Was muss ich in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis zu Corona wissen?

Eine Karte des östlichen Ruhrgebietes

Was muss ich in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis zu Corona wissen?

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

RUHR: Bürgerdienste mit 3G-Zugangskontrollen

Der Zugang zu Rathäusern und Bürgerdiensten ist auch für Menschen ohne Immunisierung möglich. Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen gilt in vielen Städten jetzt aber die 3G-Regel - und nur mit gebuchtem Termin. In Hamm gilt für alle Bürgerinnen und Bürger jetzt: Anliegen bei der Stadtverwaltung nur noch mit Termin und dem Nachweis Geimpft, Genesen, oder Getestet. In Schwelm wurde das am Wochenende eingeführt. In Herdecke und Hagen z.B. gilt 3G in den Stadtverwaltungen schon seit Ende letzten Jahres. In Unna und Dortmund gibt es für den Zugang ins Rathaus und die Verwaltungsgebäude noch keine 3G-Pflicht.

Unna: Kreis schließt sieben Impfstellen

Der Kreis Unna wird Ende Januar seine Impfstellen in meisten Kommunen schließen. Nur zwei von neun sollen erhalten bleiben - und zwar in die in Unna und Lünen. Weil künftig auch Apotheken, Zahn- und Tierärzte impfen würden, könnten die kreiseigenen Angebote zurückgefahren werden, sagte ein Sprecher. Sie waren für die Booster-Impfungen zusätzlich aktviert worden.

Ruhrgebiet: Hickhack um verkürzte Quarantäne

Ob Menschen schneller aus der Corona-Quarantäne raus dürfen, hängt davon ab, wo sie wohnen. Die Kommunen gehen damit sehr unterschiedlich um. Durch die neuen Corona-Regeln könnten theoretisch hunderte Menschen bis zu drei Tage früher die Quarantäne verlassen, als eigentlich angeordnet. Aber so leicht ist das nicht.

Nur der Kreis Unna kontaktiert aktiv die betroffenen Menschen. In Hagen müssen sie sich selbst beim Gesundheitsamt melden. In Hamm gilt die verkürzte Quarantäne nur für neue Fälle. Und Dortmund wiederum sagt: Die Regeln gelten einfach automatisch und die Betroffenen sollen sich selbst informieren.

Ruhrgebiet: Mehrere Schulen dicht

In Dortmund haben wegen der hohen Corona-Inzidenz in den Klassen vier Schulen geschlossen. Drei davon liegen im Dortmunder Norden. Also dort, wo die Inzidenz insgesamt besonders hoch ist. Eine weitere Grundschule ist im Stadtteil Wickede geschlossen. In Hamm und im Kreis Unna läuft der Schulbetrieb dagegen noch weitgehend normal.

Dorsten: Abgelaufener Impfstoff gespritzt

175 Menschen sind im Impfzentrum in Dorsten mit abgelaufenem Moderna-Impfstoff geimpft worden. Geschehen ist das bereits am 09. und 10. Januar, berichtet der Kreis Recklinghausen. Mitarbeiter hätten beim Aufziehen des Impfstoffes die Chargen-Daten nicht gründlich kontrolliert. Der Kreis bietet den Betroffenen nun an, sich kostenlos auf Antikörper testen zu lassen. Sie können dann selbst entscheiden, ob sie sicherheitshalber erneut geimpft werden möchten. Der Moderna-Impfstoff war zwar erst einen Tag abgelaufen, trotzdem könnte er nicht mehr so wirksam gewesen sein.

Ruhrgebiet: Grünes Licht für Corona-Impfungen in Apotheken

Dortmund kann in einigen Stadtteilen direkt loslegen. Sobald es grünes Licht für Corona-Impfungen in Apotheken gibt. Einige Apotheker sind bereits beim Modellprojekt Grippeimpfungen ausgebildet worden und damit auch fit für Corona-Impfungen. Gut die Hälfte der Apotheker will beim Impfen helfen, so eine Umfrage der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Viele trauten sich eher dorthin als in eine Arztpraxis; zudem seien die Teams oft mehrsprachig aufgestellt, so die Apothekerkammer.

Bergkamen: „Hafenfeuer“ abgesagt

Hafenfeuer

Eigentlich sollte das beliebte und erfolgreiche Winterfest „Hafenfeuer“ am letzten Januar-Wochenende wieder stattfinden. Wegen der anhaltenden Pandemie hat die Stadt das Festival für irische Musik in der Marina Rünthe aber nun zum zweiten Mal abgesagt. "Eine Vernunftsentscheidung", sagt Bürgermeister Bernd Schäfer.

Dortmund: Eine Woche Besuchsverbot in allen Krankenhäusern

Ab Montag (10.01.22) gilt in allen Krankenhäusern ein Besuchsverbot. Hintergrund ist die zuletzt stark steigende Zahl von Neuinfektionen. Das Besuchsverbot soll zunächst für mindestens eine Woche gelten. Ausnahmen gibt es allerdings für die Geburts- und Sterbebegleitung und die Besuche von Demenzkranken. Hier müssen die Besucher aktuelle negative Tests vorweisen.

Ruhrgebiet: AWO Westfalen für allgemeine Impfpflicht

Die AWO Westliches Westfalen kritisiert die beschlossene Corona-Impfpflicht nur für bestimmte Berufsgruppen, zum Beispiel im Pflegebereich. Stattdessen fordert sie, dass alle Menschen verpflichtend geimpft werden sollten. Als Schutzmaßnahme reiche eine verpflichtende Impfung nur in bestimmten Berufen nicht aus, so die AWO. Deshalb hofft sie jetzt, dass die Regelung nur ein erster Schritt hin zu einer allgemeinen Corona-Impfpflicht ist.

Ruhrgebiet: Großer Zuspruch für Kinderimpfungen.

Das Impfen von Kindern zwischen 5 und 12 Jahren stößt auf großen Zuspruch. So sind derzeit fast alle Termine in Dortmund, Hamm oder im Kreis Recklinghausen ausgebucht. Frank Stach, WDR 2 Ruhrgebiet. In Dortmund gibt es aktuell für dieses Jahr keine Termine mehr fürs Kinder-Impfen. In anderen Städten und Kreisen ist der Zuspruch ähnlich hoch.

Junge bekommt Spritze in Oberarm

Viele Eltern sorgen sich außerdem um die neue Omikron-Variante und hoffen so auf einen Schutz ihrer Söhne und Töchter. Möglicherweise werden noch zusätzliche Impf-Angebote geschaffen, die dann über die Corona-Internetseiten der Städte zu finden sind.

Städte im Ruhrgebiet bieten Kinderimpfungen an

Ab Freitag (17.12.) bieten die Städte Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren an. In Hagen soll es am Wochenende eine Sonderimpfaktion geben. Im Impfzentrum in der Stadthalle stehen Kinderärzte für Aufklärungsgespräche bereit.

Für den Kreis Unna gibt es Impfstellen in Unna, Lünen, Schwerte und Bergkamen.

In Dortmund öffnen im Einkaufszentrum Thier-Galerie zwei separate Impfstraßen für Kinder. Montags bis freitags von 10-17 Uhr. Eine 20-minütige Beratung ist eingeplant. Der Ansturm ist schon zu Beginn riesig: Die Impfungen sind auf mehrere Wochen nahezu ausgebucht. Die Stadt Dortmund denkt über eine Ausweitung der Impfaktion nach, benötigt dafür aber weitere Kinderärzte.

In allen Städten müssen die Eltern vorab online einen Termin für ihre Kinder vereinbaren.

Hamm: Impfaktion für Kinder von 5 bis 11 Jahren

Die Stadt Hamm setzt ihre Impfkampagne unvermindert fort und bietet am Freitag, 17. Dezember, eine Impfaktion für Kinder von fünf bis elf Jahren im Heinrich-von-Kleist-Forum an. Von 14 bis 18 Uhr (bei Bedarf länger) werden drei Impfstraßen mit sechs Hammer Kinderärztinnen und -Ärzten betrieben. Geimpft werden ausschließlich Kinder zwischen fünf und elf Jahren mit dem speziellen Impfstoff von Biontech/Pfizer, der etwa ein Drittel der Erwachsenendosis enthält. Am Samstag, 18. Dezember, wird es eine zusätzliche Impfaktion für Fünf- bis Elfjährige im Evangelischen Krankenhaus Hamm geben. Weitere Infos gibt es hier:

Dortmund: Booster nach vier Wochen nur im Ausnahmefall

Die Stadt will nur Menschen impfen, deren letzte Impfung vier Monate oder länger zurückliegt. Nur in Ausnahmefällen und nach individueller ärztlicher Beratung werde bereits nach vier Wochen geboostert, sagt Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes. "Es gibt nur eine einzige Ausnahme, wo wir diese vier Wochen einhalten sollen und auch empfehlen: Wer nur einmal mit Johnson&Johnson geimpft ist, der sollte sich unbedingt bereits nach vier Wochen eine zweite Impfung holen."

NRW-Ministerpräsident Wüst hatte gestern (14.12.2021) bestätigt, dass Booster-Impfungen auch nach vier Wochen möglich sein müssten. Es gebe aber keine grundsätzliche Empfehlung des Landes, dass nach vier Wochen geboostert werden müsse. Das Land empfiehlt laut Gesundheitsminister Laumann nun eine Auffrischungsimpfung in der Regel fünf Monate nach der Grundimmunisierung.

Dortmund: Ordey-Grundschule in Oespel wird geschlossen

Die Ordey-Grundschule im Ortsteil Oespel wird wegen zu vieler Corona-Fälle ab Mittwoch (15.12.) geschlossen. Das hat die Bezirksregietrtung Arnberg bekanntgegeben. Das Infektionsgeschehen sei zu unübersichtlich, um den Schulbetrieb fortzusetzen, sagt der Leiter des Dortmunder Gesundheitsamtes Dr. Frank Renken.

"Wir haben einfach zu viele an zu vielen Stellen, die positiv getestet wurden. Hat man alle an einer Stelle, kann man sagen, ok. , das sind Ansteckungsfälle. Habe ich die in unterschiedlichen Klassen, dann muss man leider sagen, das ist ein Eintrag von außen und der ist offensichtlich noch nicht zu Ende. Und wenn eben mehrere Klassen betroffen sind, muss man einfach diese Empfehlung ausprechen.", so Renken.

Die Rektorin war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Zwei weitere Schulen in den Ortsteilen Aplerbeck und Husen (Roncalli-Schule) könnten ebenfalls bald wegen zu vieler Corona-Fälle geschlossen werden.

Kreis Unna schaltet Termine für Kinderimpfung frei

Und auch die Kreise bereiten sich auf Kinderimpfungen ab Freitag vor. Beispielsweise im Kreis Unna sind erste Termine freigeschaltet. In Lünen öffnet am 17. Dezember eine weitere Impfstraße: An der Viktoriastraße 3 steigen die Johanniter mit in die Kinderimpfungen ein. Die Termine sind im Buchungsportal des Kreises bereits eingestellt. Eltern von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren können sich ab sofort einen Termin buchen. Eltern werden gebeten eine ausgefüllte Einwilligungs-Erklärung mitzubringen. Termine können ab sofort über das folgende Online-Portal gebucht werden:

Dortmund: Kinderimpfung in der Thier-Galerie

Die Impfungen von Kindern unter 12 können früher als geplant beginnen. Die Stadt bekommt den Impfstoff schon in der kommenden Woche. Allerdings muss die Ständige Impfkommission noch grünes Licht für Impfungen von Kindern geben. Dann kann es ab kommendem Dienstag (14.12.2021) losgehen. Kinder werden wie Erwachsene in der Thier-Galerie geimpft - allerdings nicht in der selben Impfstation, sagt Dr. Frank Renken, der Leiter des Gesundheitsamtes. Termine werden nicht vergeben. Eltern müssen sich mit ihren Kindern in der Thier-Galerie anstellen.

Dortmund: Impfzentrum Phoenix West reaktiviert

Die Warsteiner Music Hall auf Phönix West in Hörde wird wieder zum Impfzentrum. Von Freitag (10.12.2021) an soll im großen Umfang zunächst der Impfstoff von Moderna verabreicht werden. Betrieben wird das Zentrum jetzt nicht mehr von Stadt und Kassenärztlicher Vereinigung, sondern privatwirtschaftlich. Es wird 16 Impfstraßen geben und pro Tag sollen bis 3.500 Menschen geimpft werden. Termine können über Internet gebucht werden über folgenden Link:

Ruhrgebiet: Apothekerverband klagt über mehr aggressive Kunden

Impfpässe liegen zusammen mit Kopien von Personalausweisen auf einem Tisch

Sichergestellte falsche Impfpässe

Apotheken haben inzwischen häufig mit aggressiven Kunden zu tun. Laut Apotheker-verband Westfalen-Lippe hat das aktuell vor allem zwei Gründe: Zum einen kommt es immer öfter vor, dass Kunden sich mit einen gefälschten Impfpass auch einen digitalen Nachweis erschleichen wollen. Allein in Dortmund meldet die Polizei innerhalb eines Tages über 50 solcher Betrugsversuche.

Weil diese Leute häufig aggressiv werden, wenn ihr Schwindel entdeckt wird, rufen die Apotheken inzwischen im Verdachtsfall sofort bei der Polizei an. Außerdem haben laut Apothekerverband viele Kunden kein Verständnis dafür, wenn sie keinen Testtermin zu ihrem Wunschzeitpunkt erhalten.

Dortmund: Freies Shoppen mit farbigen Bändchen am Handgelenk

Seit Montag (06.12.) können sich Menschen in der Innenstadt bei den 2G-Kontrollen spezielle Bändchen fürs Handgelenk abholen. Wer so ein Bändchen sichtbar trägt, der hat damit einen Impfnachweis und wird beim weiteren Einkaufen nicht mehr kontrolliert.

Auf dem Weihnachtsmarkt gab es das schon, jetzt wurde es auf die City ausgeweitet. Bei den Kunden kommt das gut an, weil sie sich nicht überall einzeln ausweisen müssen. 600.000 Bändchen wurden bisher geordert. Sie haben jeden Tag eine andere Farbe.

Ruhrgebiet: Adventsgottesdienste mit mindestens 3G

Eine Frau hat sich beim Gottesdienst in einer Kirche hingesetzt.

Besondere Vorsicht auch in der Adventszeit

Bei ihren Gottesdiensten in der Adventszeit setzen die Kirchengemeinden mindestens auf die 3G-Regelung. Einige Gemeinden lassen sogar nur noch Geimpfte und Genesene in die Kirche. Grundsätzlich sollten Ungeimpfte weiter die Möglichkeit haben, in die Kirche zu gehen, heißt es aus der katholischen Stadtkirche Dortmund. Die Gemeinden könnten aber selbst entscheiden, ob sie die 2G- oder die 3G-Regelung anwenden.

Auch mit Livestreams im Internet hätten einige Pfarrer gute Erfahrungen gemacht. Für die vielbesuchten Gottesdienste an Weihnachten und Silvester sollen Interessierte vorher Sitzplätze buchen können.

Ruhrgebiet: Probleme bei Kontaktverfolgung

Wegen der hohen Inzidenz kommen die Städte bei der Kontaktverfolgung nicht mehr hinterher. Die Stadt Hagen kann selbst die Coronapositiven teils erst nach einigen Tagen informieren, sagt Anjali Scholten vom Gesundheitsamt. Darüber hinaus kann die Stadt aktuell keine Kontaktpersonen mehr ermitteln.

In Dortmund ermittelt das Gesundheitsamt die Infektionsketten nur noch in besonderen Fällen. Etwa, wenn Verbindungen zu Kitas oder Schulen bestehen. Der Kreis Unna ruft daher nur noch bei besonders gefährdete Kontaktpersonen an, etwa über 70-Jährigen. Die Verwaltungen hoffen, dass Positivgetestete selbst ihre Kontakte informieren. Dazu sind sie nämlich verpflichtet.

Ruhrgebiet: Erweiterte Impfangebote

Um schnell und unkompliziert möglichst viele Menschen impfen zu können, erweitern Städte und Arztpraxen in der Region ihre Angebote. Auch fürs Wochenende. In Dortmund wird ab heute (03.12.) zusätzlich in einem großen Zelt auf dem Weihnachtsmarkt geimpft, auch samstags und ohne Termin. In der Hagener Stadthalle ist das Impfzentrum wieder geöffnet: für bis zu 2000 Menschen pro Tag. In Unna schickt die Stadt zusätzlich zum Kreis Impfteams für die Wochenenden in die Kreissporthalle.

Auch niedergelassene Ärzte machen samstags Angebote: beim Adventsimpfen. Die Praxen findet man im Netz auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe:

Dortmund: Impfaktion im Stadion gestartet

Seit Donnerstag (2.12.21) wird im Dortmunder Stadion wieder geimpft - und zwar täglich von 8 bis 20 Uhr. An Spieltagen ist das Impfzentrum im Bereich der Westtribüne allerdings geschlossen.

Der BVB führt die Aktion gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe durch. Schon im Sommer 2020 wurde das größte Bundesliga-Stadion als Impfzentrum genutzt.

Dortmund schliesst eine Grundschule wegen positiver Coronatests

Die Stadt hat zum ersten Mal seit den Sommerferien wieder eine Schule wegen Covid-19 geschlossen. An der Nordmarkt-Grundschule wurden mehrere Lehrer und Schüler positiv getestet. Wegen einer "unklaren Infektionslage" findet der Unterricht seit dem 25.11. 2021 nicht mehr statt, so die Schulleitung. Alle Mitarbeiter sind demnach in Quarantäne.

Bisher seien zehn Schüler und Lehrer positiv getestet worden. Das Gesundheitsamt wartet noch auf weitere Ergebnisse. Am Dienstag soll sich klären, ob der Unterricht dann am nächsten Tag wieder stattfinden kann. Bis dahin sollen die Schüler eigenständig Aufgaben zu Hause erledigen. Sollte die Grundschule länger geschlossen bleiben, geht es erstmal per Homeschooling weiter.

Selm richtet lokale Impfstelle im Bürgerhaus ein

Die Stadt Selm richtet für Auffrischungsimpfungen sowie für Erst- und Zweitimpfungen kurzfristig eine lokale Impfstelle im Bürgerhaus ein. Geplant sind die Impfaktionen an vier Samstagen und zwar am 27. November, 4. Dezember, 11. Dezember und 18. Dezember jeweils von 9 bis 15.30 Uhr. Vorab müssen Termine dafür gebucht werden. Die Terminvergabe läuft ausschließlich über den Kreis Unna. Über die Seite www.kreis-unna.de/gegencorona können Termine ab sofort gebucht werden.

Dortmund weitet das Impfangebot aus.

Nachdem der Ansturm in der Impfstation in der Berswordthalle bereits am ersten Tag riesig war, sollen jetzt weitere Impfmöglichkeiten geschaffen werden. Der Impfbus am Weihnachtsmarkt soll durch feste Impfzelte ersetzt werden. Auch das Impfangebot in der Thier-Galerie wird ausgeweitet. Dort sollen mehr Menschen als bisher geimpft werden. Die Impfbusse touren durch die Vororte.

Weil die Stadt ab kommender Woche weniger Biontech-Impfstoff bekommt, soll es den nur noch in der Berswordthalle geben. An allen anderen Orten kann nur zwischen Moderna und Johnson&Johnson gewählt werden. Geimpft wird nur, wenn die letzte Impfung mindestens fünf Monate her ist. Bei Johnson&Johnson reichen vier Wochen.

Region: Westfälische Arztpraxen bieten zusätzlich Impfsamstage an

Mehr als 100 Arztpraxen in Westfalen-Lippe bieten zusätzliche Impf-Samstage in der Adventszeit an. Um der wachsenden Nachfrage nach der Corona-Impfung - insbesondere jedoch nach der Auffrischung - gerecht zu werden, öffnen zahlreiche Haus- und Kinderärzte sowie Niedergelassene anderer Fachrichtungen ihre Praxen an den kommenden vier Samstagen bis Weihnachten. Durch die neue Empfehlung der Ständigen Impfkommission für eine Booster-Impfung für alle Erwachsenen sechs Monate nach der Zweitimpfung sei die Zahl der Corona-Impfungen in den Praxen zuletzt enorm gestiegen.

Unna: Maskenpflicht auf Weihnachts- und Wochenemarkt

Auf dem Weihnachtsmarkt und dem Wochenmarkt gilt ab heute ((Di 23.11.)) eine generelle Maskenpflicht. Die Stadt begründet das mit der weiter steigenden Zahl an Corona-Infektionen. Zum Essen und Trinken an den Ständen darf die Maske abgenommen werden. Das Ordnungsamt will die Einhaltung der Regelung kontrollieren.

Hagen: Wiedereröffnung des Impfzentrums in der Stadthalle

Ab kommendem Montag, 29. November, gibt es ein zusätzliches Impfangebot in der Stadthalle, Wasserloses Tal 2. In bis zu zehn Impfkabinen werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Interessierte finden eine Übersicht aller Impfaktionen und die Möglichkeit zur Terminbuchung auf der Internetseite www.terminland.de/impfzentrum-hagen. In den nächsten Tagen werden immer wieder Termine freigeschaltet. Alle Impfaktionen können auch ohne Termin wahrgenommen werden. Ohne Termin muss aber mit einer entsprechenden Wartezeit gerechnet werden.

Dortmund: 2G jetzt auch in Senioren-Stätten

Ab sofort stehen die Begegnungs-Stätten für Senioren nur noch Geimpften oder Genesenen offen. Es gilt also die 2-G-Regel. Darauf hat sich die Stadt Dortmund mit den Trägern der Einrichtungen wie AWO, DRK, Caritas oder Diakonie geeinigt. Hintergrund sind die hohen Corona-Infektionszahlen. Mit der 2G-Regel wolle man die Gesundheit der Senioren so gut wie möglich schützen, so die Stadt.

Dortmund: Dauerhaftes Impfangebot in der Berswordt-Halle

Die Stadt Dortmund richtet ab Dienstag (23. November) ein neues zentrales Impfangebot in der Berswordt-Halle ein. Zwischen 10 und 17 Uhr gibt es dort Erstimpfungen, Zweitimpfungen oder auch Auffrischungsimpfungen. Das stationäre Impfangebot in der Berswordt-Halle ergänzt den Einsatz der Impfbusse, die weiterhin vor allem in den Vororten unterwegs sind.

In der Berswordt-Halle sollen von montags bis samstags bis zu 600 Menschen in drei Impfstraßen geimpft werden können. Weitere stationäre Impfangebote im Stadtgebiet sind in Planung.

Hamm: Neue zusätzliche Impfstation

Die Impfstation in einem ehemaligen Laden in der verregneten vorweihnachtlichen Fußgängerzone von Hamm

In der Fußgängerzone öffnet heute (22.11.) eine neue Impfstation. Die Stadt hat sie kurzfristig organisiert. Bis zu 450 Menschen am Tag sollen dort geimpft werden können. Zusammen mit dem Impfmobil und weiteren Impfangeboten könne man jetzt insgesamt mehr als 1000 Menschen in Hamm täglich ein Impfangebot machen, sagt ein Sprecher der Stadt.

Hagen: AOK Westfalen West bietet Impfhotine

Zum Start der Corona-Auffrischimpfungen in Westfalen-Lippe startet die AOK NORDWEST eine spezielle Corona-Impfhotline. Unter der kostenfreien Servicenummer 0800 1 265 265 informiert ein Expertenteam aus Ärzten und medizinisch ausgebildetem Fachpersonal die AOK-Versicherten rund um die Uhr zur Corona-Impfung. „Damit wollen wir auf den großen Informationsbedarf der Bevölkerung im Hinblick auf die Booster-Impfungen eingehen und sie mit tagesaktuellen und verlässlichen medizinischen Informationen versorgen“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Kamen: Stadthalle wird Impfzentrum

Die Stadthalle wird wieder ein Impfzentrum: Um den Kreis Unna und die Hausärzte bei Booster- sowie Erst- und Zweitimpfungen gegen das Corona-Virus zu entlasten, stellt die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Kreis erneut die Stadthalle für Impfaktionen bereit. Aktuell geplant sind die Impfaktionen an vier Samstagen – und zwar am 27. November, 4. Dezember, 11. Dezember und 18. Dezember jeweils von 10 bis 18 Uhr. Insgesamt über 3.200 Menschen sollen an den Terminen mit dem Impfstoff von BioNTech versorgt werden.

Separat davon bietet der Kreis Unna in Kamen zwei weitere Impftermine an. So wird am Sonntag, 28. November, beim Café International im JKC an der Poststraße geimpft. In der Zeit von 11 bis 14 Uhr können erneut alle Interessierten wieder ohne Terminanmeldung unkompliziert und direkt eine Impfung mit den beiden Impfstoffen von BioNTech oder Johnson & Johnson erhalten. Der zweite Termin wird am Dienstag, 7. Dezember, auf dem Werksgelände der Firma 3M an der Edisonstraße stattfinden. Auch hier werden im Zeitraum zwischen 13 und 16 Uhr und ebenfalls ohne Voranmeldung die beiden Impfstoffe von BioNTech oder Johnson & Johnson verimpft.

Hagen: 2G plus im Krankenhaus

Ab Montag (22.11.2021) müssen sich Besucher der Hagener Krankenhäuser testen lassen - unabhängig davon, ob sie ungeimpft, geimpft oder genesen sind. Die Tests gelten nur am selben Tag und müssen selbstverständlich ein negatives Ergebnis haben. Hagen hat zur Zeit (17.11.2021) eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 185.

In Dortmund gilt 2G

Weihnachtsbaum Dortmund 2021

Bei allen städtischen Veranstaltungen gilt ab Mittwoch (17.11.2021) für alle Erwachsenen ab 18 Jahren die 2G-Regel. Ins Theater, die Oper, die städtischen Museen, den Westfalenpark und den Zoo dürfen ab sofort nur noch Geimpfte und Genesene. Das gilt auch für den Weihnachtsmarkt. Ausgenommen von der Regel sind die Musikschule und die VHS.

Oberbürgermeister Thomas Westphal hätte die 2G-Regel gern auch auf private Clubs und Konzerte übertragen. Das ist rechtlich aber nicht möglich. Einige Dortmunder Clubs wenden die Regel aber freiwillig an.

Ruhrgebiet: Selbstständige überrascht von Rückzahlung der Corona-Hilfe

Viele Selbstständige, die während des Corona-Lockdowns die Soforthilfe des Landes in Anspruch genommen haben, müssen jetzt einen Teil davon zurückzahlen. Für viele kommt das ziemlich überraschend. Ihre Kritik: Der Staat habe den Eindruck vermittelt, die Soforthilfe müsse nicht zurückgezahlt werden - dass dies doch der Fall ist, habe nur im Kleingedruckten gestanden. Zum anderen wird der Verdienst direkt nach dem Lockdown - also im Mai - mit der Soforthilfe verrechnet. Der Mai war oft aber der umsatzstärkste Monat überhaupt - deshalb bleibt vielen von der Hilfe kaum etwas übrig.

Informationen beim Bürgertelefon

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Stand: 21.01.2022, 08:26