Hauptbahnhöfe in Essen und Mülheim: Waffenverbotszonen aufgehoben

Außenansicht des Hauptbahnhofs in Essen

Hauptbahnhöfe in Essen und Mülheim: Waffenverbotszonen aufgehoben

Eine Woche lang war es den Hauptbahnhöfen in Essen und Mülheim verboten, Waffen bei sich zu haben. Die Bundespolizei hatte verstärkt kontrolliert und verschiedene Gegenstände sichergestellt.

Mal waren es verbotene Messer, mal war es ein Schlagring oder eine geladene Softair-Pistole, die die Polizei verbotenerweise bei den Reisenden gefunden hatte. In Mülheim wurde sogar ein 15-Jähriger angehalten, der mit einer Gaspistole am Hosenbund durch den Bahnhof gelaufen war.

Seit Mittwochmorgen gelten die zwei Ruhrgebiets-Bahnhöfe nicht mehr als Waffenverbotszonen. Die Beamten hatte diese eingerichtet, weil es dort in den vergangenen Monaten häufig gewaltsame Auseinandersetzungen gegeben hatte. Eine genaue Bilanz will die Polizei im Laufe des Mittwochs ziehen.

Stand: 20.01.2021, 08:37