Was muss ich in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis zu Corona wissen?

Stand: 04.04.2022, 14:20 Uhr

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Verkaufsoffener Sonntag: Dortmunder Einhandel mit gemischtem Fazit

Gestern fand der erste verkaufsoffene Sonntag ohne Maskenpflicht statt. Die Dortmunder Einzelhändler schätzen, dass nur noch ein Drittel der Kunden die Maske getragen hat. Bei vielen Mitarbeitern sah das aber anders aus: sie wollen sich weiterhin mit der Maske schützen. Das Fazit: im Großen und Ganzen seien die Dortmunder Einzelhändler mit dem verkaufsoffenen Sonntag zufrieden gewesen, sagt der Cityring Dortmund.

Impfung für ukrainische Kinder am Klinikum Dortmund

Das Klinikum Dortmund bietet am Samstag (19.03.) eine Impfaktion für geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche an. Jeder zwischen fünf und 17 Jahren kann ohne Termin vorbeikommen. Weil die Impfungen in Deutschland derzeit nur sehr schleppend vorangehen, habe man auch genügend Impfstoff, so ein Kinderarzt. Eine weitere Impfaktion für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine ist am 26. März geplant.

Impfungen mit Novavax für alle Interessierten

Die Nachfrage nach Impfungen mit Novavax ist bislang sehr gering. Dortmund, Hagen und die Kreise Unna und Recklinghausen haben sie deshalb jetzt für alle freigegeben.

Eigentlich sollten die Kommunen zunächst diejenigen mit Novavax impfen, die ab Mitte März unter die einrichtungsbezogene Impfpflicht fallen - etwa Krankenpflegerinnen oder Mitarbeiter von Seniorenheimen. Außerdem sollten Menschen, die eine Unverträglichkeit gegenüber den MRNA-Impstoffen nachweisen können, den Vortritt bekommen.

Bisher hat sich aber kaum jemand impfen lassen: In Hagen waren es am Montag 68, in Dortmund nur 16 Menschen. Ab sofort können deshalb alle Interessierten online Termine für eine Novavax-Impfung buchen.

Hamm: Stadt bereitet Verteilung von Novavax vor

Der Impstoff soll Ende des Monats (Februar 2022) ausgeliefert werden. Zuerst bekommen ihn Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen - für sie hat das Land wegen der Impfpflicht im Pflegebereich drei Viertel des Novavax-Impfstoffes reserviert. Danach sind Menschen an der Reihe, die die bisherigen Impfstoffe nicht vertragen. Nur ein kleiner Rest geht an die Allgemeinbevölkerung. Die kann sich in Hamm aber schon für eine Impfung mit Novavax anmelden: Entweder per Mail oder über die Corona-Hotline der Stadt.

Ruhrgebiet: Apotheken bieten Impfungen an

Einige Apotheken in Dortmund und Hagen bieten ab heute Impfungen gegen das Coronavirus an. Sie wollen mit dem Angebot Menschen erreichen, die sich bislang nicht impfen lassen wollten, sagt Felix Tenbieg von der Apotheker-kammer Westfalen-Lippe. "Wie realistisch das ist, wird sich zeigen. An hartnäckige Impfgegner kommen wir sicherlich nicht ran", erklärt er weiter. Bis Ende März soll jede zweite Apotheke im Ruhrgebiet bereit sein, zu impfen.

Hamm: Hoher Krankenstand - Buslinien fallen aus

In der Stadt fallen ab heute ganze Buslinien stundenweise aus. Grund ist ein hoher Krankenstand unter den Busfahrern. Nach Angaben der Stadtwerke haben sich rund 30 krank gemeldet. Viele seien mit Corona infiziert oder in Quarantäne. Betroffen sind unter anderem die Linien 2, 7 und 11. Wie lange der Notfall-Fahrplan jetzt gilt, entscheide sich täglich neu.

Dortmund: Inzidenz viel höher als angegeben

Die Inzidenz liegt wesentlich höher als von der Stadt angegeben. Das hat Gesundheitsamtsleiter Frank Renken bestätigt. Sie liege wohl um 2.400 - und damit 500 Punkte höher als offiziell angegeben.

Grund für die Differenz ist ein Software-Update des RKI. Inzidenzen über tausend lassen sich mit der Software nicht erfassen. Die Übertragung der Infektionszahlen ins Computersystem muss deshalb per Hand erfolgen. Angesichts der vielen Infizierten kommen die Gesundheitsämter damit aber nicht mehr nach. Auch die Stadt Düsseldorf hat dieses Problem.

Dortmund. Ab sofort 2G-Bändchen-Regel stadtweit im Einzelhandel.

Nach einer einmaligen Prüfung des Impf- oder Genesenenstatus können Kunden seit Montag (31.01.) mit einem bunten Armband in allen Stadtteilen von Dortmund einkaufen gehen. Die meisten Dortmunder Einzelhändlerinnen und -händler machen dabei mit, sagt Tobias Heitmann vom Cityring Dortmund. Der Januar verlief für die meisten Dortmunder Einzelhändler nicht zufriedenstellend. Viele hatten durch die Corona-Einschränkungen bis zu 20 Prozent weniger Umsätze als vor der Pandemie.

Ruhr: Intensivbetten sind knapp

In den Kliniken in Hagen und im Kreis Unna sind kaum noch Intensivbetten frei. Das Bettenregister zeigt dort Warnstufe rot. Etwas entspannter ist die Lage in den Nachbarstädten. Am besten steht der Kreis Recklinghausen da: Dort sind noch mehr als ein Viertel der Intensivbetten frei. Hamm fällt aktuell in die Warnstufe gelb, Dortmund ist recht nah am roten Bereich. Etwas mehr als zehn Prozent der Intensiv-Betten sind hier noch frei - in Hagen und im Kreis Unna sind es noch weniger. Dramatisch sei das noch nicht, sagt ein Kreis-Sprecher, weil Nachbarstädte aushelfen und Patienten aufnehmen.

Ruhrgebiet: Impfquote stagniert bei 80 Prozent

Vier von fünf Menschen in Dortmund sind mindestens doppelt geimpft. In Hamm liegt die Impfquote ebenfalls bei etwa 80 Prozent. Ungefähr die Hälfte der Menschen in Dortmund haben sich bereits eine Booster-Impfung geholt. In Hamm liegt die Quote sogar noch etwas höher. Die beiden Städten liegen da ungefähr auf Landesschnitt. In NRW sind ungefähr 55 Prozent der Bevölkerung geboostert. Auffällig ist in Dortmund, dass die Zahl der Erst- und Zweitimpfungen nicht mehr stark steigt. Viel mehr als 80 Prozent Impfquote scheint nicht drin zu sein.

Ruhrgebiet: Hohe Inzidenzen bei SchülerInnen

Wie angespannt die Corona-Infektionslage an den Schulen tatsächlich ist, zeigt die Inzidenz - die ist aktuell so hoch wie nie. Das gilt besonders an den Grundschulen - zum Beispiel in Dortmund beträgt sie da mehr als 3.000, in Hagen sieht es ähnlich aus - dort ist jeder zweite Corona-Fall jünger als 30 Jahre.

Dortmund: Starker Anstieg der Corona-Patienten im Krankenhaus

In den Kliniken liegen über 150 Patienten. Ein Drittel mehr als vor einer Woche (100). Insbesondere die Zahl der Personen auf der Normalstation ist stark angestiegen. Der Leiter des Gesundheitsamtes Frank Renken erklärt den Anstieg mit Ansteckungen im den Kliniken. Im Moment können man auch noch nicht von einer Belastung des Krankenhaussystems sprechen, so Renken. Auf der Intensivstation liegen derzeit knapp 20 Menschen. Die Mehrzahl sei ungeimpft.

Hamm: Kontaktverfolgung per SMS

Bei der Kontaktnachverfolgung geht die Stadt neue Wege. Infizierte werden nicht mehr per Telefon infomiert, sondern per SMS. So soll die Nachverfolgung viel schneller und möglichst tagesaktuell geschehen. Das Verfahren wird diese Woche (bis 30.01.) getestet. Außerdem hat die Stadt Hamm das Personal für die Kontaktnachverfolgung nochmal aufgestockt.

RUHR: Bürgerdienste mit 3G-Zugangskontrollen

Der Zugang zu Rathäusern und Bürgerdiensten ist auch für Menschen ohne Immunisierung möglich. Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen gilt in vielen Städten jetzt aber die 3G-Regel - und nur mit gebuchtem Termin. In Hamm gilt für alle Bürgerinnen und Bürger jetzt: Anliegen bei der Stadtverwaltung nur noch mit Termin und dem Nachweis Geimpft, Genesen, oder Getestet. In Schwelm wurde das am Wochenende eingeführt. In Herdecke und Hagen z.B. gilt 3G in den Stadtverwaltungen schon seit Ende letzten Jahres. In Unna und Dortmund gibt es für den Zugang ins Rathaus und die Verwaltungsgebäude noch keine 3G-Pflicht.

Regionale Informationen aus den WDR-Studios

Informationen beim Bürgertelefon

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

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