Jugendstrafe in Dortmund: Schüler wollte zu Attentat anstiften

Außenansicht des Dortmunder Landgerichts

Jugendstrafe in Dortmund: Schüler wollte zu Attentat anstiften

Das Dortmunder Landgericht hat einen Schüler zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.

Der Schüler aus dem Kreis Recklinghausen hatte über soziale Medien versucht, einen Bekannten zu einem Attentat auf eine Moschee oder eine Synagoge zu überreden. Der Bekannte hatte das aber abgelehnt. Konkrete Anschlagspläne soll es keine gegeben haben.

Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben

Weitere Details hat das Landgericht nicht bekannt gegeben. Wegen seines Alters wurde gegen den 16-Jährigen in einer nichtöffentlichen Sitzung verhandelt.

Ob der Schüler die Strafe in einem Jugendgefängnis verbüßen muss oder ob sie zur Bewährung ausgesetzt werden kann, entschieden die Richter am Dienstag noch nicht. Der Jugendliche bekam sechs Monate Zeit, um sich die Bewährung zu verdienen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Stand: 14.09.2021, 17:55