Was muss ich in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis zu Corona wissen?

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Anmerkung der Redaktion: Diese Tabelle bezieht sich auf Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums, die einmal pro Tag veröffentlicht werden. Dies kann dazu führen, dass wir auf unserer Übersichtsseite bestätigte Fälle bekannt geben, die noch nicht in der Liste auftauchen. Und es kann sein, dass Kommunen Fallzahlen veröffentlichen, bevor diese Eingang in die Tabelle des Ministeriums gefunden haben. Hinzu kommt, dass manche Städte und Kreise von den positiv Getesteten die Zahl der bereits Genesenen abziehen, andere nicht. In unserer Statistik versuchen wir, diesen Widerspruch - soweit möglich - aufzuheben. Bei den mit Covid-19 gestorbenen Menschen unterscheiden einige Kommunen, ob sie der Krankheit oder einer anderen Ursache zum Opfer gefallen sind, andere tun das nicht. Aus Gründen der Einheitlichkeit nennen wir im Folgenden die Zahl der Menschen, die bei ihrem Tod den Virus in sich trugen - unabhängig davon, an welcher Krankheit sie gestorben sind.

So viele Menschen sind im östlichen Ruhrgebiet nach Angaben der Kommunen aktuell infiziert: (Stand: 28.07.2021, 11:00 Uhr)

  • Dortmund: 28.501 Infizierte, davon 27.934 genesen, 394 Todesfälle
  • Hagen: 12.601 Infizierte, davon 12.223 genesen, 324 Todesfälle
  • Kreis Unna: 19.139 Infizierte, davon 18.580 genesen, 490 Todesfälle
  • Kreis Recklinghausen: 31.931 Infizierte, davon 30.799 genesen, 983 Todesfälle
  • Ennepe-Ruhr-Kreis: 13.543 Infizierte, davon 13.112 genesen, 366 Todesfälle
  • Hamm: 10.442 Infizierte, davon 10.183 genesen, 198 Todesfälle

Impfquote im östlichen Ruhrgebiet

So viele Menschen haben nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe im östlichen Ruhrgebiet bislang die erste Covid19-Impfung erhalten: (Stand: 28.07.2021)

  • Dortmund: 352.704 Personen geimpft, 60,1 % der Bevölkerung der Stadt
  • Hagen: 124.392 Personen geimpft, 66,0 % der Bevölkerung der Stadt
  • Kreis Unna: 229.630 Personen geimpft, 58,2 % der Bevölkerung des Kreises
  • Kreis Recklinghausen: 360.470 Personen geimpft, 58,7 % der Bevölkerung des Kreises
  • Ennepe-Ruhr-Kreis: 199.366 Personen geimpft, 61,7 % der Bevölkerung des Kreises
  • Hamm: 103.180 Personen geimpft, 57,5 % der Bevölkerung der Stadt

Anmerkung der Redaktion: Die Berechnung der Impfquote beruht auf den Einwohnerzahlen der einzelnen Kreise und kreisfreien Städte (Stand: 30. Juni 2020, Quelle: Statistisches Landesamt NRW) und den von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe täglich aktualisierten Impfzahlen.

Ruhr: Impfen für Kinder und Jugendliche

Im Impfzentrum Recklinghausen können ab heute (28.07.) Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren geimpft werden. Das geht immer mittwochs und samstags nachmittags, und zwar auch ohne Termin. Mitbringen müssen die Impflinge eine schriftliche Einwilligung aller sorgeberechtigen Personen. Auch der Ennepe-Ruhr-Kreis bietet Impfungen für Kinder und Jgendliche an, allerdings mit Termin. Hier sind die ersten beiden Tage schon ausgebucht. Andere Impfzentren sind noch nicht soweit: in Hagen z.B. soll es ein ähnliches Angebot frühestens ab nächster Woche geben.

Kreis Unna: Impfen ohne Termin jetzt möglich

Impfen ohne Termin, das ist ab sofort im Impfzentrum des Kreises Unna möglich. In der Platanenallee 20a in Unna können alle Impfwilligen mit Wohnsitz im Kreis Unna von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr eine Erst- oder Zweitimpfung erhalten. Und das täglich, also auch am Wochenende. Zweitimpflinge müssen beachten, dass zwischen der ersten und zweiten Impfung mindestens vier Wochen liegen. Auch Genesene, deren Erkrankung vor mindestens sechs Monaten war und die daher nur eine Impfung benötigen, können sich impfen lassen.

Hagen: Impfzentrum hat noch Termine frei

Das Impfzentrum hat noch zahlreiche Termine frei. Obwohl es mittlerweile keine Priorisierung mehr gibt, melden sich nicht genug Impfwillige. So können sich die Hagener ganz spontan einen Termin im Impfzentrum sichern. Morgen (Mittwoch) gibt's zum Beispiel noch zahlreiche freie Termine für Impfungen mit dem Biontech-Impfstoff. Die Stadt Hagen will jetzt gezielt auf Bürger zugehen, die bisher skeptisch waren. Im Kreis Unna und in Dortmund ist dagegen kein einziger Termin mehr frei. Dort ist die Impfbereitschaft weiterhin groß.

Hagen verschiebt Impftermine

Wer seine Erstimpfung zwischen dem 3. Mai und 18. Juni im Impfzentrum über Restmengen mit Moderna oder AstraZeneca erhalten hat und dementsprechend einen Zweitimpfungstermin zwischen 17. Juli und 10. September hat, der sollte sich dringend mit dem Impfzentrum in Verbindung setzen. Und zwar per Mail über die Adresse impfzentrum@stadt-hagen.de und dort auch eine Telefonnummer angeben. Weil an den Tagen der Zweitimpfung nicht ausreichend Impflinge vorhanden sind, bündelt das Impfzentrum nach Absprache mit den Betroffenen die Termine für die Zweitimpfungen dann neu.

Impfzentren versenden Impfzertifikate

Wer in einem Impfzentrum in unserer Region vollständig gegen Corona geimpft ist, erhält in den nächsten Tagen Post von den Impfzentren. Darin sind die QR-Codes für das elektronische Impfzertifikat. Das teilt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe mit. Was man jetzt über den digitalen Impfpass wissen muss

Krankenhäuser lockern Besuchs-Regeln

In den meisten Kliniken liegen nur noch wenige oder gar keine Covid-Patienten mehr. Deshalb lassen zum Beispiel die Krankenhäuser in Hamm oder das Dortmunder Knappschaftskrankenhaus seit Donnerstag (17.06.2021) wieder Besucher hinein. Auch der Klinikbetrieb normalisiert sich gerade. Auf den Intensivstationen werden aufgeschobene Operationen nachgeholt. Viele Patienten sind offenbar während der dritten Welle trotz erheblicher Beschwerden nicht zum Arzt gegangen. Das Evangelische Krankenhaus Hamm EVK berichtet, dass Tumorerkrankungen zum Teil schon weiter fortgeschritten sind, als sonst.

Ruhrgebiet: Gastronomie mit Personalproblemen

Die Gastronomie öffnet so langsam wieder nach dem Lockdown, doch es gibt neue Probleme. Viele Beschäftigte haben sich während der Pandemie andere Jobs gesucht, deshalb herrscht Personalmangel. Der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA schätzt, dass in der Hälfte aller Betriebe Mitarbeiter gekündigt haben. Das wird Auswirkungen auf den Service haben, glaubt Lars Martin von der DEHOGA. Mittelfristig werde sich die Lage aber wieder beruhigen, glaubt der Verband.

Ruhrgebiet: Delta-Variante bislang nur selten aufgetreten.

Gesundheitsexperten rechnen damit, dass sich die Delta-Variante des Corona-Virus aus Indien bis zum Herbst auch hier durchsetzt. Noch gibt es keinen Fall in Hamm, nur einer in Dortmund, aber schon 29 in Hagen. Experten rechnen damit, dass die Delta-Variante im Herbst die vierte Welle dominiert. Umso wichtiger sei es, im Sommer so viele Menschen wie möglich vollständig zu impfen. Denn die Delta-Variante ist deutlich ansteckender als andere Varianten und der Schutz mit nur einer Imfpung deutlich geringer.

Hohe Nachfrage nach Schuldnerberatungen

Die Schuldnerberatungen im Ruhrgebiet erleben einen Ansturm wie nie zuvor: Viele Menschen hätten durch die Corona-Pandemie ihren Job verloren und können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Bei der Arbeiterwohlfahrt in Hagen haben von Januar bis Anfang Juni 472 Verschuldete Hilfe gesucht - das sind 150 mehr als im Jahr zuvor. Teilweise müssen sie ein Jahr auf eine Beratung warten.

Lünen: Zaun am Horstmarer See wird abgebaut.

Die Stadt hatte den Zaun Anfang Mai aufgestellt, damit nicht zu viele Besucher in den Seepark kommen. Schwimmen ist jetzt wieder erlaubt. Vor allem an heißen Sommertagen werden das Ordnungsamt und ein privater Sicherheitsdienst aber kontrollieren, ob sich alle Besucher auch an die Regeln halten. Denn Grillen ist im Seepark zum Beispiel verboten. An schönen Wochenenden im Sommer kommen bis zu 15.000 Badegäste nach Lünen.

Ruhrgebiet: Apotheken erwarten großer Andrang

Apotheken rechnen mit einem großen Andrang, weil vollständig Geimpfte dort ab heute digitale Impfzertifikate bekommen können. Sie brauchen dazu ihren gelben Impfpass und ihren Personalausweis. Die Daten werden ans RKI übermittelt, das schickt dann einen QR-Code. Laut Apothekerverband Westfalen-Lippe machen aber bei weitem nicht alle Apotheken mit.

Dortmund: Gedränge in der Innenstadt möglich

Morgen kann es in der Innenstadt voll werden. Durch die jüngsten Lockerungen dürfen Kunden wieder ohne Test und Termin in den Läden einkaufen. Das Ordnungsamt wird wie auch am vergangenen Wochenende wieder mit viel Personal in der Innenstadt präsent sein und darauf achten, dass die Menschen die Corona-Regeln einhalten. Die Händler freuen sich, dass die Kunden zurück sind, werden aber darauf achten, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig in den Läden sind - da gelten weiterhin Quadratmeterbeschränkungen.

Kreis Unna, Dortmund und Hamm: Weitere Lockerungen

Im Kreis Unna treten schon morgen weitere Lockerungen in Kraft, in Dortmund und Hamm am Sonntag. Die Inzidenz liegt dann stabil unter 35. Unter anderem dürfen sich dann Menschen wieder öffentlich mit Angehörigen aus vier weiteren Haushalten treffen.

Außerdem ist ein Besuch im Freibad ohne Test wieder möglich. Und das Wochenend-Bier kann nicht nur im Biergarten, sondern auch wieder in der Innen-Gastronomie genossen werden. Veranstaltungen wie Theater, Oper oder Kino können mit bis zu 1.000 Besuchern stattfinden. Voraussetzung ist allerdings ein negativer Test und eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster.

Dortmund: Fitnesscenter und Gastronomie wieder offen

Ab heute dürfen Fitnessstudios wieder öffnen. Auch in der Gastronomie gelten weniger Regeln. Grund ist, dass Dortmund jetzt eine Woche unter einer Inzidenz von 50 liegt. Ab heute dürfen alle Dortmunder wieder ohne Test in den Biergarten. Die Wirte dürfen auch den Innenbereich wieder öffnen. Allerdings nur für Geimpfte, Getestete und Genesene.

Mit Test haben auch die Bäder wieder auf. Weitere Lockerungen wird es dann voraussichtlich Sonntag geben. Dann dürfte Dortmund stabil unter einer Inzidenz von 35 liegen. Dann kann es wieder Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Zuschauern geben und man kann wieder ohne Test ins Freibad.

Lollitests in Dortmunder Kitas

In Dortmund werden auch die Kinder in mehreren Kitas mit Lollitests auf Corona getestet. Das Verfahren sei kindgerechter und sicherer, als die bisherigen Schnelltests, die Eltern für zuhause mitkriegen, glauben die Verantwortlichen bei der Stadt Dortmund. Sie wollen diese Strategie deshalb für 12 Wochen in 26 Dortmunder Kitas testen. Die Kitas liegen über das gesamte Stadtgebiet verteilt und sie waren mehrfach von Infektionen und Schließungen betroffen.

Impfpriorisierung: Hausärzte befürchten Telefonansturm

Ab Montag (07.06.) gibt es keine Priorisierung mehr für die Corona-Schutzimpfung. Das bedeutet zwar, dass theoretisch jeder einen Termin zur Impfung machen darf - praktisch wird es aber wohl keine keine Termine für Erstimpfungen geben, weil nicht genug Impfstoff da ist. Das sagt Prosper Rodewyk von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Auch die Betriebsärzte würden gern loslegen, warten aber ebenfalls auf Impfstoff, wie etwa bei ThyssenKrupp in Dortmund.

Hamm: Wieder Konzerte möglich

Ab dem kommenden Wochenende finden in der Stadt wieder Konzerte statt. Als erstes Festival in der Region startet am Sonntag der Klassiksommer. Das Eröffnungskonzert findet vor 400 Zuschauern in einer alten Zechenhalle statt. Also Indoor - aber mit einem strengen Hygienekonzept. Nur Geimpfte, Getestete und Genesene dürfen rein - die Sitzplätze werden im Schachbrettmuster besetzt.

Insgesamt 13 Konzerte sind in Hamm bis Mitte Juli geplant. Im September soll es dann noch ein großes Open-Air-Festival in der Innenstadt geben. Mit mehreren Bühnen, auf denen Hammer Künstler auftreten.

Hagen: Luca-App gestartet

Ab sofort kann die Luca-App in der Stadt eingesetzt werden. Das erleichtert den Gesundheitsbehörden die Kontaktnachverfolgung bei einer Coronainfektion. Seit gestern sind erste Lockerungen in Kraft, daher trifft es sich, dass die App nun auf für Hagen läuft. Im Laden, im Biergarten oder im Freibad reicht es künftig, mit der Luca-App auf dem Smartphone einen QR-Code zu scannen. Das erspart viel Zettelwust.

Hamm: Corona-Regeln werden gelockert

Ab Donnerstag (03.06.) werden die Corona-Regeln in der Stadt noch einmal deutlich gelockert. Denn als erste Stadt in der Region hat Hamm eine stabile Inzidenz unter 50. Nun darf man sich mit 9 anderen Menschen im Restaurant an einen Tisch setzen. Und zwar auch drinnen, wenn man einen negativen Schnelltest hat.

Mit dem Test sind in Hamm zum Beispiel auch Chorproben, Kontaktsport oder Saunabesuche erlaubt. Auch Fitness-Studios können unter Auflagen wieder öffnen. Außerdem sind bei Veranstaltungen deutlich mehr Zuschauer zugelassen. Drinnen maximal 500, draußen bis zu 1.000.

Regionale Informationen aus den WDR-Studios

Informationen beim Bürgertelefon

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

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