Offene Denkmäler: Zehntausende Besucher in NRW

Die gotische Kirche St. Maria im Kapitol in der Kölner Altstadt

Offene Denkmäler: Zehntausende Besucher in NRW

  • 1.100 Denkmäler in NRW öffneten ihre Türen
  • Informationen zu Architektur und Technik
  • "Entdecken, was uns verbindet" als Motto

Zum "Tag des offenen Denkmals" haben in NRW am Sonntag (09.09.2018) zehntausende Menschen rund 1.100 Bauwerke besichtigt. Allein zur zentralen Eröffnungsveranstaltung in Köln kamen nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 50.000 Besucher.

Überall in NRW sowie in anderen Bundesländern konnten Interessierte einen Blick hinter die Kulissen historischer Gebäude wie Schlösser, Kirchen oder Zechen werfen, die sonst nicht oder nur selten offen sind. Der bundesweite Tag des offenen Denkmals stand unter dem Motto "Entdecken, was uns verbindet". Deutschlandweit wurden 3,5 Millionen Besucher gezählt.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte bei der Eröffnungsfeier in Köln, Bauen sei im Abendland nie ein nationales, sondern ein europäisches Bauen gewesen. Das solle auch die Botschaft des diesjährigen Denkmaltages sein: "Wir werden nur gemeinsam die Zukunft gestalten."

Tag des offenen Denkmals in NRW

Der Tag des offenen Denkmals findet am Sonntag zum 25. Mal deutschlandweit statt - 7.500 Einrichtungen machen mit. NRW ist mit mehr als 1.100 Kulturstätten dabei.

Wannenbadehaus im Kurpark Bad Oeynhausen

Das Badehaus I in Bad Oeynhausen (Kreis Minden-Lübbecke)

Das Badehaus I in Bad Oeynhausen (Kreis Minden-Lübbecke)

Das Gut Müllenmark in Inden (Kreis Düren)

Die Zeche Westfalen in Ahlen

Die Kirche St. Vitus in Mönchengladbach

Die Kirche St. Maria im Kapitol in Köln

Der Maurische Pavillon in Rheurdt (Kreis Kleve)

Die HiCog Siedlung in Bonn-Muffendorf

Das Haus Alst in Horstmar (Kreis Steinfurt)

Führung durchs Freibad

In Köln gab es Führungen durch den Leuchtturm auf dem Gelände des ehemaligen Helios-Werks. Der Turm im Stadtteil Ehrenfeld diente früher als Test- und Vorführanlage für Leuchtfeuer. In Essen war zum ersten Mal das Grugabad dabei: Kostenlose Führungen informierten über Architektur und Technik des größten Freibads im Ruhrgebiet.

Die Kunst der Kelle - Denkmalsanierung

WDR 2 Sonntagsfragen | 09.09.2018 | 22:27 Min.

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Von Steinzeitfunden bis Bergbau

In Hagen erläuterten Archäologen bei einem Vortrag die Steinzeit-Funde aus der Blätterhöhle. In Hamm enthüllten Vertreter der Stadt und des Geschichtsvereins eine neue Stele, die die Bergbau-Vergangenheit Hamms thematisiert. In der Dortmunder Kokerei Hansa konnten Besucher ein Miniatur-Modell des Industriedenkmals bestaunen.

Stand: 09.09.2018, 18:20

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