Wasserpest wuchert Ruhrstauseen wieder zu

Wasserpest

Wasserpest wuchert Ruhrstauseen wieder zu

  • Wasserpflanzen wuchern Baldeneysee zu
  • Mähboote dieses Jahr früher im Einsatz
  • Wassersportler bleiben in Pflanzen hängen
  • Auch Kemnader See betroffen

Früher als geplant nimmt der Ruhrverband in diesem Jahr den Kampf gegen die Wasserpflanzen in den Ruhrstauseen auf. Die Elodea wuchert im Essener Baldeneysee bereits so stark, dass sie an einigen Stellen schon wieder an der Wasseroberfläche zu sehen ist. Letztes Jahr um diese Zeit sei das noch nicht der Fall gewesen, so der Ruhrverband. Vor allem das schöne Wetter im Mai habe das Wachstum extrem gefördert.

Zwei Mähboote im Einsatz

Elodea Algen sollen mit neuem Mähboot bekämpft werden

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Besonders die Wassersportler leiden unter den Wasserpflanzen. Sie müssen mit ihren Kanus und Ruder- oder Segelbooten um die zugewucherten Bereiche herummanövrieren. Gelingt das nicht, bleiben sie in den Pflanzen sogar stecken. Deshalb setzt der Ruhrverband ab Donnerstag (21.06.2018) zwei Mähboote auf dem Essener Baldeneysee ein. Sie schneiden die Pflanzen unter der Wasseroberfläche ab und machen damit den Weg für die Boote wieder frei.

Die Wasserpest wuchert allerdings nicht nur im Baldeneysee. Auch der Kemnader See zwischen Bochum, Hattingen und Witten ist betroffen. Deshalb kommt ab nächster Woche auch dort ein Mähboot des Ruhrverbands zum Einsatz.

Stand: 20.06.2018, 12:55

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