Vestische erhöht Sicherheit für Busfahrer

Drei uniformierte Männer vor einem Bus am Busbahnhof

Vestische erhöht Sicherheit für Busfahrer

  • Sicherheitspersonal in Bussen unterwegs
  • Reaktion nach Angriffen auf Busfahrer
  • Teams sollen Busfahrer bei Konflikten unterstützen

Das Verkehrsunternehmen Vestische reagiert auf die steigende Zahl von Übergriffen auf Busfahrer: Ab Samstag (01.12.2018) werden so genannte Präventionsteams am Wochenende und vor Feiertagen jeweils in den Abendstunden in Nachtbussen eingesetzt.

Die Teams werden aus zwei Personen bestehen und sind als Sicherheitspersonal erkennbar. Sie sollen Konflikte entschärfen und das Sicherheitsgefühl von Fahrgästen und Busfahrern stärken. Die Zweier-Teams stammen von einem privaten Sicherheitsunternehmen, der bereits in Dortmund Nachtbusse begleitet.

Ursache: Steigende Zahlen von Übergriffen

Die Zahl der Übergriffe im Gebiet der Vestischen - Kreis Recklinghausen, Bottrop und Teile Gelsenkirchens - hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Während es 2016 nur vier Vorfälle gab, waren es 2017 bereits 15. Die Zahlen für 2018 liegen noch nicht vor.

Im Mai gab es jedoch eine Häufung von Zwischenfällen, so dass die Verkehrsgesellschaft bereits im Sommer alle Fahrerkabinen in neuen Bussen mit speziellen Sicherheitstüren ausgerüstet hat.

Seit Längerem: DSW21 setzt Sicherheitspersonal in Nachtbussen ein

Das Dortmunder Verkehrsunternehmen DSW21 setzt bereits seit zehn Jahren Sicherheitspersonal in den Nachtbussen ein, am Wochenende und vor Feiertagen. Auslöser waren ebenfalls mehr Übergriffe auf Busfahrer.

Zwei Sicherheitsmitarbeiter fahren in Dortmund in jedem einzelnen Nacht-Bus mit, der die Innenstadt verlässt. Insgesamt sind es 35. Bei der Vestischen sind insgesamt sechs security-Mitarbeiter unterwegs auf wechselnden Streckenabschnitten.

Stand: 27.11.2018, 18:17