Was muss ich rund um Köln zu Corona wissen?

Virenabbildung im Hintergrund, Kartenausschnitt von Köln im Vordergrund

Was muss ich rund um Köln zu Corona wissen?

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Köln, Leverkusen, Rhein-Erft-Kreis und Bergisches Land.

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Köln, Leverkusen, Rhein-Erft-Kreis und Bergisches Land.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Weitere Impfungen diese Woche mit AstraZeneca für Über-60-Jährige

Die Stadt Köln kann kommende Woche (KW 15) im Impfzentrum noch mehr als 5.000 Termine für die Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca anbieten. Hierfür wurde vom Land eine Sonderlieferung bereitgestellt. Das Angebot richtet sich an Kölnerinnen und Kölner, die 60 Jahre oder älter sind. Die Impftermine können von Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr, wahrgenommen und über das Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung (https://termin.corona-impfung.nrw/home und telefonisch unter 0800/116 117 01) gebucht werden.

Distanzunterricht auch an den Schulen im Rheinland

Auch die Schulen im Rheinland müssen sich jetzt auf mindestens eine weitere Woche Distanzunterricht vorbereiten - ausgenommen sind Abschlussklassen. Vor allem die Grundschulen müssen heute (09.04.2021) aus dem Stand eine Notbetreuung für die kommende Woche auf die Beine stellen. Das gilt auch für weiterführende Schulen bis Klasse sechs.

Die Entscheidung aus dem Düsseldorfer Schulministerium traf das Lehrpersonal völlig überraschend. In den Schulen war man gerade noch dabei, den Ablauf von Schnelltests für den Wechelunterricht zu organisieren. Die Tests, die eigentlich eine Schulöffnung ermöglichen sollten, werden jetzt an Kindertagesstätten weitergeleitet. Eltern und Kinder müssen sich auf Homeschooling einstellen.

Viele Menschen im Impfzentrum, Brückenlockdown befürwortet

Das Kölner Gesundheitsamt befürwortet einen kurzen, harten Lockdown wie ihn Ministerpräsident Armin Laschet vorgeschlagen hat. Das hat Gesundheitsamtsleiter Johannes Nießen im Anschluss an die Sitzung des Kölner Krisenstabes am Dienstagnachmittag (06.04.2021) bestätigt. Er begründet das unter anderem mit dem unverändert hohen Inzidenzwert. Kontaktbeschränkungen und geschlossene Läden würde der Leiter des Gesundheitsamts aus medizinischer Sicht dringend befürworten. Schulen dagegen sollten - wenn überhaupt - als letztes geschlossen werden.

In der kommenden Woche sollen dort alle Schüler und das Lehrpersonal zweimal pro Woche getestet werden. Im Impfzentrum steigen derweil die Zahlen stark an. In dieser Woche werden in Kölnallein im Impfzentrum 40.000 Menschen geimpft. Zusätzlich haben heute auch die Impfungen in den Hausarztpraxen begonnen.

Vierte Impfstraße für Impfzentrum in der Kölner Messe

Außerdem wird das Impfzentrum in der Messe in Deutz erweitert. Der Krisenstab hat beschlossen, dort eine vierte Impfstraße mit 20 zusätzlichen Impfplätzen aufzumachen. Außerdem soll es weitere Schalter zum Registrieren geben, damit die Menschen nicht so lange warten müssen. Ab Ende der Woche können dann 7.000 Menschen pro Tag in der Messe geimpft werden, wenn genug Impfstoff da ist. Jetzt gerade sind 5.000 Impfungen pro Tag möglich.

Köln erlässt Verweilverbot für Alfred-Schütte-Allee und rund um den Brüsseler Platz

Der Krisenstab hat am Donnerstag (01.04.2021) für den Bereich der Dammkrone der Alfred-Schütte-Allee und den Brüsseler Platz Verweilverbote erlassen. Im Bereich der Alfred-Schütte-Allee ist das Verweilen in der Zeit von montags bis freitags von 18 Uhr bis 1 Uhr und von samstags bis sonntags sowie an Tagen vor gesetzlichen Feiertagen von 15 Uhr bis 1 Uhr bis einschließlich zum 19. April 2021 untersagt. Das Verweilverbot gilt nicht für die Poller Wiesen.

Das Verweilverbot im Bereich Brüsseler Platz gilt von montags bis freitags von 18 Uhr bis 1 Uhr und von samstags bis sonntags sowie an Tagen vor gesetzlichen Feiertagen von 15 Uhr bis 1 Uhr bis einschließlich zum 19. April 2021. Ausgenommen von diesem Verweilverbot sind die genehmigten Außengastronomieflächen und der Bereich des Kinderspielplatzes.

Rheinboulevard gesperrt: Großer Andrang auf den Poller Wiesen

Nach der Sperrung des Rheinboulevards sind am Mittwochabend, 31.03.2021, offenbar viele Menschen in Richtung Poller Wiesen weiter gezogen. Polizei und Ordnungsamt waren dort bis spät in die Nacht im Einsatz. Eine Polizeisprecherin sagte, es sei sehr voll gewesen. Die Beamten haben kontrolliert, ob zum Beispiel die Abstandsregeln eingehalten werden.

Stadt sperrt Rheinboulevard zeitweise

Die Stadt wird den Rheinboulevard in den nächsten Tagen zu bestimmten Zeiten sperren, weil sich dort zu viele Menschen versammeln. Heute (Mittwoch, 31.3.) und morgen ist der Rheinboulevard ab 18 Uhr bis in die Nacht gesperrt. Über Ostern - Karfreitag bis Ostermontag - wird der Rheinboulevard schon ab 12 Uhr mittags gesperrt. Auf der Freitreppe kämen auch Gruppen zusammen, heißt es seitens der Stadt. Abstandsregeln könnten nicht eingehalten werden. Ob die Sperrung über die Osterfeiertage hinaus geht,  will die Stadt von der Corona-Lage abhängig machen.

Corona-Notbremse greift in Köln ab dem 29. März 2021

Wegen des anhaltend hohen Inzidenzwertes von über 100 gelten ab Montag wieder verschärfte Regeln für Köln. Im Stadtgebiet dürfen sich nur noch zwei Personen aus zwei Hausständen im öffentlichen Raum treffen, im privaten Raum maximal fünf Personen aus zwei Haushalten. 

Bis auf Supermärkte bleiben Einzel- und Großhandel sowie Baumärkte geschlossen. Auch Museen, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen müssen schließen. Zoobesuche sind weiterhin möglich, allerdings bleiben nur die Freiflächen geöffnet.

Grünes Licht für den Friseurbesuch: Friseursalons dürfen weiterhin ihre Dienstleistung anbieten. 

Schnelltests in Köln bislang noch Mangelware

In der Stadt bieten bislang nur wenige Ärzte und Apotheken einen kostenlosen Schnelltest an. Meist fehle es an Personal und Räumlichkeiten.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte angekündigt, dass sich ab der zweiten März-Woche jeder Bürger ein Mal pro Woche kostenlos testen lassen kann. Die Stadt gibt jetzt auf ihren Internet-Seiten einen Überblick über die Teststellen. Ärzte sind allerdings nicht gelistet.

Bislang bieten gerade mal 21 Apotheken im gesamten Stadtgebiet die schnellen Tests an. Wer sich schnell testen lassen möchte, kann das auch in zwei städtischen Zentren, am Hauptbahnhof und im Gesundheitsamt am Neumarkt.

Hinzu kommen noch eine ganze Reihe von privaten Anbietern. Das Testergebnis steht innerhalb von einer Viertelstunde fest. Ist es positiv, ist anschließend automatisch ein PCR-Test notwendig.

Köln verschärft Schutzmaßnahmen nicht

Die Stadt Köln wird die Corona-Schutzmaßnahmen vorerst nicht verschärfen. Und das obwohl der Inzidenzwert seit drei Tagen über dem Wert von 100 liegt. Das ist prinziell die Voraussetzung für eine sogannte Notbremse, bei der Lockerungen zurück genommen werden. Am Freitag will der Krisenstab der Stadt wieder tagen und über weitere Maßnahmen sprechen.

Impfstoff-Überschuss im Impfzentrum Köln

Im Impfzentrum Köln gibt es einen Überschuss des Biontech-Pfizer-Wirkstoffs. Laut des leitenden Impfarztes, Jürgen Zastrow, haben viele Über-80-Jährige noch keine Termine beantragt.

Zastrow bittet die Gruppe der Über-80-Jährigen dringend, sich so schnell wie möglich impfen zu lassen. Das gebe in der besonders gefährdeten Altersgruppe weitere Sicherheit vor schweren Krankheitsverläufen bis hin zum Tod.

Derweil hoffen die Verantwortlichen im Impfzentrum, spätestens kommende Woche die Impfungen mit Astrazeneca wieder aufnehmen zu können.

Die Leiterin des Krisenstabes Andrea Blome berichtet, dass alleine in dieser Woche 8000 bis 9000 Impfungen abgesagt worden seien. Die wolle man so schnell wie möglich nachholen. Organisatorisch sei dies überhaupt kein Problem, sagte Blome dem WDR.

Astrazeneca-Impfungen auch in rheinischen Städten gestoppt

Auch die Impfzentren in den rheinischen Städten und Landkreisen haben die Impfungen mit Astrazeneca vorerst gestoppt.

In Köln gibt es zurzeit täglich rund 2600 Impfungen. 1100 Impfungen wären heute mit dem Wirkstoff Astrazeneca vorgesehen gewesen. Sie fallen weg und der Leiter des Gesundheitsamtes Johannes Nießen sagt, es werde derzeit auch keine Zweitimpfungen mit dem Wirkstoff geben.

Der Rheinisch-Bergische Kreis hat sich aber bereits auf den Zeitpunkt vorbereitet, an dem Astrazeneca wieder zugelassen werden könnte. Jeder, dessen Termin derzeit ausfalle, könne nach erfolgter Freigabe sofort wieder einen neuen online beantragen, sagt der Kreis.

Stadt Köln erwägt neue Impf- und Teststrategie

Der Corona-Krisenstab der Stadt Köln erwägt eine Änderung der Test- und Impf-Strategie. Grund ist die hohe Inzidenzzahl von knapp mehr als 100. Wegen der Corona-Ausbrüche in städtischen Unterkünften und in einem Behindertenwohnheim wird überlegt, dortige Bewohner und das Personal bevorzugt zu impfen. Auch Schnelltests sollen ausgeweitet werden.

Bisher müssen sie nur bei körpernahen Dienstleistungen vorgezeigt werden. Um Geschäftsschließungen zu vermeiden, könnten die zum Beispiel auch bei Shoppingbesuchen verpflichtend werden. Der Bund schreibt vor, dass bei einer mehrtägigen Inzidenz jenseits der hundert die Notbremse gezogen werden muss.

Stand: 13.04.2021, 06:46