Nachverfolgung - Wie geschieht die Nachverfolgung der Geimpften konkret?

Nachverfolgung - Wie geschieht die Nachverfolgung der Geimpften konkret?

Wir beantworten Ihre Fragen zum Impfen gegen das Coronavirus. Hier: Alle Geimpften sollen nachverfolgt werden. Wie geschieht das konkret?

Die Impf-Nachverfolgung ist in der Coronavirus-Impfverordnung geregelt. Die mobilen Impfteams und Impfzentren melden die Daten täglich über die Kassenärztlichen Vereinigungen an das Robert Koch-Institut (RKI). Das RKI wertet die Daten "für Zwecke der Feststellung ... von Impfeffekten" aus. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nutzt die Daten "zur Überwachung der Sicherheit von Impfstoffen".

Darüber hinaus sind in der "Nationalen Impfstrategie" weitere Studien vorgesehen: Alle geimpften Erwachsenen können über eine Smartphone-App mögliche Nebenwirkungen nach den Impfungen angeben. In einer Krankenhaus-Studie sollen Fälle von schwereren Corona-Erkrankungen bei Nicht-Geimpften und Geimpften verglichen werden, so letztere vorkommen.

Zusätzlich werden die Abrechnungsdaten von vier großen Krankenkassen ausgewertet, die etwa 70 Prozent der gesetzlich Versicherten umfassen. Und es soll auch überprüft werden, ob der Impfstoff auch für Schwangere sicher ist. Zudem muss das PEI alle gemeldeten Nebenwirkungen an die Europäische Arzneimittelagentur melden; schwerwiegende innerhalb von 15, andere innerhalb von 90 Tagen.

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Stand: 30.12.2020, 13:00