Was muss ich in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis zu Corona wissen?

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Dortmund: Stadt fragt Impfstatus bei Mitarbeitern verbindlich ab

Die Stadt fragt bis Ende Oktober den Impfstatus von Mitarbeitern ab, die im Bildungs- und Gesundheitsbereich arbeiten - also in Kitas, Schulen oder beim Rettungsdienst. Das betrifft rund 3.500 Mitarbeiter, die mittlerweile gesetzlich verpflichtet sind, der Stadt ihren Impfstatus zu melden. Wer sich weigert, kann abgemahnt oder sogar freigestellt werden - und zwar ohne Bezahlung. Der Personalrat unterstützt die Stadt dabei.

Hagen: Kontrollen in der Innengastronomie

Kneipen und Restaurants in Hagen müssen sich auf Schwerpunktkontrollen des Ordnungsamtes einstellen. Das prüft seit Donnerstag (07.10.2021) ganz gezielt, ob die 3-G-Regel in der Innengastronomie eingehalten wird. Also: Sind die Gäste vollständig geimpft, genesen oder getestet? Falls nicht, müssen sie 250 Euro zahlen. Und kontrollieren die Wirte auch wirklich alle Gäste? Wenn nicht, droht den Gastronomen ein Bußgeld von 500 Euro. Bei einer ersten Stichprobe rund um den Hauptbahnhof konnten 20 Gäste nicht nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet waren.

Dortmund: Neues Corona-Meldeverfahren des Gesundheitsamts

Weil das Gesundheitsamt mit den vielen Corona-Neuinfektionen überlastet ist, gibt es eine neue Form der Benachrichtigung. Sollte in einer Schulklasse ein Corona-Fall auftreten, werden die Eltern nicht infizierter Kinder nicht mehr persönlich informiert, sondern mit einem Brief. Der wird nicht mit der Post verschickt, sondern von den Schulen an die nicht betroffenen Schüler verteilt. Die Entscheidung, wer in Quarantäne muss, trifft weiterhin das Gesundheitsamt.

Ruhrgebiet: Streit um PCR-Lollitest

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal fordert, auch an weiterführenden Schulen PCR-Lolli-Tests durchzuführen. Sein Hammer Amtskollege Marc Herter hält das dagegen für gar keine gute Idee.

Das Problem ist: Weil es ein Pooltest ist, müssen bei EINEM positiven Ergebnis ALLE Schüler noch einmal einzeln getestet werden. Bis diese Einzelergebnisse vorliegen, vergeht einiges an Zeit. In der Zeit müssten alle Schüler zuhause bleiben. Und da sagt Hamms Oberbürgermeister: Es ist schon so viel Schule ausgefallen, wir können uns keine weiteren freien Tage für Schüler leisten.

Ruhrgebiet: Entspannte Situation auf Intensivstationen

Die Städte in der Region beschreiben die aktuelle Situation auf den Intensivstationen als vergleichsweise entspannt. Dennoch steigen die Patientenzahlen dort seit einigen Wochen. In Hamm waren in den vergangenen Tagen drei Corona-Patienten auf einer Intensivstation. Alle seien ungeimpft gewesen, sagt die Stadt. Ganz ähnlich sieht es in Hagen und Dortmund aus.

Im Dortmunder Klinikum sei die Situation momentan aber für das Personal sehr angespannt. Denn anders als zu Beginn der Pandemie seien die Patienten heute viel jünger. Das sei für Ärzte oder Pfleger besonders belastend. In allen drei Städten gibt es momentan noch freie Intensivbetten.

Ruhrgebiet: Umstrittene Abfrage des Impfstatus' von Mitarbeitern.

Die Unternehmen in der Region reagieren unterschiedlich auf den Vorschlag von Gesundheitsminister Spahn, den Impfstatus von Mitarbeitern abfragen zu dürfen. Die Dortmunder Stadtwerke sind dafür: Man könne Mitarbeiter besser vor Ansteckungen zu schützen, wenn man wisse, wer geimpft ist und wer nicht. Beim Versicherungskonzern Signal ist man zurückhaltender; hier laufen gerade Gespräche mit dem Betriebsrat. Die Gewerkschaften sind gegen Spahns Vorschlag. Er verstoße gegen Arbeits- und Datenschutz.

Dortmund: Wieder mehr Helfer für Kontaktverfolgung nötig

An Covid 19 Erkrankte sollen dem Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung helfen. Denn wegen der gestiegenen Zahlen kommt das Amt bei der Nachverfolgung aktuell nicht mehr hinterher. Infizierte müssten deshalb selbst Daten sammeln, erklärt der Chef des Gesundheitsamtes, Frank Renken. In der Hoch-Zeit der Pandemie waren 250 Mitarbeiter mit der Kontaktverfolgung beschäftigt. Aktuell sind es nur 100. Das Gesundheitsamt will diese Zahl wieder aufstocken.

Hohe Nachfrage nach Schuldnerberatungen

Die Schuldnerberatungen im Ruhrgebiet erleben einen Ansturm wie nie zuvor: Viele Menschen hätten durch die Corona-Pandemie ihren Job verloren und können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Bei der Arbeiterwohlfahrt in Hagen haben von Januar bis Anfang Juni 472 Verschuldete Hilfe gesucht - das sind 150 mehr als im Jahr zuvor. Teilweise müssen sie ein Jahr auf eine Beratung warten.

Regionale Informationen aus den WDR-Studios

Informationen beim Bürgertelefon

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus