Dortmund: Polizei installiert Kameras zur Videobeobachtung in Nordstadt

Drei Polizisten halten Hinweisschilder zur Videobeobachtugszone hoch

Dortmund: Polizei installiert Kameras zur Videobeobachtung in Nordstadt

Die Polizei hat mit der Installation der Kameras in der Münsterstraße zur Videobeobachtung begonnen. Der Probebetrieb soll im November starten.

18 Kameras sollen an acht Standorten entlang der Münsterstraße installiert werden. Eine davon ist bereits oberhalb eines Geschäftes zu sehen.

Kriminalitätsschwerpunkt unter Beobachtung

Von dort aus will die Polizei mögliche Straftäter im Blick haben, um schnell eingreifen zu können. Die Münsterstraße gilt als Kriminalitätsschwerpunkt vor allem für Drogenhandel und Raubüberfälle.

Zur Gefahrenabwehr sollen die Kameras voraussichtlich ab Dezember Montags bis Samstags von 16 Uhr bis Mitternacht im Einsatz sein. Die Aufnahmen sollen bis zu zwei Wochen gespeichert werden. Bei Ermittlungsfällen auch länger.

Anwohnerproteste

Menschen mit Protestbannern stehen zusammen auf regennassem Pflaster

Proteste gegen die Videokameras

Eine kleine Gruppe von Anwohnern hat heute gegen die Videobeobachtung mit Plakaten demonstriert. Die Tatsache, dass die Polizei die Kameras installiert, obwohl aktuell eine Klage dagegen beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen läuft, finden sie unverschämt.

Stand: 21.10.2020, 18:19