Uni Duisburg-Essen entwickelt 6G-Mobilfunk

Eine Mobilfunkantenne

Uni Duisburg-Essen entwickelt 6G-Mobilfunk

Von Stephanie Grimme

  • Mobilfunk für übermorgen
  • Uni Duisburg-Essen arbeitet an 6G
  • 6,5 Millionen Euro Forschungsgelder

Die ersten Mobilfunkantennen für 5G werden in Deutschland gerade installiert. Wie die Universität Duisburg-Essen am Mittwoch (09.10.2019) mitteilt, forschen Wissenschaftler dort schon an Technologien für übermorgen: Der so genannten 6G Terahertz-Kommunikation.

6,5 Millionen Euro bekommt die Universität von Land und EU für die Forschung. Damit soll ein bundesweit einmaliges Terahertz-Integrationszentrum entstehen.

6G kann chemische Zusammensetzung erkennen

Terahertz-Technik kann mehr, als Hunderte Gigabit pro Sekunde zu übertragen. Sie kann die Position von Objekten genau bestimmen und außerdem auch ihre chemische Zusammensetzung analysieren.

Die Forscher der Universität erhoffen sich viele Einsatzmöglichkeiten, vor allem in der Medizin. Diese Technik könne in Zukunft dabei helfen Hautkrebs- oder Diabetes zu erkennen. Wann die Technik marktreif ist, können die Forscher derzeit nicht absehen.

Netz der Zukunft: Was tut sich bei 5G?

WDR 5 Quarks - digital leben 09.08.2019 06:38 Min. Verfügbar bis 08.08.2024 WDR 5

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Stand: 09.10.2019, 21:10

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