Süß, salzig, neu: Highlights der Süßwarenmesse

Mehrere Tafeln Schokolade liegen aufeinandergestapelt

Süß, salzig, neu: Highlights der Süßwarenmesse

  • Internationale Süßwarenmesse startet Sonntag (27.01.2019) in Köln
  • Trend zu bio und vegan
  • Branche setzte 2018 knapp 12 Milliarden Euro um

Gut 30 Kilo Süßwaren hat jeder Deutsche im Schnitt im letzten Jahr gegessen und dafür knapp 100 Euro ausgegeben - kakaohaltigen Brotaufstriche noch nicht mitgerechnet.

Die Branche hat 2018 knapp 12 Milliarden Euro umgesetzt. Sie trifft sich traditionell zum Jahresauftakt in Köln bei der Internationalen Süßwarenmesse (ISM). Der Trend gehe zu bio und vegan, teilte die Messe mit.

Von Sonntag (27.01.2019) bis zum 30.01.2019 ist die ISM für das Fachpublikum geöffnet. Wir haben vorab einen Blick auf die Neuheiten geworfen.

Der neue Nasch- und Knabberkram

Von Sabine Tenta

In Sirup getränkte Feigen in einer Porzellanschale

Süßigkeiten sind vor allen Dingen eins: süß! Das war früher so, das ist heute so. Aber der Süßkram tut heute gerne so, als wäre er gesund. Wie diese in Sirup ertränkten Feigen.

Süßigkeiten sind vor allen Dingen eins: süß! Das war früher so, das ist heute so. Aber der Süßkram tut heute gerne so, als wäre er gesund. Wie diese in Sirup ertränkten Feigen.

Dieser Butterkeks trägt sein Deckmäntelchen gleich im Namen: "Zuckerfrei" heißt er. Statt mit Zucker ist er mit Maltit, Isomalt und Erythrit gesüßt.

Die "Candy Tacos" tun gar nicht erst so, als seien sie gesund: Die Hauptzutaten sind Glukosesirup, Zucker, Gelatine, konzentrierter Traubensaft und Glukose-Fruktose-Sirup. Die einzige Mogelei ist, dass die Form ein herzhaftes Gericht imitiert.

Mit Essen spielt man doch. Meint jedenfalls der Hersteller von diesem Farbset, das komplett aus Zucker besteht und nach dem Malen in Gänze verzehrt werden kann.

Sehr viel Verpackung umhüllt bei diesen bunt leuchtenden Kreiseln den Traubenzucker im Inneren. Naschen und Spielen wird einer jungen Zielgruppe versprochen.

Und die Kinder können auch gleich die Feinmotorik trainieren, denn es ist schon ein bisschen Fummelei, den Kreisel zu öffnen.

Viel Verpackung und wenig Inhalt gibt es auch für die großen Spielkinder. "Book of Love" nennt sich diese Schokobox. Wer noch ein paar Anregungen für Stress in der Liebe braucht, findet im Inneren nicht nur Schokoherzen, sondern auch die Geschichte von Romeo und Julia.

Das ist weiße Schokolade. Bio, vegan, fair. Die Farbe kommt vom Grüntee Matcha.

Bio und vegan sei ein Trend bei der diesjährigen Internationalen Süßwarenmesse, teilt die Pressestelle mit. Dazu gehört auch dieser Snack aus roter Bete und Süßkartoffeln. Er kommt ganz ohne Zucker, Fett oder weitere Zusätze aus.

Holzpellets, Hundefutter oder Maisflips?

Nein, es sind gepuffte, geräucherte und gesalzene Algen.

Diese Cranberrys wurden durch ein spezielles Trocknungsverfahren knusprig gemacht.

Und diese veganen Bio-Fruchtherzen bestehen zu 97,5 Prozent aus Frucht, ohne Aromen, ohne Gelatine, ohne zugesetzten Zucker. Ab Sonntag (27.01.2019) sind für Fachbesucher alle Neuheiten auf der Internationalen Süßwarenmesse in Köln zu sehen. Und entsprechend später für uns alle im Handel.

Stand: 25.01.2019, 15:43

Kommentare zum Thema

1 Kommentar

  • 1 EUROPASTOLZ 26.01.2019, 02:27 Uhr

    Lecker, lecker, lecker, lecker! Der Trend der Zeit: Klimawandel bekämpfen, Tiere lieber lieb haben und achten, statt sie zu schlachten! Feinste Leckereien mit starker Kennzeichnung: Eins und zwei und drei und vier, nur vegan schützt Klima, Mensch und Tier!

    Antworten (1)
    • Sabine 27.01.2019, 08:54 Uhr

      Ich gebe Europastolz völlig recht. Klimawandel, Menschen und Tiere zu schützen wäre so einfach. Wenn jeder sich wenigstens an die eigene Nase fassen würde, wäre viel geschafft. Und die Konzerne könnten auf anderes Verpackungsmaterial setzen und mehr vegane Produkte in den Handel bringen. Produkte auch gerne teurer machen, damit den Leuten der Kauf nicht mehr so leicht fällt bzw. man eher weniger dafür hochwertigeres und gesünderes konsumiert. Mit weniger Zucker drin. Zuckersteuer muss her. Es kann auch nicht sein, dass Alkohol billiger ist als Süßigkeiten. Aber das ist ein anderes Thema....

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