Duisburg: Polizeieinsatz wegen Spielzeugwaffen

Blick auf den Haupteingang des Duisburger Hauptbahnhofs

Duisburg: Polizeieinsatz wegen Spielzeugwaffen

  • Reisende beobachten vermeintlich bewaffnete Jugendliche
  • Polizei rückt aus und umzingelt die Gruppe
  • Jugendliche wollten Video mit Spielzeugwaffen drehen

Im Duisburger Hauptbahnhof hat ein unangemeldeter Videodreh von neun Jugendlichen am späten Mittwochnachmittag (20.03.2019) für einen Polizeieinsatz gesorgt. Reisende riefen gegen 17:45 Uhr die Polizei, weil sie an Bahnsteig 10 eine Gruppe mit gelben Westen und Schusswaffen beobachtet hatten.

Keine Gedanken über Folgen gemacht

Mehrere Streifen der Bundespolizei rückten aus und umzingelten die Gruppe. Die Beamten "zogen ihre Waffen, richteten sie auf den Boden und forderten die Personen auf, ihre vier Waffen kontrolliert abzulegen", heißt es von der Polizei. Erst da habe sich herausgestellt, dass die 14 bis 16-Jährigen mit "täuschend echt aussehenden Spielzeugwaffen" ein Video drehen wollten und sich über die Wirkung und Folgen keine Gedanken gemacht hätten.

Jugendliche haben sich entschuldigt

"Die Jugendlichen waren total erschrocken und haben ihre 'Waffen' sofort auf den Boden gelegt", sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag (21.03.2019). Sie waren nicht polizeibekannt, so die Beamten, und seien sehr einsichtig gewesen. Laut der Polizeisprecherin hätten sie sich entschuldigt "und haben den Bahnhof leicht beschämt verlassen".

Stand: 21.03.2019, 16:21

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