Mehr Gewalt und Vandalismus in Zügen im VRR

Mehr Gewalt und Vandalismus in Zügen im VRR

  • Mehr Gewalt und Vandalismus in Zügen
  • Mehr als 19.000 Vorfälle im VRR-Gebiet 2017
  • Polizei soll mehr zum Einsatz kommen

Gewalt, Pöbeleien und Vandalismus haben in Zügen im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr im vergangenen Jahr zugenommen. Das geht aus dem aktuellen VRR-Sicherheitsbericht des Verkehrsverbundes hervor. Demnach hat es im vergangenen Jahr mehr als 19.000 Vorfälle in Regionalbahnen und S-Bahnen gegeben.

Mehr Polizei in Zügen

Im Vergleich zum Vorjahr sind das knapp 2.000 Vorfälle mehr. Laut des Berichtes haben auch Angriffe gegen das Zugpersonal stark zugenommen. Sie passieren häufig ohne Vorwarnung. Die Deutsche Bahn will deshalb, dass Zugbegleiter zukünftig noch häufiger zu zweit unterwegs sind. Die Nordwestbahn will im VRR mehr Polizisten in ihren Zügen mitfahren lassen.

VRR setzt weiter auf Videoüberwachung

Auch mehr Schwerpunkteinsätze der Polizei sind geplant. Der Verkehrsverbund setzt allgemein weiter auf Videoüberwachung. Allerdings müsse genau geprüft werden, was mit der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung vereinbar sei.

Stand: 08.06.2018, 10:13

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