Was muss ich in Städteregion Aachen, Kreis Düren, Kreis Heinsberg und Kreis Euskirchen zu Corona wissen?

Virenabbildung im Hintergrund, Kartenausschnitt von Aachen im Vordergrund

Was muss ich in Städteregion Aachen, Kreis Düren, Kreis Heinsberg und Kreis Euskirchen zu Corona wissen?

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Aachen, Kreis Düren, Kreis Heinsberg und Kreis Euskirchen.

Die aktuellsten Fallzahlen für die Region:

Abweichender Inzidenz-Wert

Die Grafik nimmt Bezug auf die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). Das RKI stützt sich auf Zahlen der Städte und Gemeinden. Dadurch entsteht ein Zeitverzug, sodass es zu Abweichungen hinsichtlich der Fallzahlen zu anderen Quellen geben kann. Am Wochenende übermitteln zudem nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI.

Besuch in Krankenhäusern in Städteregion nur mit Schnelltests

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen dürfen alle Krankenhäuser in der Städteregion Aachen nur noch mit einem gültigen, negativen Schnelltest oder mit einem PCR-Test betreten werden (16.04.2021). Wie die Städteregion mitteilt, gilt dies von Montag, dem 19.04.2021 an für Besucher, ambulante Patienten und deren Begleitpersonen. Die Tests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein.

Bundesgesundheitsministerium: Weiter kostenlose Schnelltests für Grenzgänger

Grenzgänger können sich nun doch auf deutscher Seite kostenlos auf Corona testen lassen. Das Bundesgesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass jeder mit einer deutschen Krankenversichung einen Anspruch auf einen Gratis-Schnelltest hat (16.04.2021)

Die Gesundheitsämter in der Region Aachen warten nach Informationen des WDR aber noch auf eine offizielle Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums zum Umgang mit den Grenzgängern. Für Empörung bei vielen Pendlern hatte eine Mitteilung des Landes NRW vom Mittwoch gesorgt. Darin wurde auf eine gültige Verordnung verwiesen, dass Menschen, die zwar in Deutschland versichert sind, aber in den Niederlanden oder Belgien leben, keinen Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest haben. Bis zu dieser Klarstellung hatten die Testzentren in der Städteregion die Grenzgänger kostenlos getestet.

Die Test-Firma RapidCare aus Aachen hat unterdessen bereits bekanntgegeben, dass sie den Menschen, die für ihre Tests bezahlen mussten, die entstandenen Kosten zurückerstatten will. Betroffene sollten sich bei dem Unternehmen melden und das Geld werde zügig zurückerstattet. Wer regelmäßig wegen der Arbeit oder um nahe Angehörige zu pflegen, über die Grenze fährt, hätte tief in die Tasche greifen müssen. Denn im Schnitt kostet ein derartiger Schnelltest um die 25 Euro, der ist dann für Pendler an der Grenze 72 Stunden lang gültig. In den Niederlanden kosten Tests sogar rund 60 Euro.

Belgien lockert Corona-Regeln

In unserem Nachbarland werden die Corona-Einschränkungen jetzt schrittweise gelockert (15.04.2021). Am 8. Mai dürfen Restaurant- und Caféterrassen wieder öffnen, die nächtliche Ausgangssperre fällt weg. Ab Montag (19.04.2021) gehen die Klassen eins bis acht wieder zur Schule. Die Älteren haben Wechselunterricht.

Ab dem 26. April dürfen alle Geschäfte, Friseure und Massagestudios wieder öffnen. Draußen darf man sich mit zehn statt bisher vier Personen treffen, und Reisen ins Ausland sind auch wieder möglich.

Erleichterung herrscht vor allem bei den Gastronomen. In der Region hatten viele zu zivilem Ungehorsam aufgerufen und gedroht, am 1. Mai zu eröffnen, ob verboten oder nicht. Das ist jetzt erst mal vom Tisch. Die Infektionszahlen in Belgien sind hoch, aber rückläufig.

Wer geht Einkaufen mit Coronatest?

Trotz Corona-Notbremse kann man derzeit in vielen Geschäften in Aachen, Düren und im Kreis Euskirchen einkaufen (14.04.2021). Voraussetzung ist aber ein Termin und ein aktueller negativer Coronatest.

Der Handelsverband Aachen Düren Köln sagt, die Leute kommen "nicht in Scharen" in die Läden, aber für die Einzelhändler in der Not sei es doch eine gute Sache, um wenigstens einen Teil der Ware zu verkaufen. In fast allen Läden ist mittlerweile die sogenannte Test-Option möglich: Also mit negativem Schnelltest und Termin darf man rein zum Einkaufen. Einige Geschäfte wie ein Möbelhaus in Würselen bieten die Tests sogar selber an der Tür an.

Bürgertelefone

In Stadt und Städteregion Aachen ist ein Bürgertelefon rund um das Thema Corona eingerichtet worden. Es ist an Werktagen und am Wochenende von 8.00 bis 18.00 Uhr telefonisch unter 0241/510051 zu erreichen. Außerdem hat die Stadt Aachen für Termin-Absprachen mit dem Bürgerservice jetzt eine weitere Telefonnummer eingerichtet: 0241/432-1234.

Für alle Fragen rund um Corona hat die Stadt Würselen eine zentrale Telefonnummer eingerichtet. Bürger können dafür ab sofort folgende Nummer nutzen: 02405 67-116. Die Telefonnummer ist montags bis mittwochs von 8 Uhr bis 16 Uhr, donnerstags von 8 Uhr bis 17:30 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr erreichbar.

Das Bürgertelefon des Kreises Heinsberg ist von Montag bis Freitag zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag zwischen 10.00 und 16.00 Uhr unter 02452/131313 erreichbar.

Die Corona-Hotline des Kreises Düren steht unter Tel. 02421/22-1053920 montags bis donnerstag von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr, freitags von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr sowie samstags von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr für allgemeine Fragen zur Verfügung; sonntags und an Feiertagen ist diese Hotline nicht mehr erreichbar. Darüber hinaus bietet der Kreis Düren noch eine Service-Nummer für Unternehmen an: 02421/22-1061214.

Im Kreis Euskirchen sind Experten der Kreisverwaltung in Sachen Kinderbetreuung montags bis freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr telefonisch unter 02251/15-155 und per E-Mail erreichbar: kitaeltern@kreis-euskirchen.de. Informationen zu Hilfestellungen für Unternehmen bietet der Kreis Euskirchen telefonisch unter 02251/15-680 und per E-Mail: wirtschaftsfoerderung_corona@kreis-euskirchen.de

Medizinischer Bereitschaftsdienst

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst kann unter der Telefonnummer 116 117 angerufen werden.

Arbeitsagenturen

Die Agentur für Arbeit Aachen-Düren ist ab sofort über zusätzliche Telefonnummern (zwischen 7.30 Uhr und 12.30 Uhr) und außerdem per E-Mail erreichbar:

Stadt Aachen: 0241/897-9000 , E-Mail: Aachen-Dueren.111-Eingangszone2@arbeitsagentur.de

Städteregion Aachen ohne Stadt Aachen: 02404/900-200, E-Mail: Alsdorf.114-Eingangszone@arbeitsagentur.de

Kreis Düren: 02421/124-900, E-Mail: Dueren.112-Eingangszone@arbeitsagentur.de

Kreis Heinsberg: 02452/9191-90, E.Mail: Erkelenz.113-Eingangszone@arbeitsagentur.de

Bürgertelefon zum Coronavirus: 0211 / 9119 1001

Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Coronavirus hat eine neue Rufnummer: 0211 / 9119 1001.

Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Ansprechpartner beantworten allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen sollten sich Bürger an den Hausarzt wenden.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Stand: 16.04.2021, 15:41