"Kirsten" fegte über das Land - der Sturm in Bildern

"Kirsten" fegte über das Land - der Sturm in Bildern

Umgestürzte Bäume, lahm gelegte Zugstrecken - und eine immense Staubwolke: Sturm "Kirsten" hat NRW ganz schön durchgerüttelt.

Ein Baum ist auf eine Oberleitung gestürzt, Zug wurde ausgebremst

Bei Ennepetal stürzte ein Baum auf die Oberleitung eines Bahngleises. 18 Fahrgäste saßen kurzfristig in einem Regionalzug fest, sie wurden dann mit einem Taxi abgeholt.

Bei Ennepetal stürzte ein Baum auf die Oberleitung eines Bahngleises. 18 Fahrgäste saßen kurzfristig in einem Regionalzug fest, sie wurden dann mit einem Taxi abgeholt.

Weil die Strecke wegen einiger Sturmschäden stromlos geschaltet wurde, konnte ein Zug bei Gevelsberg nicht weiterfahren. 18 Fahrgäste saßen kurzzeitig in dem Zug fest. Sie wurden mit Taxis abgeholt und weitergefahren.

Der Einsatz auf der Strecke führte zu Umleitungen und Verzögerungen. Unter anderem waren mehrere Regionalexpresslinien sowie die ICE-Verbindung Richtung Köln betroffen.

In Wuppertal-Vohwinkel krachte ein Baum erst gegen eine Hauswand und anschließend auf zwei parkende Autos. Die Feuerwehr musste den Baum klein sägen und abtransportieren. Inzwischen ist der Einsatz beendet.

In Mülheim an der Ruhr knickte der Sturm eine Weide neben einem Wohnhaus um.

In einem Restaurant am Düsseldorfer Rheinufer sind im Außenbereich Heizpilze und Heizsäulen umgekippt.

In Ummeln in Bielefeld stürzte am Morgen ein Baum auf ein fahrendes Auto. Der 58-jährige Fahrer blieb unverletzt - nach Angaben der Polizei hatte er großes Glück. Ein paar Zentimeter weiter wäre der Baum mit voller Wucht in die Windschutzscheibe gekracht.

"Kirsten" wirbelte am Tagebau Garzweiler und den umliegenden Feldern so viel Staub auf, dass man auf der A44 zwischen Kreuz Holz und Jackerath kaum noch etwas sehen konnte. Ein Lkw-Anhänger kippte um, die Bergung ist inzwischen abgeschlossen.

Auch der Kölner Westen war vom Sturm betroffen. Im Stadtteil Junkersdorf stürzte ein großer Ast auf ein Auto. Bis zum Mittag meldeten Polizei und Feuerwehren Schäden in ganz NRW, weil der Sturm um die Mittagszeit bis zu Windstärke 9 hatte.

Und so sind die Windstärken zu verstehen: Ab Stärke 8 (62-74 km/h) wird es mit stürmischen Böen ungemütlich, bei Windstärke 9 (75-88 km/h) spricht man von Sturmböen. Schwere Sturmböen gibt es bei Windstärke 10 (89-102 km/h), die höchste Stärke ist 11 (103-117 km/h) mit orkanartigen Böen.

Stand: 26.08.2020, 16:42 Uhr