3.000 Beteiligte bereiten sich auf Krisenübung vor

Insgesamt 3.000 Beteiligte deutschlandweit sollen bei Krisenübung proben

3.000 Beteiligte bereiten sich auf Krisenübung vor

  • Gasausfall als Krisenszenario
  • 3.000 Beteiligte sollen Ernstfall üben
  • 2 Jahre Vorbereitungszeit

Am Dienstag (20.11.2018) sind in Essen mehr Details zu einer bundesweiten Krisenübung bekannt geworden. Deutschlandweit proben nächste Woche 3.000 Beteiligte das Szenario eines Gasausfalls. Zwei Jahre lang hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe an der sogenannten "Länder- und Ressortübergreifende Krisenmanagementübung/Exercise" (LÜKEX) geplant. Durch die Krisenübung sollen Entscheidungsträger auf Ernstfälle vorbereitet werden.

Das Übungsszenario: Ausfall der Gasversorgung

Das Szenario der Übung sieht folgendermaßen aus: Durch eine Kaltfront sinken die Temperaturen auf bis zu Minus 25 Grad. Aufgrund dieser Wetterbedingungen sinken die Füllstände der Gasspeicher, sodass sich die Versorgungslage immer weiter verschärft. Erst geht das Gas bei der Wirtschaft, dann auch in den privaten Haushalten aus.

Die beteiligten Stellen müssen dann entscheiden, wie sie in einer solchen Notlage handeln. Es muss abgewogen werden, wer zuerst beliefert und wie die Bevölkerung informiert wird. Für die Übung ist eine Art Drehbuch entworfen worden, von dem die Beteiligten noch nichts wissen.

Schnell reagieren bei Katastrophen

Die Krisenübung soll unter anderem dabei helfen, in außergewöhnlichen Katastrophenlagen besser zu reagieren. Es geht insbesondere darum, die Entscheidungen zwischen Ministerien und Verwaltungen auf Bundes- und Landesebene abzustimmen.

Stand: 20.11.2018, 14:34

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