Was muss ich in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis zu Corona wissen?

Eine Karte des östlichen Ruhrgebietes

Was muss ich in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis zu Corona wissen?

  • Lünen: Badeverbot im Seepark
  • Dortmund: Höchster Corona-Anstieg seit Anfang April
  • Selm, Werne: Erste Karnevalsvereine sagen Session ab
  • Coronavirus: Alle wichtigen Informationen aus dem östlichen Ruhrgebiet hier

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Dortmund, Hagen, Hamm, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen und Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Polizei unterstützt die Ordnungsämter seit dieser Woche mit zusätzlichen Kontrollen bei den Corona-Maßnahmen.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Anmerkung der Redaktion: Diese Tabelle bezieht sich auf Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums, die einmal pro Tag veröffentlicht werden. Dies kann dazu führen, dass wir auf unserer Übersichtsseite bestätigte Fälle bekannt geben, die noch nicht in der Liste auftauchen. Und es kann sein, dass Kommunen Fallzahlen veröffentlichen, bevor diese Eingang in die Tabelle des Ministeriums gefunden haben.

Hinzu kommt, dass manche Städte und Kreise von den positiv Getesteten die Zahl der bereits Genesenen abziehen, andere nicht. In unserer Statistik versuchen wir, diesen Widerspruch - soweit möglich - aufzuheben.

So viele Menschen sind im östlichen Ruhrgebiet nach Angaben der Kommunen aktuell infiziert: (Stand: 03.07.2020, 15:05 Uhr)

  • Dortmund: 1007 Infizierte, davon 862 genesen, 10 Todesfälle
  • Hagen: 407 Infizierte, davon 340 genesen, 13 Todesfälle
  • Kreis Unna: 769 Infizierte, davon 678 genesen, 39 Todesfälle
  • Kreis Recklinghausen: 1.402 Infizierte, davon 1.290 genesen, 39 Todesfälle
  • Ennepe-Ruhr-Kreis: 481 Infizierte, davon 444 genesen, 14 Todesfälle
  • Hamm: 552 Infizierte, davon 462 genesen, 36 Todesfälle

Dortmund: Kita- Gruppe in der Münsterstrasse geschlossen

Am Mittwoch (01.07.2020) hat die Stadt eine weitere Kita-Gruppe im FABIDO-Familienzentrum Münsterstraße geschlossen. Dort ist ein betreutes Kind positiv auf Corona getestet worden. Alle 20 Kinder der Gruppe und die betreuenden MitarbeiterInnen sind jetzt in Quarantäne.

Dortmund: Kita-Gruppe geschlossen

In der Kita Osulfweg im Stadtteil Huckarde ist am Montag (29.06.2020) ein Kind positiv getestet worden. Das Gesundheitsamt hat für seine Gruppe Quarantäne angeordnet. 20 Kinder sind betroffen.

Dortmund: Höchster Corona-Anstieg seit Anfang April

Die Stadt hat am Samstag (27.06.2020) den höchsten Anstieg an positiven Corona-Testergebnissen seit fast drei Monaten gemeldet. So sind allein am Samstag 22 weitere Corona-Fälle in Dortmund hinzugekommen. Mehr bestätigte Fälle an einem Tag gab es in Dortmund zuletzt Anfang April -am 7. April. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um 22 Einzelfälle, die nicht in Verbindung mit den bereits bekannten Corona-Infektionen in Einrichtungen, wie Kitas, Schulen und Seniorenheimen, stehen.

Hagen: Gymnasium Hohenlimburg schließt jetzt auch

Nach der Schließung einer Gesamtschule in Hagen, wird ab Donnerstag (25.06.2020) auch das Gymnasium Hohenlimburg schließen. Dort war bereits ein Schüler positiv getestet worden und eine Gruppe von Schülern und Lehrern in Quarantäne geschickt.

Aus dieser Gruppe wurde jetzt ein zweiter Schüler positiv getestet. Das Gesundheitsamt hat sich deshalb in Absprache mit der Schulleitung entschlossen, die Schule bis zu den Ferien vorsorglich zu schließen.

Hamm: Testergebnisse bei Tönnies- und Westfleischmitarbeitern

Die gute Nachricht zuerst: Bei Westfleisch in Hamm konnte bisher nur bei zwei von den etwa 1.200 Mitarbeitern das Corona-Virus nachgewiesen werden. Beide wohnen nicht in Hamm. Etwa 150 Tests stehen noch aus.

Bei Westfleisch in Hamm werden mehr als 1.000 Mitarbeiter auf das Coronavirus getestet

Die Massentests fanden in Zelten statt.

Von den 104 Tönnies-Mitarbeitern, die in Hamm leben, haben sich 36 mit dem Corona-Virus infiziert. Außerdem wurden 15 Angehörige der infizierten Mitarbeiter positiv getestet. Die Stadt Hamm hat sie und ihre Angehörigen unter Quarantäne gestellt. An den Schulen, zu denen die Kinder der Tönnies-Mitarbeiter gehen, seien alle Tests bislang negativ ausgefallen.

Die Stadt hat zudem am Dienstag (23.06.2020) die Wohnungen von rund 100 Tönnies-Mitarbeitern kontrolliert, um auszuschließen, dass es Massenunterkünfte sind. Das konnte die Stadt ausschließen. Es wohnen maximal fünf Mitarbeiter in einer Wohnung und die hygienischen Zustände seien gut.

Hagener Schule schließt wegen Corona

An einem Gymnasium und einer Gesamtschule in Hagen sind insgesamt drei Schüler mit Corona infiziert. Das teilt die Stadt am Dienstag (23.06.2020) mit. Die Fritz-Steinhoff-Gesamtschule wurde wegen zwei infizierten Schülern geschlossen. Insgesamt 27 Schüler und fünf Lehrer sind in Quarantäne.

Am Gymnasium Hohenlimburg sind 23 Schüler und drei Lehrer noch bis mindestens Samstag (27.06.2020) in Quarantäne und warten auf ihre Testergebnisse. Sollten die negativ ausfallen, wird die Quarantäne aufgehoben. Die Schule bleibt aber weiter geöffnet.

Dortmunder Schüler und Familien müssen in Quarantäne

Nach den positiven Corona-Tests an fünf Dortmunder Schulen müssen rund 500 Menschen für zwei Wochen in Quarantäne. Das betrifft Schüler aus sieben Klassen und deren Angehörige.

Sobald sie ein negatives Corona-Testergebnis bekommen haben, wird die Quarantäne wieder aufgehoben. Die Stadt hat die betroffenen Schulen bereits geschlossen. Brigitte Zörner, Leiterin des Krisenstabs betont, dass es keinen Zusammenhang zu den Corona-Fällen bei Tönnies gebe.

Mund-Nasen-Schutz: Kontrollen in Dortmunder Bussen und Bahnen

Ubahnhaltestelle am Hauptbahnhof. DSW21-Mitarbeiter stehen am Gleis. Einige Fahrgäste mit Mund-Nasen-Schutz steigen in die Ubahn ein.

Kontrolleure schauen, ob alle Fahrgäste ihren Mund-Nasen-Schutz tragen.

Mitarbeiter der DSW21 kontrollieren am Dienstag (23.06.2020) in Bussen, Bahnen und an Haltestellen, ob Fahrgäste einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Damit reagiert das Unternehmen auf Kundenbeschwerden. Und tatsächlich: Immer wieder treffen die Kontrolleure auf Einzelne, die keine Maske tragen - vor allem an den Haltestellen. Vielen ist offenbar nicht klar, dass die Pflicht auch hier gilt.

Wer keine Maske trägt, wird erst ermahnt, wer sich dann weiter weigert, muss aussteigen. Eine erste Bilanz, wie viele Fahrgäste ohne Maske unterwegs waren, will das Unternehmen am Mittwoch (24.06.2020) veröffentlichen.

Corona: Regeln für Schulschließungen

Leeres Klassenzimmer, Stühle stehen auf den Tischen

Sicherheitshalber geschlossene Schulen

In Castrop Rauxel und Hamm sind am Dienstag (23.06.2020) zwei weitere Grundschulen geschlossen worden. Dort war jeweils ein Kind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Entscheidung über eine Schulschließung liegt erst mal bei den Gesundheitsämtern vor Ort. Die schauen darauf, mit wem die Infizierten Kontakt hatten. Wenn sich das nachvollziehen lässt, empfehlen sie erst mal nur, die jeweilige Klasse zu testen und unter Quarantäne zu stellen.

Das war auch in Hamm und Castrop-Rauxel jetzt so, weil die Kinder ja in der Schule strikt in ihrem Klassenverband bleiben. Weil es aber nur noch ein paar Tage bis zu den Ferien sind und viele Eltern sehr verunsichert waren, haben die Bürgermeister entschieden: Wir machen die Schulen sicherheitshalber ganz zu.

Hamm: Bisher ein positives Ergebnis im Massentest

Bei Westfleisch in Hamm werden mehr als 1.000 Mitarbeiter auf das Coronavirus getestet

Zelte für den Massentest

Die Stadt hat die ersten Ergebnisse der neuen Corona-Massentests bei Westfleisch bekannt gegeben. Von den 485 Tests, die der Stadt bislang vorliegen, ist nur einer positiv ausgefallen. Mehr als 500 Testergebnisse stehen aber noch aus. Wie die alle ausfallen, erfährt die Stadt erst am Dienstag (23.06.2020). Wenn da auffallend viele positive Tests dabei sind, könnte es noch zu einem lokalen Lockdown kommen.

KiTa in Bergkamen vorsorglich geschlossen

Wegen Corona bleibt eine Kita in der Stadt vorsorglich geschlossen. Der Vater zweier Kita-Kinder war positiv auf das Virus getestet worden. Er ist einer von 14 Mitarbeitern der Fleisch-Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, die in Bergkamen wohnen. Sie alle wurden von der Stadt vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Der Familienvater ist bislang der einzig positiv Getestete, die anderen Ergebnisse werden morgen erwartet. Im gesamten Kreis Unna leben 31 Tönnies-Mitarbeiter.

Weitere Schulschließungen in Dortmund

Für rund 8.000 Schüler endet das Schuljahr überraschend eine Woche früher. Die Stadt hat insgesamt sechs Schulen wegen Corona-Fällen ab heute (22.6.2020) geschlossen. Betroffen sind die Graf-Konrad-Grundschule und die Hauptschule am Externberg in Eving sowie das Robert-Bosch-, das Robert-Schumann- und das Fritz-Henßler-Berufskolleg in der Innenstadt. An allen fünf Schulen wurde ein Schüler oder Lehrer positv auf das Corona-Virus getestet. Weil es nicht gelang, alle Kontakpersonen zu ermitteln, werden die Schulen vorsorglich ganz dicht gemacht. Ende vergangener Woche hatte die Stadt bereits eine weitere Grundschule bis zu den Sommerferien geschlossen. Dort waren eine Lehrerin und ein Mitarbeiter des offenen Ganztags positiv getestet worden. Einen Zusammenhang zwischen den Fällen gebe es nicht, sagte ein Stadt-Sprecher.

Dortmunder Freibäder dürfen öffnen

Die Freibäder in Dortmund können öffnen - und zwar schon am Wochenende. Das hat der Rat der Stadt mit großer Mehrheit am Freitag (19.06.2020) entschieden. Wegen der Corona-Maßnahmen fehlen den Bädern wichtige Einnahmen, was den Betrieb teurer macht. Deshalb sollte der Rat entscheiden, ob die Freibäder in diesem Jahr überhaupt öffnen sollen.

Der Betreiber Sportwelt hat heute ein neues E-Ticket-System erfolgreich getestet. Künftig müssen sich Besucher vorab online ein Ticket buchen. Nur das Freibad Froschloch in Hombruch bleibt wegen eines Schadens am Becken noch geschlossen. In den Freibädern gelten Hygiene- und Abstandsregeln.

Tönnies-Fälle haben Auswirkungen auf Hamm

Der Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies hat weitere Auswirkungen auf Hamm. Weil die Kinder einiger Schlachthof-Mitarbeiter sich mit dem Virus infiziert haben, werden drei Schulen bis zu den Sommerferien geschlossen. Alle Schüler und Lehrer sollen nun kurzfristig getestet werden. An mehreren weiteren Schulen gibt es ebenfalls Verdachtsfälle. Auch dort müssen nun Schulklassen in Quarantäne. Insgesamt 95 Tönnies-Mitarbeiter wohnen in Hamm. Die Stadt Hamm rechnet deshalb mit weiteren Corona-Fällen.

BVB testet Wärmebildkameras

Im Dortmunder Stadion soll getestet werden, ob Fußballspiele trotz anhaltender Corona-Gefahr künftig wieder mit Zuschauern stattfinden können. Für das letzte Bundesliga-Saisonspiel nächste Woche Samstag (27.06.2020) werden an den Stadioneingängen spezielle Wärmebildkameras angebracht. Sie sollen kontaktlos die Körpertemperatur der wenigen Personen vor Eintritt ins Stadion messen. 3D-Sensoren sollen außerdem kontrollieren, ob auf der Tribüne die Abstandsregel eingehalten wird.

Zwei Fälle an Dortmunder Grundschule

Vor der Libellen-Grundschule in Dortmund spielen wenige Kinder

An der Libellen-Grundschule im Dortmunder Norden gibt es zwei bestätigte Fälle von Covid-19. Wie am Donnerstag (18.06.2020) bekannt wurde, sind eine Lehrerin und eine Mitarbeiterin des Offenen Ganztags positiv getestet worden. Sie und alle direkten Kontaktpersonen sind in Quarantäne, der Schulbetrieb geht aber weiter.

Das hat das Gesundheitsamt entschieden, da beide Frauen keinen Kontakt zu Schülern gehabt haben sollen. Weitere Tests, wie sie sich die Schulleiterin gewünscht hat, wird es aus diesem Grund auch nicht geben. Die Sorge bei Eltern und Lehrern ist groß: Am Donnerstag sind mehr als die Hälfte der Grundschüler Zuhause geblieben.

Hammer OB sieht weitere Lockerungen zweispältig

Ab Montag (15.06.2020) gibt es weitere Lockerungen in der Corona-Krise. Unter anderem sind Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern unter Auflagen wieder erlaubt. Auch Sportvereine dürfen sich freuen: Sport mit Körperkontakt ist in Gruppen mit bis zu 30 Personen möglich. Die Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen gelten allerdings weiterhin.

Hamms Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann blickt mit gemischten Gefühlen auf die Lockerungen. Er sehe einerseits weiterhin die Gefahr einer zweiten Infektionswellel. Andererseits könne man aber auch nicht für alle Zeiten menschliche Kontakte lahmlegen.

Dortmund: Neue Corona-Fälle im Klinikum Dortmund

Für das Dortmunder Klinikum-Mitte meldet das Gesundheitsamt zwölf neue Fälle. Vier Patienten und acht Krankenhausmitarbeiter haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Betroffenen und ihre Kontaktpersonen müssen nun in Quarantäne. Außerdem seien weitere Personen getestet worden - auch solche, die bisher keine Symptome zeigen, die sich aber trotzdem realistischerweise angesteckt haben könnten.

Quarantäne-App für Dortmunder Gesundheitsamt

Bildschirm mit App

Das IT-Unternehmen Materna hat eine Quarantäne-App entwickelt. Sie soll den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes Arbeit abnehmen. Die App informiert täglich über den Gesundheitszustand von Corona-Infizierten, vorausgesetzt, die laden sich die Anwendung runter und machen mit.

Dazu füllt der Patient täglich einen Fragebogen aus, wie es ihm geht. Ob er Fieber hat oder andere Symptome. Diese Daten werden verschlüsselt an das Gesundheitsamt übertragen. Geht es dem Patienten gut, wird er vom System grün markiert. Geht es ihm eher schlecht, rot. So sollen kritische Fälle viel schneller identifiziert werden. Bisher musste das Gesundheitsamt jeden Patienten in häuslicher Quarantäne anrufen.

Einige Behandlungszentren schließen

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe schließt eininge ihrer Test- und Behandlungszentren. Am Mittwoch (20.05.2020) haben die Zentren im Dortmunder Signal Iduna Park und in Witten den Betrieb eingestellt. Ende Mai schließen auch Schwerte und Unna.

Die Ärztevereinigung begründet das mit sinkenden Infektionszahlen. Außerdem gebe es in den Praxen ausreichend Schutzmaterial, um Patienten dort zu behandeln.

Dortmund: „Covid-19-Detektive“ auf der Spur des Virus

Mehr und mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dortmunder Gesundheitsamtes können wieder ihre normalen Arbeiten verrichten. Zu Spitzenzeiten haben bis zu 80, zum Teil extra dafür eingestellte „Covid-19-Detektive“ bis zur Erschöpfung versucht, Infektionsketten nachzuverfolgen und herauszufinden, wer wen angesteckt haben könnte.

Dortmund hat als eine der wenigen Städte in unserer Region solche "Containment-Scouts" zugeteilt bekommen. Wegen der sich entspannenden Situation werden aktuell nicht mehr alle gebraucht. Frank Renken, der Leiter des Gesundheitsamts, glaubt aber, dass die Infektionszahlen nach den Lockerungen wieder steigen werden. Dann droht den „Covid-19-Detektiven“ wieder eine stressige Zeit.

Oer-Erkenschwick: Westfleisch-Tests ausgewertet

Die Tests am Westfleisch-Standort Oer-Erkenschwick sind komplett ausgewertet (18.05.2020). Von 1.965 Personen wurden 39 positiv getestet. Acht Tests waren nicht eindeutig und werden wiederholt.

Hamm: Corona-Testergebnisse komplett

Test für das neue Virus 2019-nCov

Alle Testergebnisse negativ

Am Westfleisch-Schlachthof in Hamm gibt es weiter keinen Corona-Infizierten. Die noch ausstehenden Test-Ergebnisse sind jetzt da - allesamt negativ. Insgesamt wurden 1.150 Mitarbeiter des Schlachthofs in Hamm auf das Virus getestet. Einige wenige Mitarbeiter waren während des Massentests krank oder verreist. Bei ihnen sollen die Tests nächste Woche nachgeholt werden.

Hamm: 1.000 Corona-Tests bei Westfleisch negativ

Entwarnung in Hamm: Unter den Mitarbeitern im Schlachthof von Westfleisch gibt es bislang keinen Corona-Fall. 1.000 Test-Ergebnisse liegen seit Mittwochnachmittag (13.05.2020) vor. Alle sind negativ. 150 weitere Testergebnisse stehen noch aus. Damit steht fest, die Stadt Hamm muss ihre Lockerungen nach der Corona-Schutzverordnung nicht zurückfahren.

Am Donnerstag (14.05.2020) will der Kreis Recklinghausen seine Testergebnisse vorstellen. Im Westfleisch-Schlachthof in Oer-Erkenschwick sind fast 2.000 Menschen getestet worden. Dort und im Westfleisch-Standort Coesfeld hatte es bereits zahlreiche positive Corona-Fälle gegeben.

Marl: Flüchtlingsheim unter Quarantäne

Ein Flüchtlingsheim in Marl steht wegen bestätigter Corona-Infektionen unter Quarantäne. Von 105 Bewohnern und Mitarbeitern in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) seien 12 Bewohner und 2 Sicherheitsleute positiv getestet worden, erklärte die Bezirksregierung Münster am Freitag (08.05.2020).

Ein 24-jähriger Flüchtling liegt im Krankenhaus. Die anderen infizierten Bewohner, darunter 6 Kinder, sowie weitere Verdachtsfälle würden in der Landeseinrichtung gesondert untergebracht. Die beiden Sicherheitsleute sind in häuslicher Quarantäne.

Alle Flüchtlinge dürften das Gelände für zwei Wochen nicht verlassen. Kommende Woche würden sie erneut getestet. Die Behörden statteten die Einrichtung mit Schutzkleidung und Masken aus.

Dortmund: Online Reservierung für Zoo-Ticket nötig

Sicherheitszaun vor dem Zoo Dortmund

Ab Freitag (08.05.2020) ist der Dortmunder Zoo wieder geöffnet nach fast sieben Wochen Corona-Pause. Manche Attraktionen, etwa das Regenwaldhaus oder der Streichelzoo, bleiben aber weiterhin geschlossen. Deswegen kostet der Eintritt auch nur die Hälfte. Im gesamten Park herrscht außerdem Maskenpflicht für alle Besucher. Das sei wichtig, um Besucher und Zoo-Mitarbeiter voreinander zu schützen, aber auch für die Tiere, sagt der Zoo-Direktor.

Und es gibt weitere Einschränkungen beim Zoo-Besuch: Insgesamt werden maximal 3.000 Menschen gleichzeitig in den Zoo gelassen. Um Karten zu bekommen, muss man sie sich Online auf der Seite des Zoos in Dortmund reservieren lassen. Sie werden mit einem konkreten Zeitfenster vergeben. Die Karten holt man dann am Zoo ab.

Viertklässler dürfen wieder in die Schule

Viertklässler stellen sich auf Markierungen vor der Schule auf

Von Donnerstag (07.05.2020) an dürfen alle Grundschulkinder der vierten Klasse wieder in die Schule. Dabei gelten strenge Hygienevorschriften. An der Brenschenschule in Witten mussten sich die Viertklässler vor dem Unterricht vor der Schule aufstellen, Punkte auf dem Boden markieren den vorgeschriebenen Abstand. Im Schulgebäude gilt ein Einbahnstraßensystem, damit sich die Schüler nicht begegnen. Im Klassenraum sitzt jeder an einem eigenen Tisch, insgesamt nur die halbe Klasse. Die andere Hälfte kommt erst morgen zur Schule.

Recklinghausen: Auch keine kleinen Ruhrfestspiele im Herbst

Programmhefte der Ruhrfestspiele Recklinghausen mit dem Motto "Macht und Mitgefühl"

Nach der Absage der Ruhrfestspiele im Frühsommer verzichtet die Festivalleitung auch auf ein Alternativprogramm im Herbst, hieß es am Mittwoch (06.05.2020). Die bis in den Spätsommer reichenden Bestimmungen zu Eindämmung des Coronavirus machten Planungen auf seriöser Grundlage unmöglich.

Theater seien weiterhin geschlossen, Proben für Premieren ausgesetzt, internationale Reisen nicht möglich, die Konsequenzen des bis Ende August geltenden Großveranstaltungsverbots ungewiss. Es fehle an klaren Hinweisen der Behörden zu Hygiene-Regeln für Zuschauerräume oder Publikumsgrößen. Nächstes Jahr begeht das traditionsreiche Theaterfest sein 75-jähriges Jubiläum.

Dortmund: Chef des Gesundheitsamtes war infiziert

Der Leiter des Gesundheitsamtes in Dortmund, Frank Renken, war selbst mit dem Coronavirus infiziert. Das sagte er im "Talk im DKH", einem Talkformat, das im Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund stattfindet. Renken hatte nur milde Symptome: "Ich hatte alles, was man normalerweise bei einem Viruseffekt hat." Es sei wahrscheinlich, dass er sich auf der Arbeit infiziert habe, sagt Renken. Er wisse es aber nicht genau. Mittlerweile ist Renken aber wieder gesund.

Airport Dortmund: Fast kompletter Einbruch der Passagierzahlen

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Kaum noch Betrieb am Airport Dortmund

Am Dortmunder Flughafen steht der Linienflugverkehr fast still. Im April waren nur gut 3.500 Fluggäste gestartet oder gelandet - fast 99 Prozent weniger als im Vorjahr. Nur Budapest und Sofia wurden im regulären Linienflugverkehr im April noch vom Dortmund Airport aus angeflogen. Flugzeuge dürfen weiter nur noch nach vorheriger Anmeldung und Genehmigung starten und landen.

Hamm: Internetplattform für Spendensammlung

Geschäften und Restaurants in Hamm können die Bürger auf einer Internet-Plattform helfen. "Gemeinsam für Hamm" heißt sie. Durch den Kauf von Online Gutscheinen, Aufklebern oder T-Shirts mit dem Aufdruck "Gemeinsam für Hamm" kann man schon mit kleinen Summen helfen.

Die Spenden landen dann direkt bei den ausgewählten Unternehmen. Das sind meist kleine Einzelhändler oder Restaurants, die in der Corona-Krise derzeit kaum oder wenig verdienen. Die Aktion hat prominente Unterstützer, wie den Hammer Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann.

Dortmund/Hamm: Westfalen-, Hoesch- und Maxipark öffnen wieder

Der Westfalenpark in Dortmund wird ab Dienstag (05.05.2020) geöffnet - wochentags von 13 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Zur Wiedereröffnung des Westfalenparks werden zunächst nur die Eingänge an der Ruhrallee und an der Baurat-Marx-Allee geöffnet werden. Die maximale Anzahl der Besucher, die sich gleichzeitig im Park aufhalten dürfen, wurde auf 3.000 Personen begrenzt. Die Parkgastronomie wird einen To-Go-Verkauf anbieten.Der Hoeschpark öffnet dann auch - zu den üblichen Zeiten.

Kunstwerk "Glaselefant" in Hamm.

Der Glaselefant - Wahrzeichen des Maxiparks

Der Maxipark in Hamm öffnet am Donnerstag (07.05.2020) seine Tore. Dann kann auch der Glaselefant wieder besucht werden. Ab 16. Mai sind dann die Lego-Figuren wieder zugänglich und Ende des Monats auch das
Schmetterlingshaus.

Dortmund: Zoobesuch mit Maske ab Freitag

Der Dortmunder Zoo ist ab Freitag (08.05.2020) wieder geöffnet - von 10-16:30 Uhr. Letzter Einlass ist um 16 Uhr.  Die maximale Anzahl an Besuchern, die sich gleichzeitig im Zoo aufhalten dürfen, ist ebenfalls auf 3.000 Personen begrenzt.  Im Zoo muss aus Sicherheitsgründen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. 
Da in den geschlossenen Bereichen des Zoos die Einhaltung der Mindestabstände nicht möglich ist,  bleiben Tierhäuser, begehbare Gehege und der Streichelzoo geschlossen.

Dortmund: Bibliothek auf, Bürgerdienste öffnen

Die Stadt hat am Dienstag (28.04.2020) ihre Bibliotheken wieder geöffnet. Seit Beginn der Corona-Krise war die Ausleihe auf e-books beschränkt. Jetzt können Benutzer wieder alle Medien ausleihen - unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Bei den Stadtteilbibliotheken ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Der Zutritt in die Zentralbibliothek gegenüber dem Hauptbahnhof ist auf maximal 50 Personen beschränkt.

Am Donnerstag (30.04.2020) öffnen auch die Bürgerdienste wieder für Kraftfahrzeug-, Führerschein- und Einwohnerangelegenheiten. Termine müssen telefonisch vereinbart werden.

Hagen: 20 Senioren einer Wohngruppe positiv getestet

In einer Hagener Wohngruppe für Senioren sind 20 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies ist auch der Grund dafür, dass die Hagener Fallzahl im Vergleich zu den Vortagen auffällig gestiegen ist. Dem Gesundheitsamt der Stadt Hagen wurde von einem Hagener Krankenhaus am vergangenen Sonntag (19.04.2020) ein positiv getesteter Dialysepatient gemeldet. Dabei fiel auf, dass der Patient in einer privat geführten Hagener Wohngruppe für Senioren lebt. Daraufhin wurden am Montag (20.04.2020) alle 17 Bewohner und alle sechs Mitarbeiter getestet.

Hamm: Stadt verteilt 300.000 Schutzmasken

Drei Männer stehen um einen aufgebauten Tisch herum, auf dem Tisch liegen Schutzmasken, die verteilt werden

Die Stadt Hamm bietet Geschäften ihre Schutzmasken an. 300.000 Masken hat Hamm zur Zeit auf Lager. Ladeninhaber können sie nun zum Selbstkostenpreis von 50 Cent das Stück bestellen. Die Stadt will so erreichen, dass es in puncto Maskenpflicht keine Ausreden gibt. Die Geschäfte können selbst entscheiden, ob sie die Masken verkaufen oder gratis an die Kunden verteilen.

Schulstart: Kommunen der Region sind gefordert

Der kurzfristige Schulstart verlangt den Städten einiges ab. Am Donnerstag soll es für die Abschlussjahrgänge an weiterführenden Schulen wieder losgehen. Das wichtigste Thema ist die Hygiene. Deshalb erstellen die Städte zusammen mit den Schulen Reinigungspläne.

Überall soll häufiger sauber gemacht werden. Schulen in Lünen sollen zum Beispiel drei Mal am Tag gereinigt werden. Außerdem kümmern sich die Städte um genug Seife und Desinfektionsmittel.

Es geht aber auch ums Abstand halten. Deshalb werden auf vielen Schulhöfen Markierungen angebracht. In Recklinghausen überprüfen Schulen und Stadt Klassenräume auf ihre Tauglichkeit. Räume, die zu wenige Lüftungsmöglichkeiten haben, werden gesperrt.

Hamm: Nur noch maskiert in den Unterricht

Zwei Menschen halten einen Karton mit Masken in der Hand

Mundschutz für alle Schüler

Die Stadt Hamm will Schulen mit Masken versorgen, wenn am Donnerstag (24.04.2020) der Unterricht für die Abschlussjahrgänge startet. Die Stadt will an die Schüler, die morgens in den Schulbus einsteigen, Masken verteilen. Das ist ein einmal-OP-Mundschutz - damit soll erstmal die Fahrt zur Schule sicherer sein.

In der Schule bekommt dann jeder eine wiederverwendbare Gesichtsmaske, die ein Hammer Modeunternehmen hergestellt hat. Die sollen die Schüler im Unterricht tragen und auch selber reinigen. Eine generelle Maskenpflicht sieht die Stadtverwaltung kritisch, jedenfalls, wenn nicht alle Kommunen mitmachen. Es sollte eine landesweit einheitliche Lösung geben, findet die Stadt Hamm.

Telefonseelsorge stark gefragt

Wegen der Corona-Krise hat die Telefonseelsorge zur Zeit besonders viel zu tun. Meist rufen Menschen an, die durch die Ausgangsbeschränkungen Existenzängste haben, Inhaber kleiner Geschäfte oder auch Künstler. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter versuchen, ihnen Mut zuzusprechen.

Mann spricht am Telefon

Die Corona-Krise ängstigt viele

Überlastet ist die Telefonseelsorge übrigens nicht. Sie ermuntert alle, in dieser besonderen Situation einfach anzurufen, wenn ihnen danach ist.

Wer Hilfe bei Erziehungs- und Familienfragen in Corona-Zeiten braucht, der kann sich jetzt auch an das Jugendamt der Stadt Dortmund wenden. Fachkräfte beantworten Ihre Fragen am Telefon.

Dortmund: Klinikum sucht Plasma-Spender

Das Klinikum-Dortmund sucht Plasma-Spender zur Bekämpfung von Corona. Patienten, die eine Covid-19-Infektion überstanden haben, können sich in der Blutspende-Station des Klinikums melden. Voraussetzung ist, dass sie schon seit mehr als vier Wochen wieder gesund sind. Mit nur einer Spende könne man eine komplette Antikörper-Therapie durchführen, sagte ein Sprecher. Nach Ostern sollen die ersten Therapien bei schwer erkrankten Covid-19-Patienten starten.

Selm, Werne: Karnevalsvereine sagen Session ab

In Selm und Werne wird es in diesem Jahr keinen organisierten Karneval geben. Die Vereine haben wegen der Corona-Pandemie die komplette Session 2020/21 abgesagt. Das hat zum einen wirtschaftliche Gründe, weil bereits jetzt Verträge für Säle und Künstler abgeschlossen werden müssten. Außerdem seien den Vereinen Sponsoren weggebrochen. Zum anderen wollten sie aber auch keinen Corona-Ausbruch wie in Heinsberg riskieren. In Hamm, Hagen und Dortmund laufen die Sessionsplanungen zunächst mal weiter. Zu einem Rathaussturm wird es aber in Hagen in dieser Session auf keinen Fall kommen.

Lünen: Baden im Seepark verboten

Im Lüner Seepark gilt von Freitag (03.07.20) an ein allgemeines Badeverbot. Die Stadt will damit verhindern, dass Lünen zu einem Corona-Hotspot wird. Bei gutem Wetter und am Wochenende kämen zu viele Besucher, die nicht genug Abstand hielten und oft auch keine Schutzmasken hätten. Deshalb wird der Zugang zum Strand am Horstmarer See gesperrt.

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Stand: 03.07.2020, 15:05