Militärfahrzeuge am Standtrand von Donezk

Russland hat mit einem Einmarsch in die Ukraine begonnen

Stand: 24.02.2022, 07:01 Uhr

In der Nacht hatte der russische Präsident Putin eine Militäroperation in der Ost-Ukraine genehmigt. Schon wenige Minuten nach Putins Ansprache gab es erste Meldungen über Explosionen, unter anderem auch in den ukrainischen Städten Odessa und der Hauptstadt Kiew.

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Russland hat mit einem Einmarsch in der Ukraine begonnen. Kremlchef Wladimir "Putin hat gerade eine große Invasion der Ukraine gestartet. Friedliche ukrainische Städte werden attackiert. Das ist ein Angriffskrieg", teilte der ukrainischen Außenministers Dmytro Kuleba bei Twitter mit. Die Ukraine hat den Luftraum für Zivilflüge bereits geschlossen.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat heute Morgen vor dem Hintergrund russischer Militärschläge in der Ukraine den Kriegszustand ausgerufen. Putin forderte das ukrainische Militär indes auf, "die Waffen niederzulegen", und drohte für jegliche Einmischung in den russischen Einsatz Vergeltung an.

Explosionen unter anderem in Kiew

In der Nacht hatte der russische Präsident Wladimir Putin eine Militäroperation in der Ost-Ukraine genehmigt. Schon wenige Minuten nach Putins Ansprache berichteten Nachrichtenagenturen von Explosionen, unter anderem im ukrainischen Schwarzmeerhafen Odessa und in der Hauptstadt Kiew – die ist vom umkämpften Osten des Landes hunderte Kilometer entfernt.

Seit Mitternacht gilt in der Ukraine wegen des Konflikts mit Russland landesweiter Ausnahmezustand. Unter anderem können jetzt Ausgangssperren in Kraft treten, Waffen beschlagnahmt und die Berichterstattung durch die Medien eingeschränkt werden.

Biden spricht von vorsätzlichem Krieg

US-Präsident Joe Biden reagierte auf Putins Vorstoß mit den Worten, er habe damit "vorsätzlich" einen "Krieg" gegen die Ukraine begonnen. Auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat den russischen Angriff auf die Ukraine auf das Schärfste verurteilt. Der "rücksichtslose" Angriff bringe "die Leben zahlloser Zivilisten" in Gefahr, erklärte Stoltenberg.

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