Mehr Sexualstraftaten an Schulen wegen neuer Zählweise

Symbolbild: Gewalt an Frauen (Sexualstraftat)

Mehr Sexualstraftaten an Schulen wegen neuer Zählweise

  • Sexualstraftaten an Schulen: Deutlicher Anstieg
  • Ursache laut Polizei: andere Zählweise
  • Früher war sexuelle Belästigung eine Beleidigung

Durch eine neue Zählweise sind in NRW für das Jahr 2017 mehr Sexualstraftaten an Schulen erfasst worden als im Vorjahr. Dies sei aber hauptsächlich auf die Reform des Sexualstrafrechts im November 2016 zurückzuführen, erklärte das Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag (25.09.2018).

Durch die Gesetzesänderung zählten auch Fälle sexueller Belästigung zu den Sexualdelikten. Zuvor wurden sie überwiegend als Beleidigung gewertet und in einer anderen Statistik ausgewiesen.

Anstieg wegen Gesetzesänderung

Im vergangenen Jahr gab es an Schulen in Nordrhein-Westfalen 306 gemeldete Sexualdelikte, im Vorjahr 224. 2015 lag der Wert mit 171 gemeldeten Fällen noch niedriger.

Der Anstieg von 2015 auf 2016 sei zwar nicht auf die Gesetzesänderung zurückzuführen, bewege sich aber im Bereich der Schwankungen, die es in diesem Bereich von Jahr zu Jahr in beide Richtungen gebe, erklärte ein Sprecher des Landeskriminalamtes. Trotzdem sei natürlich jeder Fall einer zu viel.

Was tun gegen Gewalt und Mobbing an Schulen?

WDR 5 Tagesgespräch 07.09.2018 46:14 Min. WDR 5

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Stand: 26.09.2018, 07:37

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