Warnstreik bei der Eurobahn: Zugausfälle am frühen Morgen

Regionalzug der Eurobahn

Warnstreik bei der Eurobahn: Zugausfälle am frühen Morgen

  • Zugausfälle zwischen Düsseldorf, Hamm und Venlo
  • Gewerkschaft fordert 7,5 Prozent mehr Lohn
  • Behinderungen auch noch am Nachmittag möglich

Wegen eines Warnstreiks bei der Eurobahn sind während des morgendlichen Berufsverkehrs am Mittwoch (27.03.2019) zahlreiche Züge ausgefallen. Vor allem Fahrgäste der Linie RE13 zwischen Venlo und Mönchengladbach seien zunächst betroffen gewesen, sagte eine Sprecherin des Eurobahn-Betreibers Keolis. "Für die konnten wir kurzfristig keinen Schienenersatzverkehr einrichten."

Auch bei der Linie RE3 zwischen Düsseldorf und Hamm kam es der Sprecherin zufolge am Morgen zu Ausfällen. Die Strecke sei allerdings gut durch andere Verkehrsunternehmen abgedeckt. Entsprechend bot Keolis für den Abschnitt keine Ersatzbusse an. Der Warnstreik ging bis 9.00 Uhr. Auch am Nachmittag kann es noch zu Verzögerungen oder Ausfällen kommen, weil Züge nicht am richtigen Bahnhof stehen oder Wartungsarbeiten in den Werkstätten liegen geblieben sind.

EVG hatte zu Warnstreik aufgerufen

Zu dem Warnstreik hatte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) an den Standorten Hagen, Hamm-Heessen, Bielefeld-Sieker, Düsseldorf und Mönchengladbach aufgerufen. Die Gewerkschaft fordert für die Mitarbeiter der Eurobahn unter anderem 7,5 Prozent mehr Geld.

In den aktuellen Tarifverhandlungen fordert die EVG unter anderem 7,5 Prozent mehr Lohn. Nach bisher drei Verhandlungsrunden sei man einer Lösung zwar näher gekommen, heißt es in der Pressemitteilung der Gewerkschaft. Aber bei der Forderung nach einer Wahlfreiheit der Mitarbeiter zwischen mehr Lohn oder mehr Urlaub trete man auf der Stelle.

Stand: 27.03.2019, 07:58

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