Zahl der Steuer-Selbstanzeigen in NRW gesunken

Selbstanzeige

Zahl der Steuer-Selbstanzeigen in NRW gesunken

  • Zahl der Selbstanzeigen wegen Schwarzgeld gesunken
  • Seit 2015 wurden Strafen für Steuerbetrüger verschärft

Die Zahl der NRW-Steuerbetrüger mit Schweizer Schwarzgeldkonto, die sich selbst anzeigen, ist erneut gesunken. Nach Informationen des Finanzministeriums meldeten im vergangenen Jahr 217 Bürger den Behörden, dass sie ihr Vermögen in der Schweiz nicht ordnungsgemäß versteuert hatten. Im Jahr 2017 lag ihre Zahl mit 382 noch um 43 Prozent höher.

Seit 2010 sind bei den NRW-Finanzbehörden insgesamt fast 23.800 Selbstanzeigen mit Bezug zur Schweiz eingegangen. Die Spitze war 2014 mit 7.551 Anzeigen erreicht worden - rechtzeitig vor der Gesetzesverschärfung 2015. Seitdem ist es für Steuerbetrüger deutlich teurer geworden, mit einer Selbstanzeige straffrei davonzukommen. Entsprechend stark sind die Zahlen angezeigter Fälle seither gesunken.

Stand: 11.02.2019, 07:58

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