Zahl der Straftaten in NRW gesunken

Einbruch (Symbolbild)

Zahl der Straftaten in NRW gesunken

  • Weniger Einbrüche und Taschendiebstähle
  • Aufklärungsquote der Polizei so hoch wie nie
  • Innenminister: "Kein Grund sich zurückzulehnen"

Im ersten Halbjahr 2018 wurden in NRW weniger Straftaten registriert als im gleichen Zeitraum 2017. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik sank die Zahl um 7,1 Prozent auf insgesamt 642.107 Delikte. Damit setzt sich der Trend aus dem vergangenen Jahr fort, wie das Innenministerium am Samstag (08.09.2018) dem WDR bestätigte.

"Kein Grund, sich zurückzulehnen"

Demnach registrierten die Behörden vor allem weniger Einbruchs- und Taschendiebstähle. In den Bereichen gingen die Zahlen um 22,8 Prozent bzw. 21,7 Prozent zurück. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote der Polizei leicht auf 53,5 Prozent.

Dennoch mahnte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), dass der Rückgang der Straftaten kein Grund sei, "sich zufrieden zurückzulehnen". Zudem gibt es in bestimmten Bereichen auch drastische Zunahmen bei den Straftaten. So stieg die Zahl sexueller Nötigungen um fast 45 Prozent von 242 auf 350 Fälle. Die Fälle von Kinderpornografie verzeichneten einen Zuwachs von 2,8 Prozent. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen sank.

Stand: 08.09.2018, 14:37

Aktuelle TV-Sendungen