Inklusion: Geschäftsstelle in Hamm für Werkstatträte

Ein Behinderter bearbeitet in der Werkstatt Holz

Inklusion: Geschäftsstelle in Hamm für Werkstatträte

  • Werkstatträte bekommen Geschäftsstelle
  • Mitarbeitervertretung behinderter Beschäftigter
  • Büngeler: "Schritt auf dem Weg zur Inklusion"

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW bekommt eine Geschäftsstelle in Hamm. "Damit haben Menschen mit Behinderung eine neue Anlaufstelle", heißt es in einer Mitteilung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW am Montag (01.07.2019). Dieser ist - neben Diakonie, Caritas, AWO und DRK - Teil der Landesarbeitsgemeinschaft.

Die LAG Werkstatträte NRW ist ein Zusammenschluss von Mitarbeitervertretungen von Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Sie vertritt nach eigenen Angaben rund 75.000 Beschäftigte in über 100 Werkstätten in Nordrhein-Westfalen.

Räume und Assistenz

"Wir freuen uns sehr, dass es uns gemeinsam gelungen ist, den Werkstatträten nun erstmals eine eigene Geschäftsstelle einzurichten, um ihre Arbeit ganz praktisch zu unterstützen," sagt Andrea Büngeler, Landesgeschäftsführerin des Paritätischen NRW. Dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der Inklusion.

Zudem unterstützt den Angaben zufolge eine Mitarbeiterin des Wohlfahrtsverbands die Werkstatträte als Assistenz. Dafür haben die beiden Organisationen einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Inklusion an Schulen: Behindertes Kind an einer Regelschule Lokalzeit aus Aachen 05.04.2019 04:01 Min. Verfügbar bis 05.04.2020 WDR Von Katja Stephan

Stand: 01.07.2019, 13:05