Unverpacktladen "Frau Lose": Engagiertes Projekt in Dortmund

Unverpacktladen "Frau Lose": Engagiertes Projekt in Dortmund Lokalzeit aus Dortmund 20.11.2019 03:14 Min. Verfügbar bis 20.11.2020 WDR Von Anastasia Mehrens

Unverpacktladen "Frau Lose": Engagiertes Projekt in Dortmund

  • Neuer Unverpacktladen im Unionviertel 
  • Verschiedene Konzepte vereint
  • Workshops zur Ressourcenschonung

Einmal kurz die Welt retten – für Julia Mohr, Swenja Reil und Hannah Fischer das Motto für ihren Unverpacktladen im Dortmunder Unionsviertel. Schon lange engagieren sie sich in verschiedenen Projekten rund um die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit.

Der Laden bietet mehr, als sein Name verspricht. "Wir wollten ganz viel machen: Wir wollten einen Umsonstladen, wir wollten Lebensmittel retten, wir wollten gerne plastikfreies Einkaufen ermöglichen. Dann haben wir rumgebastelt und beschlossen: Wir machen alles", erzählt Swenja im WDR am Mittwoch (20.11.2019). 

Mit Crowdfunding-Kampagne gestartet

Mit dieser Idee konnten die jungen Frauen im Internet viele Unterstützer finden. Schnell haben sie dank einer Crowdfunding-Kampagne die nötigen 25.000 Euro gesammelt. Seit September verkaufen sie bei "Frau Lose" Produkte aus der Region – natürlich ohne Plastik.

Auf allen Preisschildern findet sich auch die Kilometerzahl für den Transport. Transparenz ist den Gründerinnen sehr wichtig.

Per Foodsharing Lebensmittel retten

Vieles sammeln sie aber auch selber – auf verschiedenen Höfen in der Umgebung. Meistens ist das Obst und Gemüse, was nicht mehr verkauft werden kann und sonst weggeschmissen werden würde. Im Unverpacktladen kann man das dann retten. Auch ein Foodsharing-Schrank steht in dem Laden.

Hier landen Produkte, die einige Supermärkte der Stadt kurz vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums spenden. Und beim Gib&Nimm-Regal kann jeder etwas abgeben oder für sich finden, egal ob es Babykleidung oder Bücher sind.

Stand: 22.11.2019, 11:29