Zahl der Straftaten in NRW sinkt

Das Bild zeigt einen Einbrecher beim Versuch durch ein Fenster in ein Haus einzubrechen.

Zahl der Straftaten in NRW sinkt

  • NRW-Innenminister Reul: weiter sinkende Kriminalitätszahlen
  • Auffälliger Rückgang bei der Zahl der Wohnungseinbrüche
  • Mehr Personal und bessere Ausrüstung helfen

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) rechnet auch für das laufende Jahr mit sinkenden Kriminalitätszahlen. Ein besonders auffälliger Rückgang zeichne sich bereits bei den Wohnungseinbrüchen ab, aber auch bei Straßenraub und Computerkriminalität, sagte er am Mittwoch (19.12.2018) mit Blick auf vorläufige Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik.

Zwischen Januar und November sei die Zahl der Wohnungseinbrüche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 23 Prozent auf 27.354 gesunken - das sind 8045 Fälle weniger.

Weniger Diebstähle in Läden

Bei der Computerkriminalität gab es ein Minus von fast 20 Prozent, beim Straßenraub von gut 14 Prozent. Niedrigere Zahlen weist die Zwischenbilanz unter anderem auch bei Diebstählen von Autos und in Läden aus.

Anstieg bei Menschenhandel

Einen Anstieg um rund 41 Prozent auf 152 Fälle ist dagegen beim Menschenhandel zu verzeichnen. Schon für 2017 hatten Land und Bund rückläufige Zahlen vermelden können - deutschlandweit mit rund 5,8 Millionen Straftaten die niedrigste Zahl seit 1992.

Ministar unutrašnjih poslova Severne Rajne Vestfalije Herbert Reul

NRW-Innenminister Herbert Reul

"Wir sind vorangekommen", sagte Reul. Neben einer personellen Aufstockung der Polizei und besserer Ausrüstung hätten etwa gegen Einbrüche in Wohnungen und Autos auch technische Vorkehrungen geholfen.

Stand: 20.12.2018, 07:00

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