Was muss ich in Städteregion Aachen, Kreis Düren, Kreis Heinsberg und Kreis Euskirchen zu Corona wissen?

Virenabbildung im Hintergrund, Kartenausschnitt von Aachen im Vordergrund

Was muss ich in Städteregion Aachen, Kreis Düren, Kreis Heinsberg und Kreis Euskirchen zu Corona wissen?

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Aachen, Kreis Düren, Kreis Heinsberg und Kreis Euskirchen.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Abweichender Inzidenz-Wert

Die Grafik nimmt Bezug auf die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). Das RKI stützt sich auf Zahlen der Städte und Gemeinden. Dadurch entsteht ein Zeitverzug, sodass es zu Abweichungen hinsichtlich der Fallzahlen zu anderen Quellen geben kann. Am Wochenende übermitteln zudem nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI.

Region: wieder strengere Corona-Schutzregeln.

Die Infektionszahlen sind örtlich aber auch landesweit gestiegen. Es gilt die Inzidenzstufe eins. Private Parties wie etwa die Geburtstagsfeier im Garten sind mit Negativtest weiter möglich - bis maximal 100 Teilnehmer. Kontaktliste ist Pflicht. Für öffentliche Veranstaltungen gilt ähnlich: Theater, Kino, Open-Air-Konzerte - mit Test, Kontaktsport ebenso, jeweils mit Obergrenze bei den Teilnehmerzahlen. Für Veranstaltungen innen gelten strengere Vorschriften: Freibäder ohne Test, Hallenbäder - mit. Clubs und Diskotheken dürfen nur noch im Außengelände öffnen, Lokale und Restaurants aber weiter ohne Test zu Tisch nach innen bitten. Getestete, Geimpfte und Gesundete sind gleichgestellt.

Niederlande wieder als Hoch-Inzidenzgebiet eingestuft

Die Werte liegen teilweise bei über 400. Für Einreisende gelten ab 27. 07.2021 wieder strengere Regeln. Grundsätzlich gelten jetzt auch für Grenzpendler wieder schärfere Auflagen, aber nicht ganz so strenge. Wer aus den Niederlanden wieder nach Deutschland einreist, muss sich vorher bei einem Online-Portal anmelden. Dabei auch gleich einen Nachweis über einen negativen Test erbringen. Negativ Getestete müssen nach der Einreise fünf Tage in Quarantäne, die anderen zehn Tage. Genesene und Geimpfte - gar nicht. Nur die Grenzpendler aus der Region, also Berufspendler, Studenten, Schüler zum Beispiel: Sie sind von der Anmelde- und Quarantänepflicht bei Einreise befreit, aber sie müssen sich immer noch testen lassen - und zwar zweimal wöchentlich.

Impfen ohne Termin

Die Kampagne "Impfen ohne Termin" ist gut angelaufen. Die Impfzentren in der Region dürfen ab sofort 12- bis 15jährige mit BionTech impfen. Voraussetzung ist allerdings ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem Kinder- oder Jugendarzt. Außerdem müssen alle Erziehungsberechtigte dem Impfen zustimmen. Für die Impfung der 12 bis 15jährigen müssen Termine im Impfzentrum vereinbart werden. Ältere können ohne Termin kommen.

Uniklinik Aachen erforscht Corona-Biomarker

Schwere Krankheitsverläufe von Covid-19 können möglicherweise schneller erkannt werden. Forscherteams der Aachener und der Hamburger Uniklinik haben zwei sogenannte Biomarker ermittelt, die Prognosen ermöglichen.

Wenn Patienten mit Covid-19 ins Krankenhaus kommen, sieht man ihnen nicht an, welchen Verlauf ihre Krankheit nehmen wird. Die Wissenschaftler aus Aachen und Hamburg sagen, mit herkömmlichen Methoden lasse sich der Krankheitsverlauf nur eingeschränkt vorhersagen. Anders mit den beiden Biomarkern, die aus dem Blut der Patienten gewonnen werden. Damit könnten Ärzte mit großer Zuverlässigkeit feststellen, wie hoch das Sterblichkeitsrisiko des Patienten ist. Sie könnten dann frühzeitig mit geeigneten Therapien reagieren. Bei 31 Patienten sei die Methode bislang erfolgreich getestet worden.

Zu hohe Aerosol-Belastung im Eurogress

Der Europasaal im Aachener Veranstaltungszentrum Eurogress ist in Corona-Zeiten nicht für Konzerte geeignet - trotz Belüftungsanlage mit Außenluft. Das hat eine Aerosol-Prüfung ergeben, die die Betriebsleitung in Auftrag gegeben hatte (05.05.2021). Demnach wäre die Belastung zu groß. Vorsichtshalber werden deswegen dort auch keine Ausschüsse des Stadtrats mehr tagen.

Verschwörungsmythen in der Pandemie

Welche Verschwörungsmythen sind in der Pandemie entstanden und wer steckt dahinter? Darüber haben am Montagabend (03.05.2021) das neue Zentrum für Antisemitismus- und Rassismusforschung an der Katholischen Hochschule in Aachen und die DGB-Jugend diskutiert. Grundlage war eine aktuelle Studie des Landes.

Zu Beginn der Pandemie waren auf den Demos alternative Hippies ebenso vertreten wie normale kritische Bürger, aber auch Rechtsradikale. Inzwischen haben sich rechtsextreme und antisemitische Influenzer an die Spitze der Bewegung gesetzt, die systematisch Verschwörungstheorien verbreiten. Etwa dass Juden durch die Pandemie eine neue Weltordnung schaffen wollen. Die Studie zeigt auch: rechtsextreme Parteien könnten an Einfluss gewinnen, je länger die Pandemie dauert.

Bürgertelefone

In Stadt und Städteregion Aachen ist ein Bürgertelefon rund um das Thema Corona eingerichtet worden. Es ist an Werktagen von 9 bis 15 Uhr telefonisch unter 0241/510051 zu erreichen. Außerdem hat die Stadt Aachen für Termin-Absprachen mit dem Bürgerservice jetzt eine weitere Telefonnummer eingerichtet: 0241/432-1234.

Für alle Fragen rund um Corona hat die Stadt Würselen eine zentrale Telefonnummer eingerichtet. Bürger können dafür ab sofort folgende Nummer nutzen: 02405 67-116. Die Telefonnummer ist montags bis mittwochs von 8 Uhr bis 16 Uhr, donnerstags von 8 Uhr bis 17:30 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr erreichbar.

Das Bürgertelefon des Kreises Heinsberg ist von Montag bis Freitag zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag zwischen 10.00 und 16.00 Uhr unter 02452/131313 erreichbar.

Die Corona-Hotline des Kreises Düren steht unter Tel. 02421/22-1053920 montags bis donnerstag von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr, freitags von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr sowie samstags von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr für allgemeine Fragen zur Verfügung; sonntags und an Feiertagen ist diese Hotline nicht mehr erreichbar. Darüber hinaus bietet der Kreis Düren noch eine Service-Nummer für Unternehmen an: 02421/22-1061214.

Im Kreis Euskirchen sind Experten der Kreisverwaltung in Sachen Kinderbetreuung montags bis freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr telefonisch unter 02251/15-155 und per E-Mail erreichbar: kitaeltern@kreis-euskirchen.de. Informationen zu Hilfestellungen für Unternehmen bietet der Kreis Euskirchen telefonisch unter 02251/15-680 und per E-Mail: wirtschaftsfoerderung_corona@kreis-euskirchen.de

Medizinischer Bereitschaftsdienst

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst kann unter der Telefonnummer 116 117 angerufen werden.

Arbeitsagenturen

Die Agentur für Arbeit Aachen-Düren ist ab sofort über zusätzliche Telefonnummern (zwischen 7.30 Uhr und 12.30 Uhr) und außerdem per E-Mail erreichbar:

Stadt Aachen: 0241/897-9000 , E-Mail: Aachen-Dueren.111-Eingangszone2@arbeitsagentur.de

Städteregion Aachen ohne Stadt Aachen: 02404/900-200, E-Mail: Alsdorf.114-Eingangszone@arbeitsagentur.de

Kreis Düren: 02421/124-900, E-Mail: Dueren.112-Eingangszone@arbeitsagentur.de

Kreis Heinsberg: 02452/9191-90, E.Mail: Erkelenz.113-Eingangszone@arbeitsagentur.de

Informationen beim Bürgertelefon

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Stand: 10.06.2021, 13:32