Aktivisten bereiten sich auf weltweiten Klimatag vor

Bei einer Klimademo wird eine aufblasbare Weltkugel über den Köpfen hin und her geworfen

Aktivisten bereiten sich auf weltweiten Klimatag vor

  • Unis rufen Klimastreikwoche aus
  • Planungen für weltweiten Klimatag laufen
  • Mehrere zehntausend Menschen an Rhein und Ruhr erwartet

An der Ruhr-Uni Bochum gibt es gleich eine ganze Klimastreikwoche. Die Bewegung "Students for Future" macht jeden Tag Aktionen, zum Beispiel stellen unterschiedliche Initiativen heute (25.11.2019) auf einem Markt der Möglichkeiten ihre Aktionen zum Klimawandel vor. Auch Lehrveranstaltungen sollen im Laufe der Woche ausfallen, weil Dozenten mit ihren Studenten an Aktionen teilnehmen wollen. Auf diese Weise sollen die Klimafragen an die Hochschule und in die Hörsäle getragen werden.

In vielen Städten wieder Demos geplant

Am kommenden Freitag ruft die Friday For Future-Bewegung dann erneut zum weltweiten Klimatag aus. Geplant sind zahlreiche Demos. Beim letzten Klimatag Ende September waren weltweit Millionen Menschen auf die Straße gegangen, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. Allein in Essen sind damals etwa 10.000 Demonstranten in der Innenstadt unterwegs gewesen, erwartet wurden nur etwa 600. Dieses Mal rechnen die Veranstalter nicht mehr mit dem riesigen Zulauf wie im Sommer.

Weihnachtsmärkte sorgen für weniger Teilnehmer

Grund ist das kalte Wetter und die Weihnachtsmärkte, die in vielen Städten dafür sorgen, dass die Protestzüge einen anderen Verlauf nehmen müssen. Dennoch hoffen die Veranstalter in vielen Städten wieder auf vierstellige Teilnehmerzahlen. Aktionen gibt es unter anderem in Essen, Bochum, Bottrop, Oberhausen und Mülheim. Flankiert werden die Aktionen von eigenen Forderungen. So hat die Essener Fridays for Future-Bewegung ein Forderungspaket geschnürt. Darin enthalten sind Maßnahmen für den Klimaschutz, die sich relativ kurzfristig innerhalb von 10 Jahren umsetzen lassen.

Stand: 25.11.2019, 13:50