Sternsinger sammeln für Kinder mit Behinderung

Vier Sternsinger stehen vor dem Kölner Dom

Sternsinger sammeln für Kinder mit Behinderung

  • Seit Freitag (28.12.2018) ziehen die Sternsinger wieder los
  • Dieses Mal Kinder mit Behinderung im Blick
  • 2018 wurden fast 50 Millionen Euro gesammelt

Caspar, Melchior und Balthasar ziehen wieder los, singen und sammeln Spenden: Am Freitag (28.12.2018) wurde die Sternsingeraktion in Altötting gestartet. In diesem Jahr sammeln die als die Heiligen Drei Könige verkleideten Sternsinger Geld für Kinder mit Behinderung - auch in NRW.

"Vielfach werden diese Mädchen und Jungen kaum oder gar nicht medizinisch, sozial und psychologisch gefördert", sagte der Präsident des Kindermissionswerks, Klaus Krämer, am Dienstag. Bundesweit werden nach Angaben des Kindermissionswerks ab Freitag 300.000 kleine Könige unterwegs sein.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will eine Delegation der Sternsinger aus den fünf NRW-Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn am 4. Januar in der Staatskanzlei empfangen.

2018 wurden fast 50 Millionen Euro gesammelt

Das Sternsingen oder Dreikönigssingen zählt zu den ältesten katholischen Bräuchen. Es wurde 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Nach Angaben des Kindermissionswerks ist es die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit.

Bei der vergangenen Aktion haben sich die Kinder mit einem neuen Sammel-Rekord von rund 48,8 Millionen Euro selbst übertroffen. Für den Präsidenten des Kindermissionswerks Krämer hängt diese Spendenbereitschaft mit der Wertschätzung des sozialen Engagements von Kindern zusammen.

Stand: 26.12.2018, 10:37

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