Blick auf den Rhein mit Freizeitpark Wunderland und den darin befindlichen Kühlturm des ehemaligen Kernkraftwerks Kalkar.

Nach Baden im Rhein: 63-Jähriger aus Hamm tot

Stand: 20.06.2022, 11:31 Uhr

Beim Baden am Rhein bei Rees ist am Samstag ein Mann abgetrieben. Er wurde jetzt in den Niederlanden tot gefunden.

Am Montagmorgen wurde im niederländischen Pannerden in einem Kanal ein Leichnam gefunden. Dabei handelt es sich um den 63-Jährigen vermissten aus Hamm. Das hat die Polizei am Nachmittag bekanntgegeben.

Die Hitzewelle hatte den 63-Jährigen und seine Familie am Samstag an den Rhein bei Kalkar gelockt. Er war beim Schwimmen offenbar abgetrieben. Laut Polizei ging der Familienvater gegen etwa 17:15 Uhr zum Baden in den Rhein, umschwamm die nächstgelegenen Buhne rheinaufwärts und verschwand dann aus der Sichtweite. "Die Familie hat dann wohl erst selbst eine, eineinhalb Stunden Ausschau nach ihm gehalten", sagte ein Sprecher der Polizei dem WDR. Gegen 18.30 Uhr am Samstagabend sei dann die Polizei eingeschaltet worden.

Einsatzkräfte suchten den vermissten mit Hubschrauber, Löschboot und Tauchern der DLRG - erfolglos. Am Abend wurde die Aktion dann abgebrochen. Bis Sonntag war noch unklar, ob der Mann womöglich an einer Stelle des Rheins ausgestiegen war.

Schwimmen im Rhein lebensgefährlich

Jedes Jahr warnen Experten erneut vor Badeausflügen an den Rhein. Nicht nur wegen des regen Schiffsverkehrs ist das Schwimmen in dem Fluss verboten - auch starke Strömungen können für Schwimmer lebensgefährlich werden und sie im Flussverlauf mitreißen.

Warum Schwimmen an ungesicherten Badestellen außerdem gefährlich ist, erklären wir hier:

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