VfL Bochum kämpft gegen Schwarzmarkthandel

Fans des VfL Bochum

VfL Bochum kämpft gegen Schwarzmarkthandel

  • Ticketweiterverkauf zu überteuerten Preisen verärgert Fans
  • Verein: "Verfolgung einzelner Fälle sehr zeitintensiv"
  • Anwaltskanzlei soll Schwarzmarkt-Verkäufer ausfindig machen

Der VfL Bochum verstärkt den Kampf gegen den Schwarzmarkthandel: Eine Anwaltskanzlei soll ab sofort Händler ausfindig machen, abmahnen und Unterlassungserklärungen einholen. Das hat der Verein kurz vor dem Vorverkauftsstart für das DFB-Pokalspiel gegen Bayern-München bekanntgegeben.

Karten werden viel teurer weiterverkauft

Die gut 27.000 Karten für das Bayern-Spiel Ende Oktober sind unter den Fußball-Fans im Ruhrgebiet heiß begehrt.

Der Vorverkauf hat am Mittwochmorgen (11.09.2019) begonnen und im Internet tauchen die Karten teilweise schon zum zehnfachen Preis auf.

Der VfL verbietet den kommerziellen Verkauf zu überhöhten Preisen ausdrücklich. Trotzdem stelle man immer wieder fest, dass Eintrittskarten nach dem Erwerb auf verschiedenen Plattformen angeboten würden, schreibt der Verein auf seiner Internetseite. Das sorge für großen Ärger bei vielen VfL-Fans.

Es sei allerdings sehr zeitintensiv, einzelne Fälle zu verfolgen, heißt es weiter. Deshalb hat der VfL Bochum eine Dortmunder Anwaltskanzlei eingeschaltet.

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Stand: 11.09.2019, 13:55

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