zur Verfügung für Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden. Sie können dort mit bis zu sieben Kindern vorübergehend wohnen. Dadurch soll der Infektionsschutz in den Kölner Frauenhäusern ermöglicht werden, so die Stadt Köln. Bei akut bedrohten Frauen wird nach 14 Tagen geprüft, ob sie in ein Frauenhaus einziehen können.

Lockerungen bei der Heirat

Bei Trauungen am Kölner Standesamt sind ab jetzt (12.05.2020) neben dem Standesbeamten, dem Brautpaar und dem Fotografen weitere zehn Menschen zugelassen. Während der Zeremonie darf das Brautpaar die Schutzmaske abnehmen. Die Teilnehmer müssen vorher angemeldet werden.

Öffnungstermin für Kölner Freibäder noch ungewiss

Ab dem 20. Mai dürfen in NRW Freibäder öffnen. Die Entscheidung der Landesregierung stellt die Kölnbäder vor große Herausforderungen. Man bereite sich auf die Öffnung vor. Aber noch gebe es kein konkretes Datum, heißt es von der KölnBäder GmbH. Es müssten noch viele Dinge geregelt werden: von der Gesamtzahl der Menschen in einer Anlage bis hin zur Frage, wie in der Schwimmbadgastronomie die Tische gestellt werden und ob der Ketchup-Spender von allen benutzt werden dürfe. Die acht Standorte der Kölner Freibäder hatten 2019 insgesamt rund 760 000 Besucher.

Seniorenheime: Besuche am Muttertag nur eingeschränkt möglich

Im größten Kölner Seniorenwohnzentrum der Stadt, den Riehler Heimstätten (Sozial-Betriebe-Köln) waren am Muttertag eingeschränkt Besuche erlaubt. Allerdings konnte nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern nach telefonischer Anmeldung kommen, teilte die Heimleitung mit. Außerdem durften sich die Besucher mit Heimbewohnern nur draußen treffen. Die Infektionsgefahr für die Bewohner sei zu hoch, sagte die Leiterin der Einrichtung. Der Besuch in Altenheimen ist seit rund sechs Wochen verboten. Auch einige Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt und der Caritas öffneten. Vorherige Anmeldung war auch hier notwendig.

Kita und Krankenhaus im Rheinisch-Bergischen-Kreis betroffen

Weitere bestätigte Corona-Fälle sind im Rheinisch-Bergischen Kreis bekannt geworden. Damit steigt die Gesamtzahl der im Rheinisch-Bergischen Kreis positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen auf 442 an. Zwei Einrichtungen sind von positiven Corona-Tests betroffen. In einer Kindertagesstätte in Odenthal, die zurzeit die Notbetreuung für einige Kinder sicherstellt, ist ein Kind mit einem positiven Testergebnis bekannt geworden. Die Kontaktpersonen wurden bereits ermittelt und es wurde Quarantäne angeordnet. Die zweite Einrichtung ist ein weiteres Krankenhaus im Rheinisch-Bergischen Kreis, welches bisher noch nicht von Corona betroffen war.

Gebrauchte Masken richtig entsorgen

Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) weisen darauf hin, dass ausgediente Mundschutzmasken in den Restmüll gehören. Egal, ob es sich dabei um Einmal-Masken oder mehrfach benutzte Stoffmasken handelt. Bislang landen die Masken oft in der Wertstofftonne, im Gelben Sack oder in der Altkleidersammlung, sagen die AWB. Sie dort zu entsorgen, sei falsch, weil bei gebrauchten Masken eine Verunreinigung mit Viren nicht ausgeschlossen werden kann.

Spielplätze in Köln geöffnet

Die Stadt Köln hat die 710 Spiel- und Bolzplätze wieder geöffnet. Familien solle so die Möglichkeit gegeben werden auf eigene Verwantwortung ihre Kinder im Freien spielen zu lassen. Sieben Wochen lang waren die Plätze wegen des Coronavirus geschlossen gewesen.

Zoo und Museen öffnen wieder

Nach sieben Wochen macht der Kölner Zoo ab morgen (05.05.2020) wieder seine Tore auf. Besucher müssen sich auch hier an die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln halten. In geschlossenen Räumen müssen Alltagsmasken getragen werden. Auch städtische Museen werden ab Dienstag wieder aufmachen. Eine Ausnahme sind Museen im Kulturzentrum am Kölner Neumarkt. Die dürfen erst öffnen, wenn das dort eingerichtete Infektionszentrum das Gebäude verlassen hat. Einen Termin gibt es noch nicht.

2.294 bestätigte Fälle in Köln

Die Corona-Fallzahlen steigen weiter langsam an: Derzeit gibt es im Kölner Stadtgebiet (Stand: 30.04.2020) insgesamt den 2.294. (Vortag 2.277) bestätigten Corona-Virus-Fall. 72 Menschen (Vortag 82) befinden sich zur Zeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 50 (Vortag 53) auf der Intensivstation.  Seit gestern Nachmittag ist eine weitere Person verstorben, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Es handelt sich um eine 94-jährige Kölnerin mit mehreren Vorerkrankungen. Aktuell sind noch 111 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.  

Schulstart in Grundschulen wird vorbereitet

Die Grundschulen im Rheinland bereiten den Schulstart in der kommenden Woche vor. Aktuell werden Absperrbänder geklebt und Tische gerückt, um den Mindestabstand einzuhalten. Eine Maskenpflicht sei in den Grundschulen kaum umzusetzen, erklärten verschiedene Schulleiter dem WDR. Stattdessen setze man auf zeitversetzten Unterricht in Kleingruppen. Donnerstag und Freitag sollen nur die Vierklässler kommen, ab dem 11. Mai auch alle anderen Schüler - in einem rollierenden System.

Erster Gottesdienst im Kölner Dom

Am kommenden Sonntag (04.05.2012) findet im Dom wieder ein Gottesdienst statt, den auch Gläubige besuchen dürfen. Predigen wird Kölns Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki. Das teilte soeben das Domkapitel mit. Den Gläubigen wird dringend empfohlen mit Schutzmasken zu erscheinen. Seit dem 15. März fanden alle Gottesdienste unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und wurden per Videostream übertragen.

2.277 bestätigte Fälle in Köln

Die Zahl der bekannten Corona-Erkrankungen steigt langsam: Am Mittwoch (29.04.2020) hat die Stadt 2.277 Fälle gezählt - und damit 10 mehr als am Vortag. Seit gestern Nachmittag sind dem Gesundheitsamt zwei weitere verstorbene Personen gemeldet worden, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Bislang sind damit 89 Kölner Bürgerinnen und Bürger gestorben. 53 Menschen befinden sich aktuell auf der Intensivstation.

Elternbeiträge weiterhin erlassen

Das Land NRW hat bekannt gegeben, dass die Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung und Ganztags- und Betreuungsangebote in Schulen auch im Mai weiterhin ausgesetzt werden. Damit müssen die Eltern, unabhängig von der Wahrnehmung eines Betreuungsangebots, auch für den Monat Mai keine Elternbeiträge aufbringen. Die Corona-Pandemie sei für viele Familien eine große Herausforderung und stelle insbesondere für Eltern von Klein- und Grundschulkindern besondere Belastungen dar, so ein Sprecher. Diese Eltern sollen mit der Maßnahme in der aktuellen Situation zu unterstützt werden.

Leverkusen verbietet Bollerwagen zum 1. Mai

Die Stadt Leverkusen richtet zum ersten Maiwochenende Einschränkungen ein, um Bollerwagen-Touren zum 1. Mai und öffentliche Partys zu unterbinden. Es ist demnach verboten, auf öffentlichen Flächen Alkohol zu trinken. Außerdem dürfen Musikanlagen nicht im öffentlichen Raum benutzt werden. Auch Bollerwagen sind verboten, so die Stadt. Die Verbote gelten bis Sonntag.

Seit Montag Mund-und Nasenschutzpflicht in NRW

Seit Montag (27.04.2020) muss jeder in Bussen und Bahnen und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Neben Behelfsmasken, sind auch Tücher und Schals in Ordnung. Verstöße gegen diese Verpflichtung werden mit 150 Euro Bußgeld geahndet.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagt dazu: "Ich finde es gut, dass das Land nun eine einheitliche Regelung trifft. Je mehr Menschen eine solche Maske tragen, desto besser. Insellösungen einzelner Städte hätten wenig Sinn ergeben. Dennoch gilt auch weiterhin: Abstand halten!"

Eine Mund-Nasen-Bedeckung dient im Wesentlichen dazu, die Ausbreitung von Sprechtröpfchen in die Umgebung des Trägers zu verhindern und nicht dem eigenen Schutz.

Ladenöffnung führt zu voller Innenstadt

Die  Kölner Innenstadt hat am späten Nachmittag einen starken Andrang erlebt. Dort wurden am Morgen wie anderswo Läden bis 800 qm geöffnet. In einigen Geschäften konnten die strengen Abstandsregelungen nach Aussage von Beobachtern nicht eingehalten werden. Eine Sprecherin der Stadt Köln sagte, der Krisenstab der Stadt werde darüber beraten. Vor allem mit Blick auf den kommenden Sonntag, der nach bisherigen Planungen verkaufsoffen sein soll. Die Sogwirkung aus dem Umland könne dazu führen, dass die Stadt weit voller wird als gewünscht. 

Bestattungen wieder ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises möglich

In der neuen Coronaschutzverordnung lässt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales nun wieder Erd- und Urnenbestattungen ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises zu, wenn die Vorkehrungen zur Hygiene und zum Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. So werden auch auf den Kölner Friedhöfen wieder größere Trauergemeinden zugelassen. Die Mindestabstände sind aber in jedem Fall unbedingt einzuhalten. Über eine Öffnung der Trauerhallen unter bestimmten Bedingungen wird laut Stadt Köln kurzfristig entschieden.

Positive Tendenz in Pflegeeinrichtungen

Nicht nur die Kurve der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus flacht in Köln ab, die aktuellen Zahlen zeigen auch bei den Pflegeeinrichtungen eine positive Entwicklung. Am Samstag (18.04.2020) konnte zum ersten Mal eine rückläufige Tendenz der Infektionszahlen festgestellt und damit „eine erste Wirksamkeit der enormen Kraftanstrengungen“ belegt werden, schreibt die Stadt Köln.

Die Pflegeeinrichtungen standen in den letzten Wochen im Zentrum einer vom Krisenstab eingerichteten Sondergruppe, die von der Berufsfeuerwehr Köln organisatorisch geleitet wurde.

Zweites Wertstoff-Center in Köln wird wieder geöffnet - unter Auflagen

Neben dem Wertstoff-Center in Ossendorf ist ab Montag, dem 20. April auch wieder das Wertstoff-Center in Gremberghoven offen. Allerdings gelten folgende Auflagen: an geraden Kalendertagen dürfen nur Autos mit geraden KFZ-Kennzeichen vorfahren, an ungeraden Daten nur Fahrzeuge mit ungeraden Kennzeichen. In jedem der Fahrzeuge dürfen sich maximal zwei Personen befinden.

Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr.

"Flatten the Curve" funktioniert, so Stadt

Die Zahl der Neuinfektionen in Köln wächst langsamer, die Kurve flacht also ab, so die Einschätzung der Stadt. Am Donnerstag (16.04.2020, Stand 15 Uhr) gab es auf dem Gebiet der Stadt Köln 2.119 Coronafälle. 149 der Coronapatienten befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 70 auf der Intensivstation. 1.619 Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.

Seit Mittwochnachmittag sind dem Gesundheitsamt zwei weitere verstorbenen Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gemeldet worden: eine 92-Jährige und eine 62-Jährige, beide mit diversen Vorerkrankungen. Bislang sind damit 60 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben. Aktuell sind noch 440 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.

Stadt gut auf Schulstart vorbereitet

Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs steht bevor: Schüler der Abschlussjahrgänge dürfen in Köln ab dem 23. April wieder in die Schule. Die Schulpflicht gilt wieder ab dem 4. Mai. „Wir sind gut darauf vorbereitet, alle Kölner Schulen erfüllen die Hygienestandards, die einzuhalten sind", so Stadtdirektor Keller. Auch die Notbetreuung für Kindergarten- und Schulkinder aufzustocken, wenn das Land die systemrelevanten Berufsgruppen ausdehnt, sei problemlos möglich, so Keller. Derzeit werden in Köln 1.415 Kindergartenkinder und 519 Schulkinder notbetreut.

Stadtverwaltung nimmt Corona-Regelbetrieb auf

Die Stadtverwaltung bereitet gerade einen termingesteuerten Publikumsbetrieb vor. Das heißt: Wer einen persönlichen Termin benötigt, kann den bald wieder vereinbaren, und zwar unabhängig von der Dringlichkeit. Intensiver Publikumsverkehr müsse jedoch weiterhin unterbunden werden, so die Stadt. Außerdem seien Abstandsregeln und Hygienevorschriften einzuhalten.

Schutz der Risikogruppen greift

Stadtdirektor Dr. Stephan Keller, Leiter des Krisenstabs, zieht eine positive Zwischenbilanz, was die Zahl der Neuinfektionen angeht. „Wir beobachten ein Abflachen der Kurve und hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzt. Dass die Zahl der betroffenen Pflegeeinrichtungen mit 31 Heimen am sechsten Tag in Folge konstant geblieben ist und es nur sehr wenige neue Indexfälle in den Einrichtungen gibt, werten wir als Indiz dafür, dass unsere Präventionsmaßnahmen zum Schutz der vulnerablen Gruppen greifen und wir auf dem richtigen Weg sind", sagte er in einer Mitteilung.

Behandlungszentrum Koelnmesse: Planung, aber vorerst kein Bau

Der Krisenstab der Stadt Köln hat heute beschlossen, die Planungen für das in der Koelnmesse vorgesehene Behandlungszentrum fertigzustellen. Bau und Inbetriebnahme sollen damit zwar sehr kurzfristig möglich gemach werden können. Man wolle damit aber warten, bis sich abzeichnet, dass in den Krankenhäusern nicht ausreichend Behandlungskapazitäten vorhanden sind. Geplant ist, dass in dem Zentrum 500 leicht- und mittelschwer erkrankte Covid-19-Patienten untergebracht werden können.

Erntehelfer aus Osteuropa erst mal in Quarantäne

Die ersten Erntehelfer aus Osteuropa sind in den landwirtschaftlichen Betrieben angekommen - etwa auf dem Beller Hof in Köln-Marsdorf. Bis nach Hamburg ist der Chef des Beller Hofs gefahren, um die Erntehelfer abzuholen. Sie alle sind inzwischen in Quarantäne, dürfen aber auf dem Hof wohnen und arbeiten. Die einzelnen Gruppen haben eigene Pausenräume und Unterkünfte, um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten. Der Aufwand ist es vielen Landwirten aber wert: Ein geübter Spargelstecher schafft 200 Kilogramm am Tag, ein ungeübter nur etwa 40.

Infektionszahlen in Köln steigen langsamer an

Die Zahl der Corona-Fälle in Köln ist über Ostern weiter gestiegen. Im Vergleich zu den Tagen davor ist es aber eine langsame Steigerung. Insgesamt gibt es in Köln mehr als 2.050 bestätigte Corona-Fälle und mehr als 50 Tote durch Corona.

Wenige Verstöße gegen Kontaktverbot am Osterwochenende

Die meisten Menschen haben sich am Osterwochende in Köln an das Kontaktverbot gehalten. Das bestätigen Polizei und Ordnungsamt. Von Karfreitag bis Ostersonntag gab es insgesamt 340 Verstöße. Unter anderem eine nicht angemeldete Versammlung von bis zu 100 Menschen am Aachener Weiher. Die Polizei hat die Versammlung aufgelöst.

Vier Corona-Tote in Kerpener Seniorenheim

An einem Eingangstor aus Metall zu einem Grundstück mit mehreren Flachbauten hängt ein Schild mit der Aufschrift "Besuchsverbot"

In diesem Seniorenheim in Kerpen-Brüggen gibt es aktuell viele Coronafälle

In Kerpen sind in einem Seniorenheim seit dem Wochenende bereits vier Bewohner an den Folgen des Corona-Virus gestorben (09.04.2020). Zwei Drittel der 82 Bewohner sind daran erkrankt. Sie wurden nun in abgetrennten Wohnbereichen untergebracht. Auch 17 Mitarbeiter haben sich angesteckt und sind in häuslicher Quarantäne. In dem Heim leben viele demente Menschen. Sie zu isolieren sei nahezu unmöglich, teilt das zuständige Gesundheitsamt mit. Das erkläre auch die hohe Zahl an Infizierten.

15 Todesfälle in Kölner Maternusheim

Im Seniorenheim Maternus in Köln-Rodenkirchen ist die Zahl der Covid 19-Toten auf 15 gestiegen (09.04.2020). Allein in den vergangenen Stunden sind drei Menschen nach einer Erkrankung mit dem Corona-Virus gestorben. 42 weitere Bewohner und 19 Mitarbeiter sind jetzt noch mit dem Virus infiziert.

Coronakrise wirkt sich auf Etat der Stadt Köln aus

Für den Etat der Stadt Köln hat die Corona-Krise erhebliche Folgen. Das hat die Stadtverwaltung den Politikern in einer Sondersitzung (07.04.2020) mitgeteilt. So lassen zum Beispiel immer mehr Unternehmen ihre Vorauszahlungen der Gewerbesteuer herabsetzen. Nur dadurch verliert die Stadt Köln nach ersten Hochrechnungen mindestens 36 Millionen Euro. Gleichzeitig steigen die Ausgaben: Wirtschaft, Kultur und Sozialbetriebe werden mit Geld unterstützt. So müssen Händler, die auf Wochenmärkten Lebensmittel verkaufen, bis auf Weiteres keine Standgebühren dafür bezahlen. Schwierigkeiten gibt es weiterhin mit medizinischer Ausstattung: So gebe es verstärkt Hilferufe ambulanter Pflegedienste nach Schutzausrüstung, sagt die Stadtverwaltung.

Bayer AG übergibt Desinfektionsmittel an Stadt Köln

Die Kölner Feuerwehr hat am Dienstag (07.04.2020) mehrere tausend Liter Desinfektionsmittel bekommen. Die Bayer AG in Dormagen hat es hergestellt. Die Feuerwehr verteilt die Desinfektionsmittel nun an Rettungsdienst, Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen.  Wöchentlich brauchen die Kölner Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder der Rettungsdienst 7500 Liter Desinfektionsmittel. Das war bislang schwer zu bekommen.

Große Bereitschaft Genesener zur Plasma-Spende

Die Unikliniken in Bonn und in Köln rufen seit ein paar Tagen genesene Corona-Infizierte dazu auf, ihr Blut-Plasma zu spenden. In Bonn haben sich sogar mehr Menschen gemeldet, als die Forschenden gerade bewältigen können. Allein am ersten Tag haben sich schon 50 Patienten gemeldet, die nach einer Erkrankung mit Covid 19 wieder gesund geworden sind. Für aktuelle Untersuchungen haben die Virologen ausreichend Blutplasma, um im Kampf gegen das Corona-Virus zu forschen. Sie wollen herausfinden, ob es genug Antikörper enthält. Sollte das der Fall sein, könnte die Blutspende eingesetzt werden, um aktuell erkrankte Covid 19 Patienten zu behandeln. In ein paar Wochen werden aber vermutlich mehr Spender gebraucht.

Corona-Hotline bei den Verbraucherzentralen

Die Verbraucherzentralen registrieren eine Flut von Anfragen wegen stornierter Reisen - besonders jetzt in den Osterferien. Viele Verbraucher wollen wissen, wie sie Geld für Flüge, Mietwagen und Hotelbuchungen erstattet bekommen. Die Verbraucherzentralen haben wegen der Corona-Krise eigens eine Hotline eingerichtet.

Keine gesperrten Plätze in Köln

Trotz des aktuell schönen Wetters und der bevorstehenden Ostertage plant die Stadt Köln keine Sperrung von Parks, Plätzen oder Straßen. Das bestätigte ein Sprecher dem WDR. Die Stadt schließt eine solche Maßnahme kategorisch aus, weil die Zahlen keine Sperrungen rechtfertigen, sagte Stadtsprecher Robert Baumann.

Seit der Verhängung des Ansammlungsverbotes habe es in zwei Wochen gerade mal 709 Verfahren gegen Menschen gegeben, die dagegen verstießen. Auf den Tag umgerechnet würde dies Verfahren gegen gerade mal 50 Kölner bedeuten. Die Kölner zeigen sich also deutlich disziplinierter als ihr Ruf.  Damit sind alle Spekulationen über mögliche Sperrungen vom Tisch.

15 Corona-Tote in Kölner Maternusheim

Im Seniorenheim Maternus in Köln-Rodenkirchen ist die Zahl der Covid 19-Toten auf 15 gestiegen. Allein in den vergangenen Stunden sind drei Menschen nach einer Erkrankung mit dem Corona-Virus gestorben. 42 weitere Bewohner und 19 Mitarbeiter sind jetzt noch mit dem Virus infiziert.

Promis wollen Flüchtlinge nach Köln holen

Viele prominente Künstler und Musiker wenden sich in einem Video in den sozialen Netzwerken an Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Sie rufen dazu auf, Menschen aus dem griechischen Flüchtlingslager Moria gerade jetzt in der Corona-Krise aufzunehmen. Reker soll Köln, so wörtlich, zu einem sicheren Hafen machen. Zu den Prominenten gehören unter anderem die Sänger Wolfgang Niedecken, Eko Fresh und Peter Brings.

Hilfsaktion bei der Gothaer-Versicherung

In der Kölner Gothaer-Versicherung setzen die Angestellten in der Corona-Pandemie ein Zeichen der Solidarität. Mitarbeiter spenden ihre Überstunden für Kollegen, die sich um Kinder oder Familie kümmern müssen.

Patientin aus Leverkusen an Coronavirus verstorben

In Leverkusen gibt es erstmals einen Todesfall in Folge einer Erkrankung an Covid-19. Eine 63-jährige Leverkusenerin starb in der Nacht zu Donnerstag (02.04.2020) in einer Klinik in Köln an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus. Sie hatte Vorerkrankungen.

Behandlungszentrum für 500 Infizierte auf der Messe

Die Stadt Köln bereitet auf dem Gelände der Kölnmesse ein Behandlungszentrum für 500 Corona-Infizierte vor. Dort sollen leicht bis mittelschwer Erkrankte versorgt werden. Das Zentrum entsteht nach Angaben der Stadt für den Fall, dass die Kapazitäten in den Kliniken nicht ausreichen.

Stadt ahndet Verstöße gegen Corona-Auflagen

Das Ordnungsamt hat seit Beginn der Kontaktsperre mehr als 1100 Verstöße von Kölnern aufgenommen. Wer in einer Gruppe mit mehreren Personen erwischt wurde, muss 200 Euro Bußgeld zahlen. Viele Hinweise kommen von Bürgern, sagt die Stadt. Andere fallen den Ordnungsmitarbeitern bei ihren Streifgängen auf. Auch einige Ladenbesitzer haben laut Stadt ihre Geschäfte einfach wieder geöffnet. Sie müssen mit mindestens 500 Euro Bußgeld rechnen. Es werden keine Verwarnungen erteilt, sagt das Amt ausdrücklich. Die Behörde wird nun jeden einzelnen Fall prüfen und bald damit beginnen die Bescheide zu versenden.

Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum in Porz druckt Schutzmasken

Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum in Porz kann Schutzmasken und Ventile für Beatmungsgeräte herstellen. Ein Test mit Drei-D-Druckern sei nach Angaben des DLR erfolgreich gewesen. Die Europäische Kommission hatte die Prüfung beauftragt. Normalerweise werden in den Druckern Modelle für die Luft- und Raumfahrt-Forschung hergestellt.

Erstes städtisches Corona-Testzentrum im Rhein-Erft-Kreis

Als erste Stadt im Rhein-Erft-Kreis startet Bedburg am Montag (30.03.2020) ein eigenes Corona-Testzentrum. Hier können sich die Bedburger Bürger testen lassen, die in ihrem Beruf oder Ehrenamt täglich mit vielen Menschen Kontakt haben. Dazu gehören beispielsweise KITA-Erzieherinnen oder auch Supermarkt-Kassierer. Schon bei einem Anfangsverdacht können sie nun überprüfen lassen, ob sie sich mit Corona angesteckt haben. Einzige Voraussetzung: Der Test ist mit der eigenen Hausarztpraxis abgesprochen. Ziel sei es herauszufinden, wo und wie sich das Virus verbreitet, sagt die Stadt Bedburg. Im neuen Corona Testzentrum sollen nun an jedem Wochentag bis zu 50 Menschen getestet werden. Dafür verantwortlich sind wechselnde Teams mit Bedburger Hausärzten.

Krankenhäuser behandeln Schwererkrankte aus Italien

Katholische Krankenhäuser nehmen sechs mit dem Coronavirus infizierte Patienten aus Italien auf. Das hat Erzbischof Rainer Maria Woelki angekündigt. Es handele sich um schwer erkrankte Menschen, die auf Intensivstationen der katholischen Kliniken behandelt werden sollen. Auch in den Unikliniken in Köln und Bonn werden Patienten aus Italien behandelt. Es müsse sich aber niemand Sorgen machen, dass dadurch Intensivplätze fehlen, sagt Michale Hallek von der Uniklinik Köln. Am Wochenende hatte die Luftwaffe bereits sechs schwer erkrankte Italiener von Bergamo nach Köln gebracht.

Kölner Stadtrat will Hilfsprogramm in Höhe vom 45 Millionen Euro

Trotz Ansteckungsgefahr kam am Donnerstag (26.03.2020) der Stadtrat zusammen. Im größeren Gürzenich statt im üblichen Ratssaal sprachen die Politiker vor allem über die Coronakrise. Im Mittelpunkt der Sitzung stand der Kampf gegen das Coronavirus. Der Rat verabschiedete eine Resolution: Ein Hilfsprogramm in Höhe von 45 Millionen Euro soll aufgelegt werden. Die Stadtverwaltung soll jetzt die Details dafür ausarbeiten.

Türkisches Gesundheitsministerium empfiehlt Kölnisch Wasser als Desinfektionsmittel

Das Parfum Kölnisch Wasser ist in der Türkei in der Corona-Krise gefragter denn je. Viele Türken nutzen es als Desinfektionsmittel für Gesicht und Hände, nachdem der türkische Gesundheitsminister es empfohlen hatte. Das Duftwasser hat einen hohen Alkoholgehalt. In vielen Geschäften und Apotheken in der Türkei ist es ausverkauft.

Gabenzäune für Obdachlose in Köln

Lebensmittel, die man ohne Zubereitung essen kann, Hygieneartikel, Tierfutter, Kleidung und Decken - das hängt in Tüten verpackt und beschriftet an den neuen "Gabenzäunen". Das sind Zäune an zentralen Orten wie dem Severinstor, der Hohenzollernbrücke und dem Kalker Stadtpark. Diese Spendenorte gibt es seit Anfang der Woche. Die Aktion wurde von Kölner Bürgern nach Berliner Vorbild gestartet. Schnell fand die Geste viele Nachahmer, die wiederum weitere Zäune "eröffneten".

Warnung vor Bakterien in Rohrleitungen von nicht genutzten Einrichtungen

Einrichtungen wie Schulen, Kitas und Sporthallen werden wegen der Corona-Pandemie gerade nicht genutzt. Dadurch fließt auch kein Wasser durch die Leitungen. Die Kreisverwaltung in Bergheim warnt davor, dass sich dadurch Bakterien wie Legionellen bilden könnten. Das gelte auch Gaststätten und Hotels, die gerade geschlossen sind. Damit die Trinkwasserqualität nicht gefährdet ist, sollten alle Leitungen regelmäßig aufgedreht werden.

Weniger Straftaten und Unfälle in Köln

In Köln ist die Kriminalität deutlich zurückgegangen. Die Polizei registriert weniger Straftaten und Unfälle. Es gebe momentan auch kaum noch Taschendiebstähle. Denn auch am sonst so wuseligen Hauptbahnhof ist es eher leer. Wegen der Coronakrise bleiben viele Kölner zu Hause, die Folge - kaum noch Wohnungseinbrüche. Die Diskos auf den Ringen sind zu und damit gebe es keine Körperverletzungen mehr, so ein Polizeisprecher. Und da die Kölner Straßen und Autobahnen so leer wie selten sind, sei die Zahl der Unfälle spürbar zurückgegangen. Genaue Zahlen gebe es derzeit jedoch noch nicht. Es sei insgesamt sehr ruhig in Köln geworden, sagte ein Sprecher. Allerdings seien derzeit mehr falsche Polizisten aktiv, die vor allem Senioren um ihre Ersparnisse bringen wollen.

Erster Drive-In für Coronatests in Leverkusen

Ab heute kann man sich auch in Leverkusen mobil aus dem Auto heraus auf Coronaviren testen lassen. Der Malteser-Hilfsdienst führt die Tests auf dem Gelände des ehemaligen Freibads Auermühle in Schlebusch durch. Voraussetzung ist eine Überweisung des Hausarztes. Solche "Drive-In Corona-Tests" gibt es auch schon im Kreis Euskirchen und im Rhein-Erft Kreis.

Justizvollzugsanstalt Ossendorf reagiert auf Corona-Krise

Wegen der Corona-Krise werden auch Häftlinge der JVA in Ossendorf vorübergehend in die Freiheit entlassen. Die Maßnahme geht auf einen Erlass des NRW-Justizministeriums zurück. Der Erlass soll für mehr Platz und Abstand zwischen den Häftlingen sorgen. Bislang sind siebzig Frauen und Männer ausgewählt, die wegen kleinerer Straftaten nur kurze Haftzeiten absitzen müssen.

Viertes Todesopfer in Köln

In Köln ist bereits am Dienstag (24.3.) eine 89-jährige Frau gestorben, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatte. Sie hatte an diversen Vorerkrankungen gelitten. Damit gibt es nun vier Todesopfer aufgrund des Corona-Virus in Köln.

Sparkasse Köln/Bonn: Soforthilfeprogramm für Firmenkunden

Die Sparkasse Köln/Bonn hat zur Unterstützung ihrer Firmenkunden ein Soforthilfeprogramm gestartet. Das werde bereits stark nachgefragt, teilte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Voigt im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch (25.03.2020) mit. So hätten sich bereits 2.000 Kunden für das Soforthilfeprogramm registriert, 600 Kreditanträge lägen vor. Es sei ein spezielles Beraterteam gebildet worden, sagte Ulrich Voigt. Um den Kunden Liquiditätsspielräume zu verschaffen, würde die Sparkasse auch in Vorleistung gehen. Die ersten Kredite seien bereits ausgezahlt.

Für alle Kunden sei die Bargeldversorgung trotz der Corona-Krise gewährleistet. Filialen sollten so lange wie möglich geöffnet bleiben, sagte Voigt. Das abgelaufene Geschäftsjahr beendete die Sparkasse mit einem Plus von 110 Millionen Euro vor Steuern.

Zwei Todesfälle wegen des Coronavirus im Rhein-Sieg-Kreis

Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es den zweiten Todesfall wegen des Corona-Virus: Eine ältere Frau aus Meckenheim ist an der Infektion mit dem Virus gestorben. Kurz zuvor war ein Mann mittleren Alters aus Much gestorben. In Köln gibt es bislang drei Corona-Todesfälle. (Stand: 25.03.2020, 9:00)

Kölner Tafel öffnet wieder mehr Ausgabestellen

Die Kölner Tafel öffnet die Ausgabestelle in Stammheim am Mittwoch (25.03.2020) wieder. Die Stellen in Ehrenfeld und Flittard folgen in den kommenden Tagen. Vergangene Woche musste mehr als die Hälfte der 35 Stellen in Köln schließen, um vor allem die älteren ehrenamtlichen Helfer vor Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Jetzt helfen weitere Ehrenamtliche mit, die nicht zur Risikogruppe gehören. Und es gibt beim Abholen klare Abstandsregeln.

Stadt Leverkusen lockert Einschränkungen

Die Stadt Leverkusen hat die Ausgangsbeschränkung wegen des Coronavirus etwas gelockert und an die Regelung des Landes angepasst. Das hatte festgelegt, dass Ansammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit untersagt sind. Bisher galt in Leverkusen, dass man im öffentlichen Raum nur allein unterwegs sein durfte. Ausgenommen davon waren Familien und Personen aus einer Wohn- oder Lebensgemeinschaft. Laut NRW-Gesundheitsministerium gibt es in Leverkusen bislang 48 bestätigte Corona-Fälle. (23.03.2020)

Eingeschränkter Service in Banken

Wegen des Corona-Virus schließen die Banken in Köln viele ihrer Filialen. Damit wollen sie ihre Mitarbeiter und die Kunden vor einer Ansteckung mit dem Virus schützen. Die Volksbank hat ab heute sogar sämtliche Filialen bis auf Weiteres dicht gemacht. Die Mitarbeiter kommen aber trotzdem zur Arbeit und beraten die Kunden telefonisch, per Mail oder per Whatsapp. Das gilt auch für andere Banken. Die Sparkasse Köln/Bonn schließt wegen der Corona-Krise ab heute 30 von 50 Filialen, auch die Commerzbank und die Deutsche Bank machen einen Großteil der Filialen zu. An allen Standorten der Banken bleiben die Geldautomaten weiter in Betrieb. (23.03.2020)

Unterstützung für Kölner Kneipen

Im Moment können Konzerte und Veranstaltungen nicht stattfinden, viele Veranstalter versuchen jedoch die Events zu verschieben, anstatt sie ganz abzusagen. Wer sein bereits gekauftes Ticket also so lange behält, und sein Geld nicht zurück fordert, hilft den Veranstaltern. Einige Bars und Restaurants in Köln bitten ihre Kunden außerdem darum, online Gutscheine zu kaufen. Das bringt aktuell Geld in die Kassen und macht Vorfreude auf die Zeit nach Corona, so die Restaurantbetreiber. (23.03.2020)

Virtuelles Museum

Auch in den städtischen Museen gibt es keinen regulären Betrieb - sie sind für Besucher geschlossen. Einige Museen bieten jetzt aber virtuelle Rundgänge an. So kann man sich online im Museum Ludwig umsehen. Das Stadtmuseum plant einen digitalen Rundgang durch die neue Bläck Föös-Ausstellung. Seit heute stellen Mitarbeiter außerdem online Ausstellungsstücke zur Stadtgeschichte vor.(23.03.2020)

Wenig Nachfrage nach Corona-Hilfe

Ältere Menschen und Personen der Risiko-Gruppen nutzen die vielen Angebote zur Alltagshilfe in der Corona-Krise noch wenig. Da die meisten Hilfsangebote online sind, erreichen sie viele ältere Menschen nicht. Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden schreiben jetzt alle Menschen über 75 in einem persönlich Brief an - mit der Telefonnummer für die Nachbarschaftshilfe von Kölsche Hätz von der Caritas. Bei der Hotline hatten sich in den ersten Tagen nur 20 hilfsbedürftige Menschen gemeldet und mehr als zehnmal so viele Helfer. In Köln-Kalk hat der FDP-Bezirksvertreter Fardad Hooghoughi eine Gruppe von 30 Helfern organisiert, die konnten in der vergangenen Woche erst für fünf Senioren einkaufen. Mit Flyern und Aushängen wollen sie jetzt mehr Menschen erreichen. (22.03.2020)

Polizei löst Gruppen am Rheinufer in Köln auf

Die Kölner Polizei hat in der Nacht zu Sonntag (22.03.2020) wiederholt am Kölner Rheinufer Versammlungen von jungen Leuten aufgelöst. Dort treffen sich regelmäßig Männer aus ganz NRW mit getunten Autos zum Shisharauchen und um Marihuana zu konsumieren. Die Polizei setzt damit die von der Stadt erlassenen Regelungen durch. Der Szene sind die Verbote im Zusammenhang mit dem Corona Virus laut Kölner Ordnungsamt offenbar egal

Keine Patienten-Besuche

Die Uniklinik Köln verschärft ihre Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Demnach sind Besuche von Patienten ab sofort untersagt. Davon ausgenommen sind die Kinderbereiche und die Palliativmedizin.

Außerdem wurden laut Uniklinik alle stationären und ambulanten Behandlungen abgesagt. So sollen die medizinischen Ressourcen geschont und umgeschichtet werden.

Privat-Veranstaltungen klein halten

Bei Hochzeiten in Köln dürfen nur noch das Brautpaar und die Trauzeugen anwesend sein. Bei Beerdigungen nur Verwandtschaft ersten Grades.

Generell verbietet die Stadt Köln ab sofort jegliche Veranstaltungen. Dies schließe grundsätzliche Verbote von Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein.

"Drive-In" für Coronavirus-Tests

Im Rhein-Erft-Kreis können sich Verdachtsfälle jetzt auch in ihrem eigenen Auto testen lassen. Dazu hat das Kreisgesundheitsamt mobile Teststationen eingerichtet.

Das funktioniert im Prinzip wie am "Drive In"-Schalter eines Schnellrestaurants. Die Erkrankten fahren mit ihrem Auto zu einem vereinbarten Treffpunkt. Dort wartet auf sie ein Arzt mit einem Corona-Test. Damit sich niemand ansteckt, entnimmt der Fahrer seine Speichelprobe im eigenen Auto.

Der "Drive-In Corona-Test" ist vor allem für Verdachtsfälle vorgesehen, die sich schon in häuslicher Quarantäne befinden, weil sich beispielsweise ein Angehöriger angesteckt hat. Zudem soll der mobile Corona-Test die Hausarztpraxen im Rhein-Erft-Kreis entlasten. Tests ohne Anordnung des Kreisgesundheitsamts sind dort nicht möglich.

Kulturelles Leben gebremst

Die Städte Köln, Leverkusen und Bergisch-Gladbach untersagen von Sonntag (15.03.2020) an alle Veranstaltungen im Stadtgebiet bis zum 10. April. Das betrifft unter anderem musikalische und unterhaltende Darbietungen in Diskotheken, Clubs und Bars, aber auch Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen der Religionsgemeinschaften. Theater, Kinos, Spielhallen und Wettbüros müssen schließen. Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die der Versorgung dienen, wie etwa Wochenmärkte. Restaurants und Gaststätten dürfen in Köln nicht öffnen.

"Geistergottesdienste" im Kölner Dom

Die Gottesdienste im Kölner Dom sind ab sofort nicht mehr öffentlich zugänglich. Sie werden allerdings vom Domradio über domradio.de als Livestream übertragen. Das meistbesuchte Gotteshaus Deutschlands, das eigentlich täglich von 16.000 bis 20.000 Menschen besucht wird, bleibt nur noch für Menschen geöffnet, die zum Gebet kommen. Der für Samstag (14.03.2020) geplante Jugendgottesdienst "Night Fever" wurde abgesagt.

Das Land NRW hat einen Erlass angekündigt, wonach ab Montag, 16. März 2020, die Schulpflicht aufgehoben ist, ab 18. März 2020 die Schulen schließen und wonach ebenfalls ab dem 16. März 2020 ein Betretungsverbot für Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen gilt. Darin wird geregelt sein, dass für Kinder von Eltern, die in kritischen Infrastrukturen arbeiten und kein anderweitiges Betreuungsangebot organisieren können, eine Notbetreuung angeboten werden soll.

In Köln Übergangsphase: Schulen zunächst noch auf

Nach Angaben der Stadt Köln vom Freitagabend (13.03.2020) werden am Montag (16.03.2020) und Dienstag (17. 03. 2020) noch alle Kölner Schulen und Kindertagesstätten geöffnet sein. Die Stadt appelliert jedoch an die Eltern, ihre Kinder auch schon an diesen beiden Tagen nach Möglichkeit zu Hause zu betreuen. Ab Mittwoch (18.03.2020) werden in den Schulen und Kindertagesstätten ausschließlich Kinder betreut, deren Eltern in einem Bereich arbeiten, der gemäß Erlass als „kritische Infrastruktur“ gelte. Von einer Betreuung durch die Großeltern rät das Gesundheitsamt dringend ab, da ältere Menschen zur Zielgruppe gehören, die ganz besonders vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden muss.

Der Start des Sommersemesters wird an den NRW-Hochschulen vorerst bis zum 19. April verschoben. Das teilte die Landesregierung am Freitag (13.03.2020) mit. Ursprünglich sollte das Sommersemester an den Fachhochschulen am 23. März und an den Universitäten am 6. April beginnen.

Nachbarschaftshilfe in Köln

Eine Nachbarschaftsinitiative der evangelischen Gemeinde im Stadtteil Mülheim will älteren und kranken Menschen in der Zeit des Coronavirus helfen. Sie wollen die Menschen so unterstützen, dass sie nicht die Wohnung verlassen müssen. Die ersten acht bis zehn Helfer sind schon bereit, Aufträge für Hilfsbedürftige kostenlos zu erledigen. Organisisert haben sich die Helfer über eine WhatsApp Gruppe. Die Gruppe "Mülheimer Gemeinde hilft" will damit ein Vorbild für andere sein, falls die Nachfrage nach Hilfsangeboten sprunghaft ansteigt. Auch in anderen Städten und Gemeinden enstehen gerade viele Hilfsangebote. Unter dem Hashtag "Nachbarschafts-Challenge" sind viele von ihnen in den sozialen Netzwerken zu finden.

Schutz für Polizei

Mehrere Beamte der Kölner Polizei werden aktuell auf den Coronavirus getestet. Darunter sind zwei Beamte, die einen vermissten Lkw-Fahrer, der in Italien unterwegs war, in Köln ausfindig gemacht hatten. Sie hatten ihn dann auf die Innenstadtwache gebracht. Zwei weitere Polizisten kamen mit Symptomen aus dem Urlaub zurück. Ab jetzt sollen die Teams auf den Streifenwagen mit speziellem Mundschutz, medizinischen Schutzhandschuhen und Desinfektionsmittel ausgestattet werden.IKVB schützt Fahrgäste

Schutz für KVB-Kunden

Die KVB wollen ihre Fahrgäste vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Die Stadtbahnfahrer haben deshalb spezielle Vorgaben. Sie sollen an den Haltestellen Türen öffnen, damit Fahrgäste den Halte-Knopf nicht drücken müssen. Und: An den Endhaltestellen lassen sie die Türen länger offen, um die Bahn gut zu lüften. Die KVB arbeiten an einem Not-Fahrplan. Der tritt inkraft, wenn zu viele Fahrer krank werden.

Veranstaltungsabsagen

In Nordrhein-Westfalen werden bis auf Weiteres keine Messen mehr stattfinden. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sind in NRW bereits verboten.

Alle Bundesligaspiele sind für dieses Wochenende abgesagt. Auch der Fußball-Verband Mittelrhein stellt ab sofort den kompletten Spielbetrieb ein. Bis Mitte April wird es auf Verbands- und Kreisebene keine Spiele mehr geben.

Köln:

Über die bundesweiten Regelungen zum Coronavirus hinaus werden in Köln ab Mitternacht alle Restaurants und Gaststätten geschlossen. Bei Hochzeiten dürfen nur noch das Brautpaar und die Trauzeugen anwesend sein. Bei Beerdigungen nur Verwandtschaft ersten Grades. Alle Bürgerämter sind morgen und Mittwoch für den Publikumsverkehr geschlossen, teilte die Stadt mit.

Die Art Cologne wird auf den 19.-22. November verschoben. Die städtischen Museen, die städtischen Bürgerhäuser, die VHS, die Stadtbibliothek sowie die Rheinische Musikschule bleiben ab Samstag, 14. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen. Sportplätze und Sportanlagen bleiben derzeit noch geöffnet.

Leverkusen:

Die nächsten zwei Spiele für die Fußballer von Bayer Leverkusen sind abgesagt worden. Das Auswärtspiel bei Werder Bremen am Montag hat die Stadt Bremen abgesagt. Sie erwartete - trotz des vorgesehenen Geisterspiels - mindestens 2.000 bis 3.000 Menschen rund um das Weserstadion. Ebenfalls abgesagt ist das Europaleague-Achtelfinalspiel am kommenden Donnerstag zwischen Leverkusen und den Glasgow Rangers. Die UEFA hatte wegen der Corona-Pandemie alle Europa-Pokalspiele in der kommenden Woche abgesagt. Wann die Begegnung nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

Rhein-Erft-Kreis:

Die Krankenhäuser und Kliniken im Kreis bitten darum, Besuche am Krankenbett auf das Nötigste zu beschränken. So sollen Patienten vor dem Coronavirus geschützt werden. Maximal ein Besucher pro Patient pro Tag wäre wünschenswert, sagt beispielsweise das Bergheimer Maria Hilf Krankenhaus. Ein generelles Besuchsverbot oder Fiebertests am Krankenauseingang soll es im Rhein-Erft-Kreis aber nicht geben.

Bergisches Land:

Im Rheinisch-Bergischen-Kreis können Fahrgäste von Samstag an wegen des Virus nicht mehr vorne beim Busfahrer einsteigen. In Köln gilt das ab Montag (16.03.2020). Die Fahrerkabine und die ersten zwei Sitzreihen dahinter werden zudem abgesperrt.

Hinweis: Wegen der Fülle der Absagen können wir nur eine Auswahl treffen. Auch viele kleinere Vereine oder Verbände streichen oder verschieben ihre Veranstaltungen: Ein vollständiger Überblick wäre daher an dieser Stelle nicht zu gewährleisten.

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Stand: 19.10.2020, 08:06