Vater in Essen soll versucht haben, Baby zu töten

Vater in Essen soll versucht haben, Baby zu töten

  • Vorwurf: Vater wollte Baby ersticken
  • Feuchttücher in den Mund gestopft
  • Mutter wurde ebenfalls misshandelt

Ein 21-jähriger Vater sitzt seit Mittwoch (30.10.2019) in Untersuchungshaft, nachdem er versucht haben soll seinen drei Monate alten Sohn zu töten. Die Staatsanwältin wirft ihm versuchten Totschlag und Kindesmisshandlung vor. Das Kind befinde sich nach dem Vorfall in stationärer Behandlung.

Staatsanwältin Elke Hinterberg sagte am Donnerstag (31.10.2019), "dass das Kind geschrien habe und der Vater seine Ruhe haben wolle". Konkret wird dem Mann aus Essen-Karnap vorgeworfen, dem schreienden Säugling Feuchttücher in den Mund gestopft zu haben, um ihn ruhig zu stellen. Daran wäre das Kind fast erstickt.

21-Jähriger sei der Justiz bekannt

Inzwischen ist der Säugling Zeitungsinformationen zufolge vom Jugendamt zusammen mit seinem dreijährigen Halbbruder in Sicherheit gebracht worden. Der 21-Jährige ist der Justiz dem Bericht nach kein Unbekannter. Es sei in der Wohnung zuvor zu Übergriffen gegen die Mutter des Säuglings gekommen, bestätigte die Staatsanwältin.

Kommende Woche soll eine Hauptverhandlung gegen ihn beginnen, weil er die Mutter des Kindes im schwangeren Zustand misshandelt und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben soll.

Stand: 31.10.2019, 15:55

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