Wingsuit-Wettbewerb in Marl: Aus 4.000 Metern in die Tiefe

Ein Wingsuit-Flieger im schwarzen Flug-Anzug steht mit ausgebreiteten Armen vor einem Flugzeug.

Wingsuit-Wettbewerb in Marl: Aus 4.000 Metern in die Tiefe

  • Menschen mit Fluganzügen stürzen sich in die Tiefe
  • 45 Teilnehmer aus 17 Ländern
  • Absprung in fast 4.000 Metern Höhe

Sie sehen aus wie kleine Düsenjets, doch es sind Menschen in eng anliegenden Fluganzügen, die sich seit Donnerstag (15.08.2019) beim "Wings over Marl" in die Tiefe stürzen. Dabei werden ihre Flugdaten permanent an einen Rechner geschickt. Gemessen werden Geschwindigkeit, die zurückgelegte Strecke und die Zeit, die dafür gebraucht wurde.

45 Teilnehmer aus 17 Ländern

Wingsuit-Flieger in Marl vor Flugzeug

Wer wird Deutscher Meister?

Die Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt am Flugplatz Loemühle zusammen. Unter anderem wird der Deutsche Meister im Wingsuit-Performance-Fliegen gesucht. Gleichzeitig können sich deutsche Teilnehmer während des Wettkampfes für die FAI Weltmeisterschaft 2020 qualifizieren.

Absprung aus gut 4.000 Metern Höhe

Mit einem Flugzeug werden die Teilnehmer auf gut 4.000 Meter Höhe geflogen. Normalerweise fallen Fallschirmspringer mit circa 180 km/h in Richtung Erdboden. Die Fluganzüge helfen, die Geschwindigkeit erheblich zu reduzieren.

So kann der Fall zielgenau gesteuert werden. Erst ganz zum Schluss wird ein Bremsfallschirm gezogen. Der Wettkampf geht über drei Tage.

Stand: 15.08.2019, 11:24