Zwei Männer wegen Brandstiftung in Herten verurteilt

Feuerwehreinsatz in der Nacht am stillgelegten Stellwerk in Herten.

Zwei Männer wegen Brandstiftung in Herten verurteilt

  • Urteil wegen Brandstiftung und Beihilfe
  • Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr beteiligt
  • Strafen von zwei und drei Jahren verhängt

Das Landgericht Bochum hat heute zwei Männer verurteilt, die mehrere Brände im Stellwerk Herten-Westerholt verursacht haben. Einer davon war Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Der Angeklagte habe einmal bei einem spektakulären Feuerwehreinsatz löschen wollen, so sagte er im Prozess.

Das Urteil: Zwei Jahre auf Bewährung wegen Beihilfe. Laut Gericht hat er seinen Mittäter in seinem Entschluss bestärkt. Die Brände gelegt hatte der zweite Angeklagte, ein damals 19-Jähriger. Er bekam eine Jugendstrafe von drei Jahren und 3 Monaten, unter anderem wegen schwerer Brandstiftung und Sachbeschädigung.

Gebrannt hatte es im November 2017 und Mai 2018 am alten Bahn-Stellwerk in Herten-Westerholt. An mehreren Stellen im Keller des nicht mehr genutzten Gebäudes war das Feuer ausgebrochen. Neben dem Brand in einem alten Stellwerk waren auch Feuer in einem stillgelegter Bahnhofsteil gelegt worden. Dort übernachteten Obdachlose. Sie konnten bei dem Feuer unverletzt gerettet werden.

Stand: 19.12.2018, 16:32