Nach Hackerangriff: Stadt Witten kämpft um Rückkehr

 Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur an einem Laptop.

Nach Hackerangriff: Stadt Witten kämpft um Rückkehr

Nach dem Hackerangriff versucht die Stadt Witten weiter alle Systeme ans Laufen zu kriegen. So sind zum Beispiel ein paar Ämter wieder erreichbar.

Der Hackerangriff und seine Folgen sind für alle Beteiligten bei der Stadt eine Belastung, sagt Kämmerer Matthias Kleinschmidt. "Vieles ist noch gar nicht absehbar. Das ist schon eine belastende Situation. Nicht nur beruflich, sondern für viele die hier aktiv sind auch persönlich."

Stadt blickt auf kommende Woche

Die Stadt hofft, dass sie Anfang kommender Woche wieder Zugriff auf alle wichtigen Systeme hat. Bisher sind das Jugendamt und das Sozialamt wieder zu erreichen. Dafür wurden einige Telefonnummern auf Handys umgeleitet. Auch Heiraten und das Ausstellen von Sterbeurkunden sind wieder möglich. Dabei hilft die Stadt Dortmund.

Die Computer der Stadtverwaltung in Witten sind allerdings weiter aus. Am Wochenende war der Hackerangriff aufgefallen, alle Systeme wurden sicherheitshalber runtergefahren.

Details zu dem Angriff bekannt

Die Stadt spricht von einer wohl neuen professionellen Gruppe, deren Art von Angriff auch recht neu sein soll. Die Hacker haben offenbar eine Schadsoftware ins Netz eingeschleust. Wie sie das geschafft haben, ist bisher aber unklar. Aktuell gibt es auch keine Geldforderungen, heißt es. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Notruf erreichbar

Die Versorgung mit Gas, Wasser und Strom läuft weiter, denn die Stadtwerke wurden nicht gehackt. Auch Feuerwehr und Rettungsdienst sind erreichbar, Kitas bleiben geöffnet und auch die Müllabfuhr und der Kommunale Ordnungsdienst sind unterwegs.

Stadt Witten von Hackern lahmgelegt

WDR 5 Westblick - aktuell 19.10.2021 04:17 Min. Verfügbar bis 19.10.2022 WDR 5


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Stand: 20.10.2021, 10:07