Was muss ich rund um Köln zu Corona wissen?

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Köln, Leverkusen, Rhein-Erft-Kreis und Bergisches Land.

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Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Köln weitet Impf-Aktion "Impfen für Alle" aus

Nach dem Auftakt kommenden Freitag am Dom werden weitere zentrale Plätze angesteuert. Das hat der Krisenstab am Freitag (09.07.21) beschlossen. Dazu zählen Impf-Aktionen für alle Kölnerinnen und Kölner ab 16 Jahren am Zülpicher und Brüsseler Platz sowie am Aachener Weiher. Sie sollen in der übernächsten Woche beginnen.

Der Krisenstab sagt zudem, dass im Impfzentrum noch viele Termine verfügbar seien. Man sei im Wettlauf mit der Ausbreitung der Delta- Variante. Es gebe schon fast hundert Fälle in Köln, eine Steigerung um 50 Prozent in drei Tagen. Viele Corona-Infektionen mit der Delta-Variante haben demnach Reiserückkehrer im Gepäck gehabt.

Leverkusen besorgt mobile Luftfilter für Schulen und Kitas

Die Stadt Leverkusen will für Schulklassen und Gruppenräume in Kitas fast 700 mobile Luftfilter anschaffen. Das hat der Stadtrat mehrheitlich beschlossen. Die Kosten dafür werden auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Es müsse sichergestellt werden, dass nach den Sommerferien ein Schulbetrieb stattfinden werde, so die Politik. Der Auftrag für die 700 Lüftungsgeräte müsse jedoch europaweit ausgeschrieben werden. Deshalb könne die Verwaltung nicht garantieren, dass die Geräte auch wirklich nach den Ferien in den Klassen und Kita-Räumen stehen werden.

Neue Lockerungen in Köln

Angesichts der niedrigen Inzidenzzahlen treten in Köln weitere Lockerungen in Kraft. Das Alkoholverkaufs- und Konsumverbot ist ausgelaufen, und auch die Maskenpflicht wird gelockert. Der Krisenstab setzt die strengere Corona-Schutzverordnung für Köln außer Kraft und passt sich der Linie des Landes NRW an. Mehr dazu gibt's hier:

Betriebsärzte beginnen mit Corona-Impfungen

Ab Montag (07.06.2021) dürfen die Betriebsärzte gegen das Corona-Virus impfen. Große Betriebe wie der Chemiekonzern Bayer in Leverkusen oder der Kölner Autobauer Ford haben dafür eigene Impfzentren aufgebaut.

Es steht alles bereit, aber der Impfstoff ist noch nicht da. Bei Ford in Köln soll er am Montag geliefert werden. Dann könne es ab Dienstag los gehen. Geimpft wird in der ehemaligen Betriebskantine in Niehl. Dort wurden für die über 15.000 Mitarbeiter vier Impfstraßen aufgebaut.

Auch bei Bayer in Leverkusen starten die Impfungen erst am Dienstag, das eigene Impfzentrum steht im Chempark. Dort werden 1.800 Impfdosen erwartet. Zunächst sollen vor allem die Mitarbeiter im Schichtbetrieb geimpft werden.

Sonderimpfungen in Köln-Kalk

Die Stadt setzt ihre Sonder-Impfaktion in Stadtteilen mit hoher Inzidenz fort. Von Donnerstag (27.05.2021) an gibt es ein Impfangebot in Kalk, und zwar bis nächsten Montag.

Grundsätzlich können sich Bewohner aus Kalk ab 18 Jahren impfen lassen. Allerdings müssen sie in bestimmten Straßen, die die Stadt festgelegt hat, wohnen müssen. Die Menschen bekommen dann im Impfbus , der an der Adresse MARKT abgestellt ist, den Impfstoff Johnson und Johnson. Und: Wieviele Impfwillige tatsächlich kommen ist unklar. Zuletzt gab es ja eine Impfaktion in Porz Finkenberg. Dort blieb Impfstoff sogar noch übrig, von 1500 Dosen wurden nur 660 verimpft.

Erste Brennpunkt-Impfungen auch in Leverkusen

Auch in Leverkusen sind Impfaktionen in Stadtteilen mit hoher Inzidenz gestartet. Über Pfingsten wurden so rund 1.000 Menschen geimpft. Mehrsprachige Ärzteteams haben die Impfungen in Kirchen und Moscheen in den Stadtteilen Rheindorf, Küppersteg und Manfort durchgeführt.

In den sozial benachteiligten Gebieten, wo auch viele Migranten leben, hatten sich zuletzt viele Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Migrantenverbände, Kirchengemeinden und Moscheevereine stellten Listen mit impfwilligen Menschen zusammen. Aufgrund der hohen Nachfrage wird Leverkusen nun weiteren zusätzlichen Impfstoff beim Land beantragen..

Indische Mutante in Köln angekommen

Die Stadt Köln fordert die Bürger nochmal eindringlich dazu auf, die Kontakte einzuschränken und sich an die Hygiene-Vorschriften zu halten. Bei zwei mit dem Corona-Virus infizierten Männern ist die indische Variante nachgewiesen worden. Die erkrankten Männer waren erst vor Kurzem aus Indien eingereist.

Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass die indische Variante zwar ansteckender ist, aber nicht unbedingt einen schwereren Krankheitsverlauf zur Folge hat.

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