Supermond: Wenn der Vollmond besonders groß und hell ist

Stand: 15.06.2022, 11:52 Uhr

Am Dienstag gab es den ersten Supermond des Jahres zu sehen. Dabei erschien der Vollmond so groß und leuchtete besonders hell, weil er der Erde so nah war.

Für Astronomie-Fans ist er ein besonderes Highlight - der erste Supermond des Jahres. Bei diesem Vollmond ist der Mond der Erde sehr nahe: Die Entfernung beträgt "nur" etwa 357.400 Kilometer. Das sind rund 30.000 Kilometer weniger, als es bei gewöhnlichen Vollmonden üblich ist.

Supermond macht die Nacht zum Tag

In ganz Europa sind Menschen am Mittwoch früh aufgestanden, um den ersten "Supermond" des Jahres zu beobachten. Bilder von einem verzauberten Erdtrabanten.

Mit einer einfachen Handykamera ließ sich das Spektakel nicht einfangen: Für solch stimmungsvolle Impressionen brauchte es ein professionelles Teleobjektiv.

Sonnen- oder Mondaufgang? Auf diesem Foto aus dem dem sächsischen Glaucha lässt sich das kaum unterscheiden.

Auch anderswo in Europa war das Phänomen gut zu sehen: Wie hier am berühmten Poseidontempel in Sounion bei Athen.

Oder hier in Huddersfield in der englischen Grafschaft Yorkshire.

Besonders schön: An der Isaakskathedrale in St. Petersburg.

Supermond abends zu sehen

In Nächten mit Supermond erscheint der Mond bis zu 30 Prozent heller, da die Erde mehr Sonnenlicht erreicht, das vom Mond reflektiert wird. Zudem wirkt der Mond bis zu 14 Prozent größer. Die Vollmondphase war am Dienstag bereits um 13.51 Uhr erreicht - allerdings war der Mond zu dieser Tageszeit kaum bis gar nicht sichtbar.

Nach dem Mondaufgang um 16.39 Uhr konnte man ihn dann beobachten. Zwar befand sich der Vollmond dann schon wieder in seiner Abnehmphase, mit dem menschlichen Auge war der Größenunterschied zum frühen Nachmittag aber kaum wahrzunehmen.

Nächster Supermond am 13. Juli

Wer den Supermond am Dienstag verpasst hat, hat am 13. Juli die nächste Gelegenheit - dann ist der Mond der Erde sogar noch einige Kilometer näher.

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