"Kohle, Kies und Schotter" im Industriemuseum

Verbindungsstollen der Zeche Alte Haase in Sprockhövel

"Kohle, Kies und Schotter" im Industriemuseum

  • Fotoausstellung zeigt Bodenschätze und Tunnelsysteme
  • Historische Aufnahmen aus dem "Rohstoffland Ruhrgebiet"
  • Siegerbild im Wettbewerb des Geologischen Dienstes

Das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten zeigt ab Sonntag in einer Fotostrecke Bodenschätze und unterirdische Tunnelsysteme aus den ehemaligen Bergbauanlagen der Region.

In der Sonderausstellung "Kohle, Kies und Schotter" werden bis 19. April die Bilder eines Fotowettbewerbs des GeoParks Ruhrgebiet präsentiert, wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag (04.02.2020) mitteilte. Zu sehen sind auch historische Bilder aus dem "Rohstoffland Ruhrgebiet".

Bilder von Bodenschätzen und Bauresten

Nach Schließung der letzten Steinkohlenzeche in Deutschland - dem Bergwerk Prosper Haniel in Bottrop - hatte der Geologische Dienst NRW Ende 2018 dazu aufgerufen, das Ruhrgebiet mit seinen Geotopen und Landschaften aus unterschiedlicher Perspektive mit der Kamera in den Blick zu nehmen.

Aktuelle und ältere Momentaufnahmen

Für die Ausstellung wurden rund 50 aktuelle und ältere Momentaufnahmen mineralischer Bodenschätze und Bergbaureste ausgewählt, wie es hieß. Darunter ist auch das Siegerbild des Wettbewerbs von Björn Salgert, das den Verbindungsstollen der ehemaligen Zeche Alte Haase in Sprockhövel mit Kohlekarren zeigt.

Stand: 04.02.2020, 15:44