Schäden durch Grubenwasser im Ruhrgebiet?

Grubenwasser wird hochgepumpt und mündet in einen Teich

Schäden durch Grubenwasser im Ruhrgebiet?

  • Eigentümer-Verband befürchtet Erdanhebungen
  • Messstellen werden eingerichtet
  • Am Niederrhein hat es einen Fall gegeben
  • RAG glaubt nicht an Schäden

Der Verband bergbaugeschädigter Haus- und Grundeigentümer (VBHG) befürchtet neue Schäden nach der Schließung der Bergwerke im Ruhrgebiet. Steigendes Grubenwasser könnte zu Erdanhebungen und damit auch zu Rissen an Gebäuden führen.

Mit Messungen Erdanhebungen dokumentieren

Da es im Ruhrgebiet bislang wenig Erfahrung mit unterirdisch ansteigendem Grubenwasser und möglichen Folgen gibt, richtet der VBHG Messstellen ein. Mit diesen Messstellen wollen sie Erdanhebungen dokumentieren können.

Was der Bergbau hinterlässt

WDR 5 Westblick - aktuell 28.11.2018 03:55 Min. Verfügbar bis 28.11.2019 WDR 5

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Wie der Verband berichtet, hat es in Wassenberg am Niederrhein vor mehreren Jahren Schäden durch ansteigendes Grubenwasser gegeben. Im Aachener Steinkohlerevier seien deshalb mehrere Häuser unbewohnbar. Entschädigungen wurden gezahlt.

RAG spricht von Ausnahmefall

Das Ruhrkohleunternehmen RAG glaubt dagegen nicht an solche Schäden im Ruhrgebiet. Der Fall am Niederrhein sei eine Ausnahme. Überall in der Welt würden Bergwerke stillgelegt. Von Schäden an Häusern durch Erdanhebungen sei nichts bekannt.

Stand: 29.05.2019, 09:51

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