Warnstreik bei der Eurobahn beschlossen

Ein Zug der Eurobahn steht in einem Bahnhof.

Warnstreik bei der Eurobahn beschlossen

  • Urabstimmung: Streik schon in nächsten Tagen
  • Eurobahn Linien stark im Regionalverkehr
  • Gewerkschaft fordert gerechtere Verteilung

Auf Bahnfahrer in NRW kommen Zugausfälle zu. Die Beschäftigten der Eurobahn wollen streiken. 94 Prozent der Mitglieder der EVG stimmten für den Arbeitskampf, teilte die Gewerkschaft am Dienstagmittag (03.12.2019) in Hamm mit. Schon in dieser Woche könnten erste Zuglinien bestreikt oder Serviceeinrichtungen geschlossen werden.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) war mit 7,5 Prozent mehr Lohn in die laufenden Tarifverhandlungen gestartet. Das letzte Arbeitgeberangebot lag gestaffelt bei 2,2 und 4,2 Prozent.

Die Gewerkschaft will eine gerechtere Verteilung

Nach Angaben einer Sprecherin der EVG gehe es weniger um Prozente, als um eine gerechtere Verteilung. Die Verkehrsunternehmen suchen Lokführer und machen ihnen bessere Tarifangebote als anderen Beschäftigten.

Zuglinien der Keolis/Eurobahn sind besonders stark im Regionalverkehr zwischen Münster-Hamm und Bielefeld vertreten.

Stand: 03.12.2019, 12:52