Silvester im Westen: Erneut viele Polizisten im Dienst

NRW-Polizei bereitet sich auf Silvester vor WDR aktuell 21.12.2018 01:07 Min. Verfügbar bis 21.12.2019 WDR

Silvester im Westen: Erneut viele Polizisten im Dienst

  • 5.500 Polizisten im Einsatz an Silvester
  • Böllerverbot in vielen Städten in NRW
  • Polizei Köln warnt Störer

Mehr als doppelt so viele Beamte als in einer gewöhnlichen Nacht, mehr Kontrollen, mehr Böllerverbote: Die NRW-Polizei verstärkt in zahlreichen Städten ihre Sicherheitsmaßnahmen und ihre Präsenz in der Silvesternacht. Besonders Düsseldorf und Köln wappnen sich für den Jahreswechsel.

Innenminister gibt keine Garantie

Herbert Reul

Herbert Reul

Allerdings warnt NRW-Innenminister Herbert Reul auch vor falschen Erwartungen: "Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit", sagt er. "Aber die NRW-Polizei tut alles, damit sich so etwas wie die Kölner Silvesternacht nicht wiederholt." An Silvester 2015/16 waren rund um den Kölner Hauptbahnhof zahlreiche Frauen sexuell bedrängt und bestohlen worden.

In der kommenden Silvesternacht schieben 5.500 Beamte Dienst, teilte das NRW-Innenministerium am Freitag (21.12.2018) mit. Im vergangenen Jahr seien es mit 5.700 Beamte etwas mehr gewesen, allerdings sei der Bedarf auf dem Land als nicht mehr so hoch eingestuft worden. Normalerweise seien nachts 2.200 Polizisten im Dienst.

Keine Böller in Verbotszonen

Auch Böllerverbote wurden wieder verhängt. In Düsseldorf herrscht Knaller- und Böllerverbot in der gesamten Altstadt. In Köln dürfen rund um den Dom keine Feuerwerke abgebrannt werden.

Buntes Feuerwerk

Städte verbieten Pyrotechnik

In Dortmund sind sie in zwei Innenstadt-Zonen nahe dem Hauptbahnhof verboten. In Bielefeld umfasst die Verbotszone das Umfeld der Sparrenburg in der Stadtmitte.

In Köln und Düsseldorf werden einzelne Bereiche der City aus Sicherheitsgründen zudem mit mobilen Anlagen stark ausgeleuchtet.

Stand: 21.12.2018, 08:42

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